Hier finden Sie aktuelle Informationen zu Infektionskrankheiten

  • Afrikanische Schweinepest
  • Abortuntersuchungen beim Schwein
  • Abortuntersuchungen beim Wiederkäuer
  • Moderhinke

ASP - Afrikanische Schweinepest

Die afrikanische Schweinepest stellt eine akute Bedrohung für heimische Schweinebetriebe dar. Noch sind in Österreich keine Fälle aufgetreten, in zahlreichen europäischen Staaten ist die Krankheit aber bereits weit verbreitet. Große Aufmerksamkeit und Sorgfalt sind notwendig, um eine Einschleppung zu verhindern und allfällige Ausbrüche frühzeitig zu erkennen.

Im Fall des Auftretens der Erkrankung wird die Verbringung von Schweinen in und aus der Seuchenzone nur eingeschränkt möglich sein. Eine grundlegende Voraussetzung für die Verbringung ist die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen im einzelnen Betrieb und die amtliche Überprüfung der Einhaltung (amtliche ASP-Biosicherheitskontrollen). Zu beachten ist, dass im Seuchenfall die Übergangsfristen, die hinsichtlich baulicher Anforderungen gemäß Schweinegesundheitsverordnung bestehen, nicht in Anspruch genommen werden können!

Leitet Herunterladen der Datei einHandbuch zur Umsetzung und Kontrolle der Biosicherheitsmaßnahmen bei der Haltung von Schweinen in Österreich gemäß den Vorgaben der Schweinegesundheitsverordnung BGBl. II Nr. 406/2016

Checklisten für die amtliche Kontrolle

Leitet Herunterladen der Datei einASP Biosicherheitskontrolle für große Betriebe

Leitet Herunterladen der Datei einASP Biosicherheitskontrolle für kleine Betriebe

Leitet Herunterladen der Datei einASP Biosicherheitskontrolle für Freilandhaltungen

Leitet Herunterladen der Datei einASP Biosicherheitskontrolle für besondere Haltungsformen

 

Weitere Informationen über die Seuche finden Sie auf der Kommunikationsplattform VerbraucherInnengesundheit (KVG) des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. 

Vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz (BMASGK) wurde eine Infobroschüre aufgelegt.

Afrikanische Schweinepest - Informationen für Schweinehalter

Bei Verdacht auf Schweinepest wenden Sie sich bitte an Ihren Amtstierarzt.

Leitet Herunterladen der Datei einListe der burgenländischen Amtstierärzte

Sollten Sie den Verdacht auf Schweinepest außerhalb der Amtsstunden melden möchten, erreichen Sie die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde über das jeweilige Polizeikommando.

Erreichbarkeit bei Meldung eines Verdachtes auf Schweinepest außerhalb der Amtsstunden

 

Am 15. Dezember 2019 ist die ASP-Revisions- und Frühwarnverordnung in Kraft getreten.

Alle verendet aufgefundenen Wildschweine sind der Behörde zu melden.
Diese hat unverzüglich zu veranlassen, dass
1. amtliche Proben aller gemeldeten Tiere entnommen und an die AGES Mödling (Referenzlabor für ASP) übermittelt werden,
2. eine entsprechende Kennzeichnung des Fundortes erfolgt und
3. Maßnahmen gesetzt werden, die eine Zuordnung der Probe zum Fundort ermöglichen.
 
Bei der Jagd auf Wildschweine ist vom Jagdausübungsberechtigten dafür Sorge zu tragen, dass
1. die Bejagung so erfolgt, dass die Ausbreitung der etwaig vorhandenen Seuche bestmöglich hintangehalten wird;
2. jeder direkte oder indirekte Kontakt des Tierkörpers oder des Fleisches mit Hausschweinen vermieden wird und
3. die von der Behörde auf Grund der Seuchensituation angeordneten Maßnahmen für eine seuchensichere Entsorgung der sonstigen bei der Jagd anfallenden Tiermaterialien eingehalten werden.

 


Abortuntersuchungen beim Schwein

Es besteht die Möglichkeit Aborte von Schweinefeten bei der AGES Mödling untersuchen zu lassen. Der Tiergesundheitsdienst Burgenland fördert 80% der Nettolaborkosten. 

Zusätzlich erfolgt eine kostenfrei Untersuchung auf Aujeszky’sche Krankheit (AK), Klassische Schweinepest (KSP), Afrikanische Schweinepest (ASP) sowie Brucella suis.  

Auch die Transportkosten durch die Firma Medlog trägt das Bundesministerium. 

Bitte nutzen Sie dieses Angebot und senden Sie Abortmaterial ein. 

Hier finden Sie den Leitet Herunterladen der Datei einUntersuchungsantrag.


Abortuntersuchungen beim Wiederkäuer

Auch Aborte bei Wiederkäuern können  bei der AGES Mödling untersucht werden. Der Tiergesundheitsdienst Burgenland fördert 80% der Nettolaborkosten. 

Das Untersuchungspaket bei Rinderaborten umfasst für den Einsender kostenfrei auch das amtliche Abortuntersuchungspaket (Bruc. Abortus, IBR/IPV, BVD).

Hier finden Sie den Leitet Herunterladen der Datei einUntersuchungsantrag.


Moderhinke

Die Moderhinke ist eine weit verbreitete und hochansteckende Klauenerkrankung bei Schafen, Ziegen, Farmwild und Neuweltkameliden, die meist erhebliche Herdenprobleme verursacht. Hauptverursacher der Moderhinke ist das Bakterium Dichelobacter nodosus. 

Mit Hilfe von Tupferproben des Zwischenklauenspaltes kann festgestellt werden, ob eine Infektion vorliegt und ermöglicht auch die Erfassung von subklinisch infizierten Tieren („Trägertieren“). 

Anbei finden Sie ein Infoblatt der Ages Linz, wo die Probenahme genau beschrieben wird. 

Die Kosten belaufen sich bei Einzeltieruntersuchungen auf netto 16,00 € und bei Pooluntersuchungen (maximal 10 Tiere pro Pool) netto auf Euro 6,00 pro Tier.

80% der Labornettokosten können laut Leistungskatalog des Tiergesundheitsdienstes Burgenland gefördert werden. Die Förderung ist mit der 5-fachen Höhe der Jahresbetriebserhebungskosten begrenzt.

Leitet Herunterladen der Datei einInfoblatt Moderhinke AGES

Leitet Herunterladen der Datei einModerhinke - neuer Ansatz in Diagnostik und Bekämpfung AGES