„Baba, Beton!“, der Entsiegelungswettbewerb

Mit dem Wettbewerb „Baba, Beton“ startete das Land Burgenland eine Initiative zur aktiven Reduktion von Bodenversiegelung. Der Wettbewerb richtete sich an alle burgenländischen Gemeinden und verfolgte das Ziel, konkrete Entsiegelungsprojekte umzusetzen, die zur Klimawandelanpassung, Verbesserung der Lebensqualität sowie zum Schutz von Boden, Wasser und Biodiversität beitragen.
Grundlage bilden wissenschaftliche Erkenntnisse aus Stadt- und Landschaftsplanung, Bodenforschung sowie Umwelt- und Klimaschutz, insbesondere der Bodenstrategie der ÖROK.
Der Entsiegelungswettbewerb richtete sich an alle 171 burgenländischen Gemeinden. Die Voraussetzungen sind, dass die Fläche sich im Eigentum der Gemeinde befindet oder ein gesichertes Bau- und Nutzungsrecht für die nächsten 15 Jahre besteht. Die Gemeinde definierte, welche Fläche entsiegelt wird und welche Maßnahmen im Rahmen der finanziellen und inhaltlichen Vorgaben des Entsiegelungswettbewerbes umgesetzt werden.
Frankenau-Unterpullendorf gewinnt Entsiegelungswettbewerb
Frankenau-Unterpullendorf gewann mit „Kirchplatz Frankenau – Platz der Generationen“ den ersten burgenländischen Entsiegelungswettbewerb für Gemeinden und setzte sich gegen elf weitere Projekte durch. Der rund 700 Quadratmeter große, stark versiegelte Kirchenvorplatz in Frankenau wurde weitgehend entsiegelt und zu einem grünen, klimaresilienten Begegnungsraum umgestaltet. 
Und jetzt wird aus der Idee konkrete Veränderung: Die Entsiegelungsarbeiten starten. Bagger sind aufgefahren, haben Beton entfernt und arbeiten an einem grünen Bereich vor der Kirche.
Wo bisher Beton war, entsteht wieder Raum für Boden, Grün und Artenvielfalt. Ein wichtiger Schritt für mehr Klimaschutz und lebenswerte Ortskerne.
Bodenschutz heißt: anpacken und gemeinsam etwas bewegen. Genau das zeigt Frankenau vor.