Architekturpreis 2025
Seit 2002 verleiht das Land Burgenland im zweijährigen Intervall den Architekturpreis für hervorragende zeitgenössische Architektur im Burgenland. Mit der Vergabe dieses Preises werden Bauten gewürdigt, die einen herausragenden Beitrag zur zeitgenössischen Architektur im Land leisten und in ästhetischer sowie innovatorischer Hinsicht als besonders vorbildlich zu bezeichnen sind.
Die Bauten werden im Hinblick auf ihren zukunftsweisenden Beitrag zur spezifischen Baukultur, zur substanziellen Dorferneuerung, zur Nachverdichtung bestehender Siedlungsgefüge oder bestehender Ensembles beurteilt. Ebenso sind neue typologische Ansätze für neue aber auch für tradierte Aufgaben und Funktionen, als auch der Umgang mit Ressourcen in der Wahl von Material, Konstruktion und Raumkonzeption Thema.
Im Fokus steht die spezifische Baukultur unseres Landes, die sich aus der Geschichte und der Landschaft (Klima, agrarische Struktur etc.) entwickelte, welche das Burgenland im Vergleich zu anderen Bundesländern so unverwechselbar macht.
Seit 2002 wurden über 320 Projekte eingereicht, 33 Preise und 29 Anerkennungen verliehen. Die Bandbreite der gewürdigten Bauwerke reicht von Einfamilienhäusern, öffentlichen Gebäuden, Kultur- und Bürohäusern, Weingütern bis hin zur Kirche, Museum und einer Überfahrtsbrückenfamilie.
2025 gelangten 20 Bauprojekte zur Einreichung, daraus wurden zwei gleichwertige Preise und zwei Auszeichnung prämiert. Der Wettbewerbsjury gehörten Bernado Bader, Hans Gangoly, Anna Wickenhauser, Kristina Macherhammer und Susanne Schmall an.
Preise:
› Einfamilienhaus mit Schilfdach in Weiden am See
› Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Bad Sauerbrunn
Anerkennungen:
› Stadtgarten Oberwart
› haus sz in Wulkaprodersdorf
Das filmische Porträt der Architekturpreisträger:
Fotorecht: Gilbert Berthold
