Das Burgenland stand in den vergangenen Tagen im Mittelpunkt eines hochrangigen internationalen Besuchsprogramms: Im Rahmen des ALPS – Austrian Leadership Programms des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten besuchten rund 25 internationale Führungskräfte und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Medien und Kultur das Burgenland. Den feierlichen Abschluss des zweitägigen Aufenthalts bildete am Mittwochabend ein Empfang des Landes Burgenland im Arkadenheurigen Bad Tatzmannsdorf. Landesrat Leonhard Schneemann begrüßte die Gäste in Vertretung von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und unterstrich die Bedeutung internationaler Netzwerke für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung. „Sie alle sind die Gestalterinnen und Gestalter von morgen. Dass Sie im Rahmen Ihres ALPS-Aufenthalts unser Bundesland besucht haben, erfüllt uns mit Stolz. Wir hoffen, dass Sie viele bleibende Eindrücke aus dem Burgenland mit nach Hause nehmen und auch künftig mit unserem Land verbunden bleiben“, betonte Schneemann.
Während ihres Aufenthalts erhielten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen umfassenden Einblick in die wirtschaftliche, wissenschaftliche und technologische Entwicklung des Burgenlands. Besuche bei Burgenland Energie, Perlinger Gemüse, der Hochschule Burgenland, dem Nationalpark Neusiedler See sowie bei O.K. Energie Haus verdeutlichten die Innovationskraft des Landes in den Bereichen erneuerbare Energie, Forschung, Digitalisierung, nachhaltige Landwirtschaft und Klimaschutz. Schneemann verwies dabei auf die positive wirtschaftliche Entwicklung des Burgenlands: „Unsere Betriebe beweisen große Stabilität und Dynamik. Gleichzeitig sorgen gezielte Fördermaßnahmen für Investitionen, neue Arbeitsplätze und nachhaltiges Wachstum. Das Burgenland hat sich zu einem modernen und wettbewerbsfähigen Wirtschafts- und Innovationsstandort im Herzen Europas entwickelt.“
ALPS schafft Brücken für nachhaltige Kooperationen und neue Perspektiven
Besonders hervor hob der Landesrat den burgenländischen Ansatz in Forschung und Entwicklung. Das Land setze konsequent auf angewandte Forschung mit unmittelbarem Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft. Mit Investitionen von rund 85 Millionen Euro jährlich in Forschung und Entwicklung werde Innovation gezielt gefördert und in konkrete Wertschöpfung umgesetzt. Das Austrian Leadership Programm wurde 2016 vom österreichischen Außenministerium ins Leben gerufen und richtet sich an internationale Führungskräfte und Multiplikatoren aus Nicht-EU-Staaten. Ziel ist es, Österreich als modernen Wirtschafts-, Innovations- und Kulturstandort zu präsentieren sowie langfristige internationale Netzwerke aufzubauen. Die Teilnahme erfolgt ausschließlich auf Einladung österreichischer Vertretungsbehörden im Ausland. „Erfolg ist niemals das Werk eines Einzelnen. Ein funktionierendes Netzwerk ist das Fundament, auf dem Fortschritt ruht. Das ALPS-Programm ist ein Paradebeispiel dafür, wie internationale Zusammenarbeit und persönlicher Austausch langfristige Verbindungen schaffen können. Wir wünschen uns, dass unsere Gäste zu Botschafterinnen und Botschaftern des Burgenlands werden“, so Schneemann abschließend.
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ALPS_01: Landesrat Leonhard Schneemann begrüßte internationale Führungskräfte und Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger beim offiziellen Empfang des Austrian Leadership Programms (ALPS) des österreichischen Außenministeriums im Arkadenheurigen Bad Tatzmannsdorf.
ALPS_02: Georg Lack (Außenministerium Abteilungsleiter Unternehmensservice), Landesrat Leonhard Schneemann und Anna Degenfeld (Hauptreferatsleiterin Hauptreferat Protokollarische Angelegenheiten) beim Empfang des Austrian Leadership Programms (ALPS) des österreichischen Außenministeriums im Arkadenheurigen Bad Tatzmannsdorf.
ALPS_03: Landesrat Leonhard Schneemann beim offiziellen Empfang des Austrian Leadership Programms (ALPS) im Gespräch mit einem Vertreter des österreichischen Außenministeriums.
Bildquelle: Landesmedienservice / Dorothea Müllner-Frühwirth
Dorothea Müllner-Frühwirth, 10. Juni 2026
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