Zwei Millionen Euro Kulturförderung sichern burgenländische Kunst- und Kulturszene nachhaltig ab

LH Doskozil

LH Doskozil: „Neuausrichtung der Kulturförderung greift“

Seit 1. Jänner 2026 ist die Kulturförderung Burgenland GmbH, ein Tochterunternehmen der Kultur-Betriebe Burgenland, für die Vergabe der Kulturförderungsgelder zuständig. Die erste von drei Förderperioden wurde nun erfolgreich abgeschlossen und stellt einen bedeutenden Meilenstein in der Neustrukturierung der Kulturförderung dar. Innerhalb der ersten Einreichfrist wurden insgesamt 106 Förderansuchen eingebracht, von denen 90 Projekte positiv entschieden werden konnten. „Der erfolgreiche und rasche Abschluss der ersten Förderperiode zeigt, dass unsere Neuausrichtung greift. Besonders wichtig war uns, die Verfahren effizienter zu gestalten und weiterhin Planungssicherheit für die Förderwerberinnen und Förderwerber sicherzustellen“, betont Kulturreferent Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.

Von den 106 beantragten Förderungen aus dem Kunst-, Kultur-, Wissenschaft- und Volksgruppenbereich wurde für 70 projektbezogene, einjährige Förderungen eine positive Stellungnahme abgegeben. Zusätzlich dazu wurden 20 mehrjährige, betriebliche Basisförderungen positiv bewertet. Diese sind vor allem für Kultureinrichtungen wichtig, die eigene Kulturstätten betreiben und daher eine langfristige Planungsperspektive benötigen. Im Bereich der Volksgruppen wurden in der ersten Förderperiode 84.450 Euro genehmigt, um die Entwicklung der Burgenländischen Volksgruppen nachhaltig abzusichern. Die bewilligten Fördermittel in der Gesamthöhe von 1.972.257,85 Euro werden in den kommenden Tagen auf den Konten der Förderwerberinnen und Förderwerber einlangen.

Die umfassende Umstrukturierung der Abläufe im Bereich der Kulturförderung hat sich als äußerst wirkungsvoll erwiesen: Sämtliche Prozesse konnten effizient, transparent und fristgerecht umgesetzt werden. Dadurch ist es gelungen, eine rasche Bearbeitung sowie eine zeitnahe Auszahlung der Fördermittel sicherzustellen. Das war nur in enger Abstimmung mit den sieben spartenbezogenen Fachbeiräten möglich, die im Rahmen der Vergabesitzungen jeden Antrag kritisch prüften. 

„Eine funktionierende Kulturförderung ist wichtig, um die Arbeit der Kunst-, Kultur und Wissenschaftseinrichtungen im Land abzusichern. Sie leistet einen unschätzbaren Beitrag, um das künstlerische Schaffen aufrechtzuerhalten, kulturelle Angebote für die Bevölkerung zugänglich zu machen und die Vielfalt der Kulturlandschaft nachhaltig abzusichern“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Kulturreferent der Burgenländischen Landesregierung.

Besonders wichtig ist es, dort verlässlich zu unterstützen, wo andere Fördergeber wegfallen oder ihr Engagement reduzieren. Durch die gezielte Ergänzung von Finanzierungen kann verhindert werden, dass tragende Kultur-, und Wissenschaftseinrichtungen und Initiativen in ihrem Bestand gefährdet werden, und gleichzeitig wird die kontinuierliche Weiterführung ihrer Arbeit sichergestellt. So konnte beispielsweise die Arbeit des Literaturhauses Mattersburg nach einer Reduzierung der Bundesförderung durch eine ergänzende Förderung des Landes unterstützt werden. Damit wurde ein bedeutender Beitrag geleistet, um entstandene Finanzierungslücken durch einen Förderausfall zu schließen und die nachhaltige Fortführung der Aktivitäten des Literaturhauses sicherzustellen.

Die positive Bilanz der ersten Förderperiode unterstreicht die Wirksamkeit der gesetzten Maßnahmen und bestätigt den eingeschlagenen Weg einer modernen, verlässlichen und zukunftsorientierten Kulturförderung.

Weitere Einreichfristen für die Bearbeitung von Kunst-, Kultur-, Wissenschafts- und Volksgruppenanträgen sind der 1. Mai und der 1. Oktober 2026.

Für nähere Infos sowie die Antragsformulare klicken Sie auf den folgenden Link: 

www.kulturfoerderung-burgenland.at

Kontakt: Tel.: +43 - 2682 719-2400 bzw. E-Mail: office(at)kulturfoerderung-burgenland.at

Eisenstadt, 02. April 2026

Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1
Tel: 057/600
Fax: 057/600-2278
post.oa-presse(at)bgld.gv.at 
www.burgenland.at