Sichere, hochwertige und durchgängige Radverbindungen machen Radfahren deutlich attraktiver

Landesrat heinrich dorner präsentiert Burgenland im jahr 2026 radelt mit der Mobilitätszentrale

LR Dorner: "Sind mit Ausbauprogramm Vorreiter“ - 2025 wurde Radinfrastruktur auf 17 Kilometern neu errichtet beziehungsweise saniert

Wie schon die letzten Jahre wurde auch 2025 der Ausbau der Radinfrastruktur im Burgenland weiter vorangetrieben. Dies ist eines der Schlüsselprojekte der burgenländischen Gesamtverkehrsstrategie. Seit 2022 wird seitens des Landes das Radwege-Attraktivierungsprogramm auf Hochtouren umgesetzt - „und das sehr erfolgreich“, wie Verkehrslandesrat Heinrich Dorner in einer Pressekonferenz festhielt. Alleine im Jahr 2025 wurden 18 Infrastrukturprojekte mit einer Gesamtlänge von mehr als 17 Kilometern und einer Investitionssumme von ca. fünf Millionen Euro (inklusive Gemeindeprojekte) umgesetzt. „Sichere, qualitativ hochwertige und direkte Radverbindungen zwischen den Ortschaften und auch in den Ortskernen sind eine Voraussetzung, um die Anzahl der Radfahrenden zu steigern. Hier sind wir auf einem guten Weg und wollen somit das Burgenland in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zum Radland Nummer 1 machen“, so Dorner.  Insgesamt werden in fünf Jahren rund 25 Mio. Euro für die Sanierung und den Ausbau von Radwegprojekten investiert, um die Infrastruktur für Fahrradfahrer landesweit auf den neuesten Stand zu bringen. 

Wichtige Projekte im letzten Jahr waren die Errichtung der Radinfrastruktur von Lockenhaus zur Park&Ride-Anlage, der schon seit langem gewünschte Alltagsradweg von Breitenbrunn nach Winden oder von Klingenbach bis zur Grenze. Am Neusiedlersee-Radweg B10 wurden umfassende Sanierungsmaßnahmen in Pamhagen, Apetlon, Neusiedl, Gols und Podersdorf durchgeführt. Die Gemeinden Großpetersdorf und Kleinpetersdorf, Olbendorf und Stegersbach sowie Stinatz und Ollersdorf wurden mit neuen Fahrradstraßen verbunden. Auf Fahrradstraßen ist ein Zu- und Abfahren für Kfz, aber keine Durchfahrt erlaubt. Radfahrerinnen und Radfahrer dürfen nebeneinander fahren, und es gilt automatisch Tempo 30. „Mit Vorzeigeprojekten wie den neuen Radwegen und Fahrradstraßen werden wichtige Akzente gesetzt und der Fahrrad-Boom bekommt einen weiteren Schub. Das Burgenland ist mit diesem Ausbauprogramm ein Vorreiter in Österreich“, betonte der Verkehrslandesrat. 

Der Radausbau wird auch 2026 konsequent fortgesetzt. In diesem Jahr soll unter anderem die Fertigstellung des Radweges von Wiesen zum Bahnhof, der Bau eines großen Abschnitts von Marz Richtung Sieggraben, die Fortsetzung des Ausbaus der Strecke Neutal – Kaisersdorf – Draßmarkt und der Startschuss für weitere Radverbindungen in Königsdorf, Oberschützen, Rechnitz sowie Kohfidisch erfolgen. 

Wichtig für die Verwirklichung von Bauvorhaben ist eine gute Zusammenarbeit mit Gemeinden sowie mit den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern. „Eine Verbesserung des Landesradnetzes kann nur erreicht werden, wenn wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Mein Dank geht an alle Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer, die sich bei Grundeinlösen offen zeigen, sowie an die Gemeinden, die das Ausbauprogramm unterstützen“, sagte der Landesrat. 

Im Straßenverkehr ist es generell wichtig, aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das gilt auch für den Radverkehr. Oft verlaufen die Radrouten auf gemischt genutzten Verkehrsflächen. Unter dem Motto „Rücksicht macht Radfreude“ wurden 2025 eigene Promotionvideos produziert, die sich bewusst an alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer richten – egal ob Kfz-, Rad- oder Fußverkehr. Regeln sind wichtig, doch das Miteinander und der Hausverstand stehen im Vordergrund. Auch 2026 wird diese Initiative fortgesetzt. 

„Burgenland radelt“ ab 20. März 2026 – „Jede Radfahrt zählt!“ 

Neben der Verbesserung der Radinfrastruktur ist es ebenso wichtig, den Burgenländerinnen und Burgenländern Lust aufs Radfahren zu machen. Ein Beitrag dazu ist die schon bekannte und beliebte Mitmachaktion „Burgenland radelt“, die am 20. März 2026 erneut startet. 

Wer sich auf https://burgenland.radelt.at oder in der „Österreich radelt“-App registriert und bis 30. September 2026 fleißig radelt, kann tolle Preise gewinnen. „Dafür sind keine sportlichen Höchstleistungen nötig. Jede Radfahrt zählt! Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die im Zeitraum vom 20. März bis 30. September 2026 mindestens 100 Kilometer radeln und eintragen, werden viele tolle Preise wie Fahrräder, Gutscheine oder Fahrradzubehör verlost“, erklärte Christine Zopf-Renner, Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland. Österreichweit erhalten die besten Gemeinden, Betriebe und Vereine Pluxxee-Gutscheine im Wert von je 500 Euro. Die geradelten Kilometer können auf der Website oder in der „Österreich radelt“-App eingetragen werden. 

Für Schulen gibt es wieder die schon bewährte Aktion „Burgenland radelt zur Schule“ von 20. März bis 6. Juni 2026. Schulen können klassenweise teilnehmen. Alle Schulradlerinnen und Schulradler haben die Möglichkeit, attraktive Einzelpreise zu gewinnen, wenn sie mindestens 50 Kilometer mit dem Fahrrad gefahren sind, wie zum Beispiel Gutscheine oder Fahrradzubehörpreise. Hauptpreise sind 2026 ein Woom-Bike und ein Thalia-Gutschein im Wert von 100 Euro. Mit verschiedenen Aktionen werden alle Burgenländerinnen und Burgenländer zum Mitmachen eingeladen. Egal ob „Burgenland radelt zur Arbeit“ oder das „Sommerradeln“ – es gilt immer das Motto „Jede Radfahrt zählt!“. 

Abgesehen von „Burgenland radelt“ wird es Ende Juni 2026 eine neue Veranstaltungsreihe geben. „Wir planen drei Radkino-Veranstaltungen“, kündigte Christine Zopf-Renner an. Die Details werden in den nächsten Wochen präsentiert. Außerdem laufen gerade die Vorbereitungen zum Rad- und Fußverkehrsgipfel, der in Kooperation mit dem Infrastrukturministerium und der Stadt Eisenstadt vom 9. bis 11. September 2026 stattfinden wird. Ende April soll das finale Programm fertig sein, ab dann sind Anmeldungen möglich. 

„Wir konnten die Anzahl der teilnehmenden Personen in den letzten Jahren kontinuierlich steigern und würden uns freuen, wenn wir auch heuer mit ‚Burgenland radelt‘ und den anderen geplanten Veranstaltungen wieder viele Menschen zum Radfahren bewegen können!“, betonte Landesrat Heinrich Dorner und wünschte allen Radfahrenden eine unfallfreie Radsaison.

Zum Herunterladen des Fotos klicken Sie auf den folgenden Link: Burgenland Radelt 2026

Bildtext Burgenland Radelt 2026: Verkehrslandesrat Heinrich Dorner und Christine Zopf-Renner (Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland).

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Eisenstadt, 11. März 2026 

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