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Sozial- und Klimafonds

Die Burgenländische Landesregierung richtete im Juli 2022 einen Sozial- und Klimafonds ein, mit dessen Mitteln Maßnahmen finanziert werden sollen, um finanziell schlechter gestellte Personen mit Hauptwohnsitz im Burgenland von der aktuellen Teuerungswelle zu entlasten.

    Der Sozial- und Klimafonds umfasst derzeit folgende Maßnahmen:

    Heizkostenzuschuss / Anti-Teuerungsbonus
    Wohnbeihilfe
    Schulstartgeld
    Hilfe in besonderen Lebenslagen

    Info-Hotline: 057-600/1060


      Hier gelangen Sie zum Berechnungstool für den Heizkostenzuschuss / Anti-Teuerungsbonus

      Heizkostenzuschuss / Anti-Teuerungsbonus

      Anträge können ab 1. September 2022 gestellt werden. Die Informationen dazu werden laufend aktualisiert.

      FAQs für Heizkostenzuschuss / Anti-Teuerungsbonus

      Allgemeines

      WICHTIG: Die Antragstellung ist erst ab 1. September 2022 möglich.

      Die Liste der FAQs wird regelmäßig ergänzt und bearbeitet.

      Nein. Je nach Ihrem Haushaltseinkommen steht Ihnen entweder der Heizkostenzuschuss oder der Anti-Teuerungsbonus zu.

      Sie können einen Antrag für den Heizkostenzuschuss stellen, wenn Sie

      • Ihren Hauptwohnsitz im Burgenland haben,
      • die grundsätzliche Förderwürdigkeit erfüllt ist,
      • Ihre Einkommensgrenzen der jeweiligen Fördermaßnahme unterschritten werden und
      • Sie Ihren Antrag innerhalb der Einreichfrist einreichen

      Wenn Sie die allgemeinen Fördervoraussetzungen erfüllen, stellen Sie Ihren Antrag persönlich in Ihrer Hauptwohnsitzgemeinde (Formulare liegen dort auf) oder online hier.

      Persönlich: Sie füllen Ihren Antrag persönlich bei Ihrer zuständigen Hauptwohnsitzgemeinde aus. Hierfür müssen Sie sämtliche erforderlichen Dokumente (z.B. Einkommensnachweise, Bestätigung über den Bezug der Familienbeihilfe, ev. Vertretungsvollmacht, Kontodaten für die Überweisung) vorlegen.

      Oder:

      Online: Sie stellen hier einen Online-Antrag. Hierfür laden Sie sämtliche erforderliche Dokumente hoch. Das Antragsformular muss mittels Handysignatur/E-ID (ID Austria) unterfertigt werden. Sollten Sie über keine Handysignatur verfügen, erhalten Sie weiterführende Informationen unter Aktivierung der Handy-Signatur. Weitere Informationen über die E-ID (ID Austria) erhalten Sie hier.

      Nein. Aus Gründen der Verfahrensvereinfachung ist ein Online-Antrag nur mit Handysignatur/E-ID (ID Austria) möglich.

      Sie können Ihren Antrag auch persönlich bei der zuständigen Hauptwohnsitzgemeinde stellen.

      (Papier-)Formulare liegen nur auf ihrer Heimatgemeinde auf. 
      Mit diesem Formular können Sie ausschließlich am Gemeindeamt einen Antrag stellen.
      Alternativ können Sie einen Antrag online mit Handysignatur einbringen (siehe oben auf dieser Seite).
      Für den Online-Antrag benötigen sie kein Papierformular.

      Nein. Die Förderung wird 2022 einmalig pro Haushalt gewährt. Sie hängt von der Höhe Ihres Haushaltseinkommens ab.

      Nein. Es gibt auch die Möglichkeit einer Postanweisung. Die anfallenden Kosten in Höhe von € 8,- sind in diesem Fall von Ihnen zu tragen.

      Ja. Mit einer persönlich unterschriebenen Vollmacht Ihrer Eltern ist dies möglich. Diese ist bei Anträgen in der Gemeinde vorzuweisen bzw. bei Online-Anträgen hochzuladen. Ein Muster für Vollmachten finden sie hier

      Nein. Nur als hauptwohnsitzgemeldete Person können Sie einen Antrag auf Förderung stellen.

      Der Auszahlungszeitpunkt unterscheidet sich je nach Zahl der eingebrachten Anträge. Nach erfolgter Prüfung der Einreichunterlagen erhalten Sie automatisch ein Zusicherungs- bzw. Ablehnungsschreiben. Infolge der voraussichtlich hohen Zahl der Anträge kann es zu Verzögerungen kommen. Für Ihr Verständnis danken wir.

      Der Heizkostenzuschuss bzw. Anti-Teuerungsbonus des Landes wird bei Vorliegen der Voraussetzungen unabhängig von allfälligen Förderungen des Bundes gewährt

      Ob eine Gemeinde zusätzlich zum Heizkostenzuschuss/Anti-Teuerungsbonus des Landes einen eigenen Gemeinde-Zuschuss gewährt, entscheidet jede Gemeinde selbst. Ihre Heimatgemeinde kann Ihnen dazu Auskunft geben.

      Nein, laut geltender Richtlinie sind Personen, die Leistungen aus dem Burgenländischen Landesbetreuungsgesetz LGBl. Nr. 42/2006 idF LGBl. Nr. 40/2018 erhalten, nicht förderfähig. Das Landesbetreuungsgesetz regelt Leistungen für Asylwerberinnen und Asylwerbern und sonstigen hilfs- und schutzbedürftigen Fremde (Asylwerberinnen und Asylwerber, Asylberechtigte, Vertriebene und andere aus rechtlichen oder faktischen Gründen nicht abschiebbare Menschen). Diese Personengruppen können daher weder Heizkostenzuschuss noch Anti-Teuerungsbonus beziehen.

      Nein, da solche Personen in Anstalten untergebracht sind und keinen Haushalt führen müssen. Sie kommen etwa für ihre Heizkosten nicht auf.

      Der Heizkostenzuschuss wird einmalig in der Höhe von EUR 700,- gewährt.
      Der Anti-Teuerungsbonus wird einmalig in der Höhe von EUR 400,- bis 700,- gewährt. Die genaue Höhe wird entsprechend der Höhe des Haushaltseinkommens auf den Euro genau berechnet. Es gilt: Desto niedriger Ihr Haushaltseinkommen, desto höher ist der Anti-Teuerungsbonus.
      Wichtig: Heizkostenzuschuss und Anti-Teuerungsbonus können nicht gemeinsam bezogen werden, sie schließen einander aus.

      Fristen

      Sie können Ihren Antrag im Zeitraum von 1.9. bis 31.12.2022 einbringen.

      Einkommen

      Als Nettoeinkommen im Sinne der Richtlinie (gemäß § 4 (1)) gelten:

      • Einkommen aus unselbständiger und selbständiger Tätigkeit;
      • Bezug einer Pension, wobei Kriegsopferentschädigungen nicht als Einkommen anzurechnen sind;
      • Bezug einer Pension nach dem Kriegsopferversorgungsgesetz vom Bundessozialamt, die eine Zusatzrente beinhaltet;
      • Bezug einer Pension vom Bundessozialamt, die eine Mindestergänzungszulage beinhaltet;
      • Bezug von Kinderbetreuungsgeld (= Tagsatz x 30);
      • Bezug von Sozialhilfe/Bedarfsorientierter Mindestsicherung (Dauergeldleistung zur Sicherung des Lebensbedarfes);
      • Bezug von Arbeitslosenunterstützung oder Notstandshilfe (= Tagsatz x 30);
      • Ausgleichszulage;
      • Unterhaltszahlungen und
      • Taschengeld

      Hierbei müssen die Nettoeinkommen aller im Haushalt lebenden Personen berücksichtigt werden.

      Kinder sind nur dann für das Haushaltseinkommen zu berücksichtigen, wenn sie im gemeinsamen Haushalt mit Ihnen leben und für diese Familienbeihilfe bezogen wird. Bei eigenem Einkommen und gemeinsamem Haushalt werden Kinder als weitere Person angesehen.

      Nicht als Einkommen im Sinne der Richtlinie (gemäß § 4 Abs. 1) gelten:

      • Wohnbeihilfe, Familienbeihilfe, Schüler- und Studienbeihilfen, Stipendien,
      • Sonderzuschüsse nach den Sozialversicherungsgesetzen
      • Einkünfte wegen der körperlichen Verfassung des Antragstellers (Pflegegeld, Blindenhilfe, usw.)
      • Sonderzahlungen
      • Lehrlingsentschädigungen, Kilometergeld, Reisegebühren, Taggelder für Präsenz- und Zivildiener.

      Beim Haushaltseinkommen sind alle im Haushalt lebenden Personen mit Hauptwohnsitz zu berücksichtigen.

      Sind Sie unselbständig beschäftigt, so ist Ihr Nettoeinkommen mit einem Lohnzettel/Gehaltszettel des Vormonats Ihrer Antragstellung nachzuweisen.

      Sind Sie selbständig, so sind Ihre jährlichen Nettoeinkünfte des letzten Einkommenssteuerbescheides durch 14 zu dividieren, um die monatlichen Einkünfte zu berechnen und anzuführen.

      Bei Leistungen, die mit einem Tagsatz gewährt werden, ist dieser mit 30 zu multiplizieren (z.B. Kinderbetreuungsgeld).

      Beziehen Sie kein eigenes Einkommen, so ist eine Mitversicherungsbestätigung oder ein Versicherungsdatenauszug dem Antrag beizulegen.

      Der Heizkostenzuschuss wird Ihnen 2022 einmalig in der Höhe von € 700,- pro Haushalt gewährt. Ein Heizkostenzuschuss kann nur gewährt werden, wenn Ihr Netto-Haushaltseinkommen nicht die Höhe der gemäß Richtlinie festgelegten Einkommensgrenzen übersteigt. 

      Die Beträge sind auf volle Eurobeträge aufzurunden.

      • für alleinstehende Personen: € 979,-
      • für Ehepaare/Lebensgemeinschaften: € 1.544,-
      • pro Kind zusätzlich: € 188,-
      • pro weiterer Person zusätzlich: € 489,-

      Je nach Ihrem Haushaltseinkommen steht Ihnen entweder der Heizkostenzuschuss oder der Anti-Teuerungsbonus zu.

      Der Anti-Teuerungsbonus wird Ihnen 2022 einmalig in einer Höhe zwischen € 400,- und € 700,- pro Haushalt gewährt.
      Ein Anti-Teuerungsbonus kann nur gewährt werden, wenn Ihr Netto-Haushaltseinkommen nicht die Höhe der festgelegten jeweiligen Einkommensgrenzen übersteigt. Die Beträge sind auf volle Eurobeträge aufzurunden.‘

      • für alleinstehende Personen: € 1.200,-
      • für Ehepaare/Lebensgemeinschaften: € 1.800,-
      • pro Kind zusätzlich: € 350,-
      • pro weiterer Person zusätzlich: € 600,-

      Je nach Ihrem Haushaltseinkommen steht Ihnen entweder der Heizkostenzuschuss oder der Anti-Teuerungsbonus zu.

      Kontakt

      Sollten Sie noch weitere Fragen haben, wenden Sie sich an unsere Hotline unter 057 6001060, die von Montag bis Donnerstag 8 bis 16 Uhr und Freitag 8 bis 12 Uhr zur Verfügung steht.