Gefahren erkennen, Risiken vermeiden, sicher unterwegs sein: Mit „Sicherheit macht Schule“ sensibilisieren die ÖBB Jugendliche für richtiges Verhalten im Bahnbereich. Diesmal machte das Präventionsprogramm Station an der Sportmittelschule Neusiedl am See. Landesrätin Daniela Winkler sagte zu dieser Initiative: „Die Österreichischen Bundesbahnen sind mit ihren Transportmitteln und ihrer Infrastruktur zum überwiegenden Teil dafür verantwortlich, dass unsere Kinder und Jugendlichen sicher und verlässlich zur Schule und wieder nach Hause kommen. Wenngleich die Sicherheitseinrichtungen gut ausgebaut sind, braucht es ein gewisses Maß an Achtsamkeit bei der Benützung. Mit dieser Initiative stärkt die ÖBB, mit der Bildungsdirektion und den Schulen, das Bewusstsein dafür, Gefahren zu erkennen und sich entsprechend zu verhalten. Leichtsinn und eine zweckfremde Benützung der Einrichtungen können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen und haben daher am Bahnhof nichts verloren.“ Die kostenlosen Vorträge richten sich vor allem an Schülerinnen und Schüler der siebenten und achten Schulstufen und vermitteln praxisnah, wie man sich an Eisenbahnanlagen richtig und damit sicher verhält.
Gefahren erkennen und Unfälle vermeiden
Wie verhält man sich richtig am Bahnsteig? Warum dürfen Gleise niemals als Abkürzung genutzt werden? Und welche Gefahren gehen von Bahnstromleitungen aus? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten die Schülerinnen und Schüler der Sportmittelschule Neusiedl am See im Rahmen eines ÖBB-Sicherheitsvortrags.
Mit dem österreichweiten Präventionsprogramm „Sicherheit macht Schule“ kommen die ÖBB direkt in die Klassenzimmer und sensibilisieren Jugendliche für die Risiken im Umfeld von Eisenbahnanlagen bei unachtsamem oder leichtsinnigem Verhalten. Ziel ist, durch Wissen und Bewusstseinsbildung Unfälle zu verhindern.
Im Mittelpunkt stehen Situationen, die immer wieder zu schweren Unfällen führen können. Dazu zählen das unerlaubte Queren von Gleisen, das Missachten der Sicherheitslinie am Bahnsteig und riskantes Verhalten an Eisenbahnkreuzungen. Auch das Klettern auf abgestellte Waggons ist lebensgefährlich, insbesondere durch die Nähe zu stromführenden Oberleitungen. Die Jugendlichen erfahren dabei, welche Folgen unachtsames Verhalten haben kann und wie sie ihren Schulweg sicher gestalten.
„Viele Jugendliche unterschätzen die Gefahren im Bahnbereich. Besonders die langen Bremswege von Zügen oder die Risiken durch Starkstrom-Oberleitungen werden oftmals falsch eingeschätzt. Mit unseren Vorträgen schaffen wir Bewusstsein und zeigen anhand konkreter Beispiele, wie man sich richtig verhält und gefährliche Situationen vermieden werden können“, erklärte Karin Kroneder, Leiterin Sicherheit und Qualität der ÖBB-Infrastruktur AG.
Sicherheitstipps der ÖBB auf einen Blick
- Gleise niemals als Abkürzung nutzen oder überschreiten.
- Immer hinter der Sicherheitslinie am Bahnsteig warten.
- Eisenbahnkreuzungen nur bei freier und sicherer Überfahrt queren.
- Abstand zu Oberleitungen und Bahnstromanlagen halten.
- Bahnanlagen sind kein Ort für Mutproben oder Social-Media-Fotos.
Mehr als 14.000 Schülerinnen und Schüler im vergangenen Schuljahr erreicht
Dass das Interesse an dem Programm „Sicherheit macht Schule“ groß ist und stetig steigt, zeigt ein Blick auf das vergangene Schuljahr: Im Schuljahr 2025/26 wurden österreichweit 161 Schulen besucht und rund 14.200 Schülerinnen und Schüler erreicht. Insgesamt engagieren sich rund 60 ÖBB-Mitarbeiterinnen und -mitarbeiter als Sicherheitsbotschafter. Sie bringen ihr Wissen direkt in die Schulen und tragen so zur Unfallprävention bei.
Um noch mehr Schulen für das Thema Bahnsicherheit zu gewinnen, begleitet die ÖBB-Infrastruktur das Programm in diesem Schuljahr mit einer österreichweiten Aktion: Unter allen teilnehmenden Schulen werden drei ÖBB-Reisegutscheine im Wert von jeweils 1.000 Euro verlost.
Weitere Informationen zur Initiative der ÖBB findet man auf der Homepage https://infrastruktur.oebb.at/de/unternehmen/sicherheit-ist-unser-thema/aufklaerungsarbeit-an-oesterreichs-schulen.
Das Pressefoto zum Herunterladen:
FT ÖBB Workshop Schulen 20260925-016
Bildtext FT ÖBB Workshop Schulen 20260925-016: Die Schülerinnen und Schüler der Sportmittelschule Neusiedl am See mit (Bildmitte, v.l.n.r.) Karin Kroneder (Leiterin Sicherheit und Qualität der ÖBB-Infrastruktur AG), Landesrätin Daniela Winkler und Direktorin Margit Luisser (Sportmittelschule Neusiedl am See)
Bildquelle: Büro LR.in Winkler / Christoph Novak
Eisenstadt, 25. September 2026
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