Die ehemalige Synagoge Kobersdorf

Die Synagoge von Kobersdorf wurde zu Pessach (11. April) 1860 im Beisein von Vertretern der jüdischen Gemeinden des Burgenlandes feierlich eröffnet. Bis zu deren Vertreibung im Jahr 1938 diente sie den jüdischen Kobersdorfern und den dazugehörenden Gemeinden als kulturelles, gesellschaftliches und spirituelles Zentrum. Im April 2022 erfolgte nach fast dreijährigen Planungs- und Sanierungsarbeiten die Wiedereröffnung.

Die sanierte Synagoge von Kobersdorf wird seither als Kultur-, Wissenschafts- und Bildungszentrum mit einem Schwerpunkt auf jüdischer Kultur und Geschichte genutzt. Das Gebäude soll ein sichtbares Zeichen dafür sein, dass das Land Burgenland sich seiner jüdischen Wurzeln, seiner jüdischen Traditionen und seiner Verantwortung für die jüdischen Opfer aus der Zeit des NS-Terrors bewusst ist.

 

Besuchsmöglichkeiten:

Die ehemalige Synagoge ist im Zeitraum November 2022 - März 2023 geschlossen. In den Wintermonaten finden keine Veranstaltungen statt.

Das Veranstaltungsprogramm für die Saison 2023 (März bis November) befindet sich derzeit in Ausarbeitung und wird noch bekannt geben.

 

 

Infos:

Amt der Burgenländischen Landesregierung
Abt. 7 – Bildung, Kultur und Wissenschaft
Tel. 02682 600 2358
Mail: synagoge-kobersdorf(at)bgld.gv.at

Anfahrt:

Ehemalige Synagoge Kobersdorf
Schlossgasse 25
7332 Kobersdorf

 

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