An wen kann ich mich wenden, wenn es mir psychisch schlecht geht?

  • Telefoniere mit Familienangehörigen und Freund*innen. Du bist nicht allein. Viele Menschen sind in der gleichen Situation und sind bereit dir zuzuhören. Vielleicht bieten sie dir auch Hilfe an, z.B. beim Einkaufen. Scheue dich nicht diese Hilfe anzunehmen.
  • Tausche dich über Soziale Medien wie facebook-Gruppen aus. Du bist nicht allein! Viele Menschen haben dieselben Probleme und vielleicht auch schon eine Lösung bereit, die sie gerne teilen. 
  • Frauenhelpline: 0800/222 555
  • Frauenberatungsstellen

    • „Der Lichtblick“ Neusiedl am See: 02167/33 38
    • „Die Tür“ Eisenstadt: 02682/66124
    • „Die Tür“ Mattersburg: 02626/62670
    • Frauenberatungsstelle Oberpullendorf: 02612/42905
    • Frauenberatungsstelle Oberwart: 03352/33 855
    • Frauenberatungsstelle Güssing: 03322/43 001
    • Frauenberatungsstelle Jennersdorf: 03329/45 008

  • Telefonseelsorge: 142
  • Rat auf Draht (für Kinder und Jugendliche): 147
  • MonANet: Online-Beratung für Mädchen

Was mache ich mit meinem Kind/meinen Kindern, wenn ich aufgrund von Corona bzw. einer anderen Krankheit ins Krankenhaus muss?

Sollte der Fall eintreten, dass man als Elternteil aufgrund einer schweren Erkrankung, eines Unfalls etc. ins Krankenhaus muss und zu Hause niemand auf das Kind/die Kinder aufpassen kann, sollte man sich (sofern möglich) an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde wenden.

Diese versucht das Kind/die Kinder zuerst bei Angehörigen oder Bekannten, die das Kind/die Kinder gut kennen und die das Kind/die Kinder im besten Fall als Bezugsperson sehen, unterzubringen.

Wenn man als alleinerziehender Elternteil an COVID-19 erkrankt, in Quarantäne muss und man nicht in der Lage ist, sich um das Kind/die Kinder zu kümmern, besteht die Möglichkeit, dass der andere Elternteil bzw. ein Angehöriger das Kind in seine Obhut nimmt. Jedoch muss diese Person, bis zum Ende der eigenen Quarantäne, in Selbstisolation.

Im schlimmsten Fall, wenn sich niemand um das Kind/die Kinder kümmern kann, wird für den benötigten Zeitraum eine Notunterkunft gesucht (zB bei Pflegefamilien, in Krisenunterkünften etc.). Dies wird jedoch versucht zu vermeiden.

Kontaktadressen:

Tipps für einen Alltag in Corona-Zeiten

  1. Versuche Struktur in deinen Alltag zu bringen.  
  2. Mach dir einen Tagesplan und versuche ihn einzuhalten (hier siehst du ein Beispiel)  
  3. Erwarte nicht zu viel von deinen Kindern – auch sie sind in einer schwierigen Situation.
  4. Wenn der Lernstoff zu viel erscheint oder es technische Probleme gibt, spricht mit der/dem Lehrer*in.
  5. Sollte dir ein Computer fehlen, melde dich bitte bei deiner/deinem Direktor*in und weise auf die Aktion “Computer für alle“ hin. 

Probleme beim Home-Schooling?

Bei Problemen im Bereich Homeschooling hat die Bildungsdirektion Burgenland Infohotlines je Schultyp und Bezirk eingerichtet:

  • Pflichtschulen Bezirk Neusiedl/See: +43 2682/7102101 
  • Pflichtschulen Bezirk Eisenstadt/Mattersburg: +43 2682/7101031
  • Pflichtschulen Bezirk Oberpullendorf/Oberwart: +43 2682/7102301
  • Pflichtschulen Bezirk Güssing/Jennersdorf: +43 2682/7102401
  • Allgemeine Sonderschulen: +43 2682/7101117
  • Allgemeinbildende Höhere Schulen:  +43 2682/7101319
  • Berufsbildende Mittlere und Höhere Schulen sowie Berufsschulen: +43 2682/7101235
  • Kindergarten +43 57/600-1030

Was kann ich mit meinem Kind nach der Arbeit/der Schuleinheit tun?

Hier findest du Basteltipps: 

Kurzarbeit wegen Corona

Wenn du aufgrund von Corona in Kurzarbeit bist, bedeutet das jedenfalls, dass du keine Überstunden machen darfst. Du kannst zwischen 10% und 90% deiner Normalarbeitszeit arbeiten, das hängt von deinem Arbeitgeber/deiner Arbeitgeberin ab.
Dein Gehalt ist folgendermaßen gestaffelt:

  • bei einem Bruttoentgelt vor Kurzarbeit bis zu € 1.700,- 90% des bisherigen Nettoentgeltes;
  • bei einem Bruttoentgelt vor Kurzarbeit bis zu € 2.685,- 85% des bisherigen Nettoentgeltes;
  • bei einem Bruttoentgelt vor Kurzarbeit bis zu € 5.370,- 80% des bisherigen Nettoentgeltes.
  • Lehrlinge erhalten weiterhin 100% ihrer bisherigen Lehrlingsentschädigung (Lehrlingsentgelt).

Wenn das Geld knapp ist…

Wenn das Geld knapp sein sollte, zögere auf keinen Fall, Unterstützung zu suchen und anzunehmen. 

  • Bist du selbstständig, informiere dich entweder bei der WKO oder der Wibug, ob Ersatzzahlungen möglich sind. 
  • Wenn du angestellt bist und deine Arbeitssituation ist nicht mehr machbar, erkundige dich bei der Arbeiterkammer
  • Wenn die Not sehr groß ist, bekommst du bei der Pannonischen Tafel sehr günstige Lebensmittel.

Wo finde ich Förderungen und Anlaufstellen?