LH Doskozil/LR Dorner: Begünstigte Rückzahlung von Wohnbaudarlehen auch für Genossenschaftsmieterinnen und Genossenschaftsmieter

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil kündigte gemeinsam mit Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner und dem Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen, Alfred Kollar, den nächsten Schritt zur Entlastung der Burgenländerinnen und Burgenländer und den Ausbau der Maßnahmen für leistbares Wohnen an.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil kündigte gemeinsam mit Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner und dem Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen, Alfred Kollar, den nächsten Schritt zur Entlastung der Burgenländerinnen und Burgenländer und den Ausbau der Maßnahmen für leistbares Wohnen an.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil kündigte gemeinsam mit Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner und dem Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen, Alfred Kollar, den nächsten Schritt zur Entlastung der Burgenländerinnen und Burgenländer und den Ausbau der Maßnahmen für leistbares Wohnen an.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil kündigte gemeinsam mit Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner und dem Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen, Alfred Kollar, den nächsten Schritt zur Entlastung der Burgenländerinnen und Burgenländer und den Ausbau der Maßnahmen für leistbares Wohnen an.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil kündigte gemeinsam mit Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner und dem Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen, Alfred Kollar, den nächsten Schritt zur Entlastung der Burgenländerinnen und Burgenländer und den Ausbau der Maßnahmen für leistbares Wohnen an.

Stabilisierung der Mieten als gemeinsames Ziel von Land und Gemeinnützigen – Häuslbauer können mit Entlastung von 87 Mio. Euro rechnen – „Größte Offensive für leistbares Wohnen“

Das Burgenland setzt den nächsten Schritt zur Entlastung der Burgenländerinnen und Burgenländer und baut seine Maßnahmen für leistbares Wohnen weiter aus. Mit der Ausweitung der begünstigten Rückzahlung von Wohnbaudarlehen im Genossenschaftsbereich wird ein weiteres zentrales Projekt umgesetzt. Nach Wärmepreisdeckel, Wohnkostendeckel sowie der begünstigten Rückzahlung von Wohnbaudarlehen für Häuslbauer ist dies bereits die vierte Initiative für leistbares Wohnen innerhalb von nur drei Jahren. „Wir setzen punktgenau Maßnahmen zur Eindämmung der explodierenden Teuerung. Bei der aktuell laufenden Rückzahlungsaktion von Wohnbaudarlehen kann man bei den Häuslbauern mit einer Entlastung von 87 Millionen Euro rechnen – das ist einmalig in der Geschichte des Burgenlands. Damit stärken wir vielen Haushalten in Zeiten anhaltender Krisen finanziell den Rücken und sorgen dafür, dass diesen in wirtschaftlich angespannten Zeiten mehr Geld im Börsel bleibt“, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner und dem Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen (GBV), OSG-Obmann Alfred Kollar.

Mit der nunmehrigen Ausweitung der Entlastungsoffensive auf Mieterinnen und Mieter von gemeinnützigen Genossenschaftswohnungen werde „ein weiterer Meilenstein für leistbares Wohnen gesetzt“, so der Wohnbaulandesrat. Konkret erlässt das Land maßgeschneiderte Förderrichtlinien für Gemeinnützige Bauvereinigungen (GBV), damit diese ihre Wohnbaudarlehen begünstigt vorzeitig zurückzahlen können – „unter der klaren Bedingung, dass die finanziellen Vorteile an die Mieterinnen und Mieter weitergegeben werden“, hielt Dorner fest. Die Mieterinnen und Mieter der Genossenschaften müssen nichts weiter tun. Die notwendigen Anträge werden von der jeweiligen GBV für ihre Objekte gestellt.

Nach der bisherigen Systematik (bis 2021) waren Wohnbauförderungsdarlehen in drei Phasen unterteilt, wobei – angelehnt an die Lebensverdienstkurve –, mit jeder Phase ein höherer Betrag für den Darlehensnehmer fällig wurde. Aufgrund des im Wohnungsgemeinnützigkeitsgesetzes verankerten Kostendeckungsprinzips müssten die Gemeinnützigen Bauvereinigungen (als Darlehensnehmer) diese Erhöhung an die MieterInnen des geförderten Objektes weitergeben. Nachdem die letzten Phasen für die Mieter die höchste monatliche Belastung verursachen würden, sollen insbesondere jene Wohnobjekte entlastet werden, die sich entweder knapp vor oder bereits in der 3. Phase des Wohnbaudarlehens befinden. 

„Erklärtes gemeinsames Ziel ist es, im Sinne der Mieterinnen und Mieter für stabile Mietkosten in den kommenden Jahren zu sorgen und damit eine bessere Kalkulierbarkeit der monatlichen Wohnkosten zu erreichen“, unterstrich der Wohnbaulandesrat. Für den Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen, Alfred Kollar, ist das Angebot einer vorzeitigen Rückzahlung des Wohnbauförderungsdarlehens mit einem Nachlass „eine bemerkenswerte Aktion des Landes Burgenland“. Kollar: „Ich freu mich sehr, dass nun auch wir als die gemeinnützigen Wohnbauvereinigungen dieses Angebot für unsere Wohnhausanlagen und Reihenhausanlagen in Anspruch nehmen können.“

Verkauf von Wohnbaudarlehen kommt allen Burgenländerinnen und Burgenländern zu Gute 

Ein großer Erfolg ist die seit Anfang des Jahres laufende vorzeitige begünstigte Rückzahlung von Wohnbaudarlehen für Häuslbauer. Mehr als 23.000 Personen wurden angeschrieben, Stand 16. März sind schon rund 16.600 Anträge eingelangt. Ein Antrag kann noch bis Ende März gestellt werden, die Einzahlung des aushaftenden Darlehensbetrages muss bis 30. April 2026 erfolgen. Für die Rückzahlung gibt es einen Nachlass von 25 Prozent für das Wohnbaudarlehen. Das geschätzte Rückflussvolumen liegt aktuell bei 260 Millionen Euro. 

„Während in anderen Bundesländern Wohnbaudarlehen ausschließlich Banken zum Verkauf angeboten wurden, profitieren bei uns zu allererst die Burgenländerinnen und Burgenländer: Zum einen die Häuslbauer und Genossenschaftsmieter durch die genannten Aktionen, zum anderen die Allgemeinheit durch Investitionen der Erlöse in die Zukunft unseres Bundeslandes – etwa in Gesundheit, Infrastruktur, Umwelt oder Hochwasserschutz. Der burgenländische Weg erweist sich somit auch hier als vorbildhaft, weil er letztendlich allen Menschen zugutekommt“, betonte der Landeshauptmann. 

Jetzt ist der Bund gefordert 

Der Wohnbaulandesrat sieht nun auch den Bund gefordert, endlich in die Gänge zu kommen. „Wir haben bereits 2023 die Hausaufgabe des Bundes im Bereich Wohnen erledigt und mit dem burgenländischen Wohnkostendeckel ein österreichweit einzigartiges Paket geschnürt: Über 16.000 Haushalte wurden zwischen 2023 und Mitte 2025 spürbar entlastet. Kein anderes Bundesland konnte ein vergleichbares Modell in dieser Größenordnung und diesem Umfang vorweisen“, so Dorner. 

Auch jetzt warte man noch immer darauf, dass die Bundesregierung bei ihren Maßnahmen nachjustiere. „Schon die frühere ÖVP-geführte Bundesregierung hat jene Mieter, die in nicht ausfinanzierten Wohnobjekten leben, im Stich gelassen. Und auch die aktuelle Bundes-Mietpreisbremse greift zu kurz, weil sie genau diese Gruppe ausschließt. Das Burgenland ist davon stärker als andere Bundesländer betroffen, weil es hier einen besonders hohen Anteil an neuen, nicht ausfinanzierten Genossenschaftswohnungen gibt. Daher fordern wir erneut, die Mietpreisbremse auf alle Wohnobjekte auszuweiten“, erklärte der Landesrat abschließend.

Zum Herunterladen der Fotos klicken Sie auf die folgenden Links:

WBF Genossenschaften 1    WBF Genossenschaften 2
WBF Genossenschaften 3    WBF Genossenschaften 4
WBF Genossenschaften 5

Bildtext WBF Genossenschaften 1 bis 5: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil kündigte gemeinsam mit Wohnbaulandesrat Heinrich Dorner und dem Landesgruppenobmann der Gemeinnützigen Bauvereinigungen, Alfred Kollar, den nächsten Schritt zur Entlastung der Burgenländerinnen und Burgenländer und den Ausbau der Maßnahmen für leistbares Wohnen an.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Steinberg-Dörfl, 20. März 2026

Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1    
Tel: 057/600
post.oa-presse(at)bgld.gv.at 
www.burgenland.at