Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest ist eine Viruserkrankung, deren Erreger sehr widerstandsfähig ist (Wochen bis Monate, in gefrorenem Fleisch sogar Jahre). Für den Menschen ist die Krankheit völlig ungefährlich, eine Ansteckung ist nicht möglich.
In den letzten Jahren breitet sich die Krankheit von Russland und Osteuropa kontinuierlich Richtung Westen aus und hat bereits die Tschechische Republik (seit April 2018 keine neuen Fälle), Ungarn (mit Ausbreitungstendenz) und Belgien erreicht. Die Ansteckung kann sowohl Hausschweine als auch Wildschweine betreffen. 

Die Übertragung erfolgt entweder von Schwein zu Schwein oder über Vektoren z.B. kontaminierte Futtermittel, Essensreste, aber auch durch kontaminierte Fahrzeuge und durch Menschen (z.B. Kleidung).
Sollte es zu einer Ausbreitung der Schweinepest nach Österreich kommen, ist nicht nur mit erheblichem Tierleid zu rechnen, sondern auch mit großen wirtschaftlichen Einbußen in der Schweinewirtschaft.
Es werden daher alle Personen die Überträger sein können, z.B. Personen aus betroffenen Ländern wie Transporteure, Saisonarbeiter, Pflegekräfte, Urlauber, Jäger usw. dringend ersucht Essensreste nicht wegzuwerfen und keine Schweinestallungen aufzusuchen. Jäger sollen auf Fallwild achten und einen Seuchenverdacht möglichst frühzeitig beim Amtstierarzt anzeigen. Jäger die zugleich Schweinehalter sind, müssen besondere Vorsicht walten lassen. Die Biosicherheitsmaßnahmen der Schweinegesundheitsverordnung sind strikt einzuhalten.

Veröffentlichung der Burgenländischen Hundehaltesachkundeverordnung

Gemäß § 22 (3) Burgenländisches Landessicherheitsgesetz ist der Nachweis der erforderlichen Sachkunde zur Haltung eines auffälligen Hundes zu erbringen.
Die Sachkunde gilt dann als erbracht, wenn die Hundehalterin oder der Hundehalter die erfolgreiche Absolvierung der Ausbildung und die Beherrschung der Inhalte nach den §§ 2 und 3 Burgenländische Hundehaltungssachkundeverordnung durch Vorlage einer Ausbildungsbestätigung dokumentiert.

Das Halten von Hunden, deren Auffälligkeit gemäß § 22 Abs. 1 Burgenländisches Landessicherheitsgesetz festgestellt ist, ist nur mit Bewilligung durch die Gemeinde zulässig. 
Erforderlich für das Halten eines auffälligen Hundes sind:

  • Hundehalter/-in ist volljährig und entscheidungsfähig und besitzt die zum Halten des auffälligen Hundes erforderliche persönliche Eignung gemäß § 23 Burgenländisches Landessicherheitsgesetz
  • Sachkundenachweis (§ 24 Bgld. LSG)
  • Nachweis einer aufrechten Haftpflichtversicherung zur Deckung von durch den Hund verursachten Schäden mit einer Mindestdeckungssumme von 750 000 Euro

Rechtsgrundlagen

BVD Überwachungsprogramm

Durch die Novelle der BVD Verordnung, BGBl. II 92/2018, besteht nun für das Land Burgenland die Möglichkeit einer Ausnahmeregelung von der verpflichtenden BVD Kontrolluntersuchung in nicht milchliefernden Betrieben.

Die Ausnahme von der verpflichtenden Einzeltieruntersuchung gilt für ein Verbringen innerhalb des gesamten Bundesgebiets.

Beim Inverkehrbringen müssen die Rinder von einem Dokument begleitet werden, in dem die Tierhalterin/ der Tierhalter des abgebenden Betriebes bescheinigt, dass die Tiere aus einem BVD virusfreien Bestand stammen.