Ferialpraktikant*innen „schnuppern“ im Land

Leoni, Jana und Ilea sind drei der 32 Ferialpraktikant*innen, die in diesem Sommer ein Praktikum im Land Burgenland absolvieren. Dadurch bietet das Land jungen Menschen die Möglichkeit, praxisnahe Einblicke in die Aufgabenbereiche der Landesverwaltung zu gewinnen und dabei erste berufliche Erfahrungen zu sammeln. „Ich habe mich für ein Praktikum im Landesdienst beworben, weil ich einen Einblick in die Arbeit der öffentlichen Verwaltung bekommen und Erfahrungen für meine berufliche Zukunft sammeln möchte“, begründet Leoni, die in der Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung ihren Dienst versieht, ihre Bewerbung.
Die Ferialpraktikant*innen werden über das gesamte Burgenland verteilt eingesetzt und unterstützen in den unterschiedlichsten Dienststellen sowie in Tätigkeitsbereichen im Innen- und Außendienst. Dazu zählen unter anderem die Biologische Station Neusiedler See in Illmitz, die Bezirkshauptmannschaften, die Landhäuser Alt und Neu in Eisenstadt, die Gewässeraufsicht Wulkaprodersdorf oder der Eigenbetrieb Bau und Betrieb Burgenland.
Abwechslungsreiche Aufgabengebiete
Ilea hat bereits ihr Ferialpraktikum hinter sich gebracht – und zwar in der Landessicherheitszentrale (LSZ) – eine für sie spannende, lehrreiche und informative Tätigkeit. „Bis jetzt habe ich nicht gewusst, was die LSZ ist und was sie macht, aber das hat sich jetzt geändert, und ich finde es total spannend. Es gefällt mir sehr gut“, umreißt Ilea die Eindrücke ihres ersten Ferialjobs. Es ist, wie sie auch betont, nicht der übliche Ferialjob mit Bürotätigkeit, sondern ganz etwas anderes – abwechslungsreich und lehrreich. Schließlich, so Ilea, wusste sie nicht, wie „das funktioniert, wenn man Hilfe braucht“.
Und auch für Leoni ist der Dienst in der Bezirkshauptmannschaft Eisenstadt-Umgebung abwechslungsreich und sehr interessant: „Besonders gut gefällt mir, dass ich verschiedene Aufgaben übernehmen und dabei viel Neues lernen kann. Zu meinen Tätigkeiten gehören unter anderem die Mitarbeit bei der Einlaufstelle und Infostelle, die Bearbeitung und Weiterleitung der Post, der Empfang von Kunden sowie die Übermittlung von Anliegen an die zuständigen Referentinnen und Referenten.“ Und an eine ganz spezielle Aufgabe erinnert sie sich gerne. „Im Rahmen einer Aufgabe im Fachbereich zentrale Dienste habe ich mich mit den Namensänderungen auseinandergesetzt, nach eingehender Prüfung habe ich dem Referenten die Ergebnisse der Recherche vorgelegt, die diesem als Entscheidungsgrundlage dienten“, beschreibt sie eine ihrer Aufgaben. Und was bringt ihr unter anderem das Praktikum? „Das Praktikum hilft mir dabei, meine organisatorischen und kommunikativen Fähigkeiten zu verbessern und einen besseren Eindruck davon zu bekommen, welche beruflichen Möglichkeiten für meine Zukunft infrage kommen“, stellt Leoni fest.
