Bio - Logisch im Burgenland

Bio als Leistung für unsere Gesellschaft

Mit der Bio-Wende hat das Burgenland eine Vorreiterrolle in der österreichischen Landwirtschaft übernommen. Die Förderung der biologischen Landwirtschaft ist ein klares Bekenntnis zu einer nachhaltigen Produktion, zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung sowie zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen, wie Luft, Wasser, Boden und Artenvielfalt.

Die biologische Landwirtschaft verbindet die Erzeugung hochwertiger Lebensmittel mit dem Schutz natürlicher Ressourcen und einer tiergerechten Haltung. Sie stärkt die Bodenfruchtbarkeit, schützt gesunde Böden, erhält die Vielfalt in den Agrarlandschaften und macht die Betriebe widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels. Sie fördert auch regionale Wirtschaftskreisläufe. 

Durch gezielte Fördermaßnahmen, Bildungs- und Beratungsangebote wird die Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft im Burgenland konsequent unterstützt. Weiters sollen Forschung, Beratung und Innovationen im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft mit einem eigenen Forschungscenter weiter ausgebaut werden.  

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung öffentlicher Einrichtungen wie Kindergärten, Schulen und Pflegeeinrichtungen. mit regionalen Bio-Lebensmitteln sowie auf einer Stärkung der regionalen Vermarktung. 

Ziel: 50 Prozent Bioflächenanteil - Endspurt bis 2030

Das Burgenland bekennt sich im aktuellen Regierungsprogramm klar zum Ausbau der biologischen Landwirtschaft. Als österreichisches Vorzeigeland im Biobereich verfolgt das Land das strategische Ziel, den Anteil biologisch bewirtschafteter Flächen von derzeit rund 41 Prozent auf 50 Prozent bis zum Jahr 2030 zu steigern.