Mehr als Festspiele: Schloss Tabor präsentierte das Programm 2026

Landesrat Dr. Leonhard Schneemann präsentierte gemeinsam mit Kulturbetriebe Burgenland-Geschäftsführerin Mag.a Claudia Priber, Generalintendant Alfons Haider und Landtagsabgeordneter, Bürgermeister Fabio Halb (v.l., Mühlgraben).
Landesrat Dr. Leonhard Schneemann mit Kulturbetriebe Burgenland-Geschäftsführerin Mag.a Claudia Priber und Generalintendant Alfons Haider sowie den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Bezirkes Jennersdorf.

LR Schneemann: Johann Strauss steht bis heute für Lebensfreude, Eleganz und jene musikalische Leichtigkeit, die Generationen verbindet

Auch 2026 spannt sich das Programm von Operette über Austropop bis hin zu Konzertabenden unter freiem Himmel – vielseitig, lebendig und voller sommerlicher Leichtigkeit. Im Zentrum steht JOHANN STRAUSS’ OPERETTE WIENER BLUT, flankiert von musikalischen Höhepunkten wie den GLOBAL KRYNER, WOLFGANG AMBROS & MR. BOJANGLES, MONTI BETON & JOHANN K. sowie dem stimmungsvollen Mittsommernachtsfest mit THE BAD POWELLS. Schloss Tabor zeigt sich damit einmal mehr nicht nur als Festspielbühne, sondern als lebendiges Kulturzentrum weit über die Region hinaus.

Im Rahmen der Pressekonferenz gab Generalintendant Prof. Alfons Haider gemeinsam mit Landesrat Dr. Leonhard Schneemann, KBB-Geschäftsführerin Mag.a Claudia Priber, Regisseurin Rita Sereinig und dem musikalischen Leiter Peter Sommerer, sowie den Solisten Friederike Meinke und Michael Heim erste Einblicke in die neue Operetten- Produktion.

Landesrat Leonhard Schneemann zeigte sich begeistert über die diesjährige Wahl des Werks: „Johann Strauss steht bis heute für Lebensfreude, Eleganz und jene musikalische Leichtigkeit, die Generationen verbindet. Gerade auf Schloss Tabor kann diese besondere Atmosphäre ihre ganze Wirkung entfalten“. Außerdem verbinde das vielfältige Programm große Musiktradition mit zeitgemäßer Unterhaltung und mache Schloss Tabor zu einem Ort der Begegnung, der Kunst und des gemeinsamen Kulturerlebens.

Wiener Blut: Johann Strauss auf Schloss Tabor

Wenn auf Schloss Tabor wieder der Dreivierteltakt erklingt, Herzen höherschlagen und sich amouröse Verwicklungen mit Wiener Charme vermischen, dann hält Johann Strauss Einzug ins Südburgenland: Mit der Operette „Wiener Blut“ präsentiert Generalintendant Prof.

Alfons Haider im Sommer 2026 einen der schillerndsten Klassiker der goldenen Operettenära. Besonders passend erscheint die Produktion im Zeichen des großen Strauss-Jubiläums: 200 Jahre Johann Strauss wurden letztes Jahr gefeiert – und seine unvergängliche Musik klingt auf Schloss Tabor bis 2026 weiter.

Zur Zeit des Wiener Kongresses entspinnt sich rund um Graf Zedlau ein turbulentes Spiel aus Liebe, gesellschaftlicher Fassade und amourösen Verwicklungen. Strauss-Melodien wie „Wiener Blut“, „Morgenblätter“ oder „Leichtes Blut“ verleihen dem Werk jene zeitlose Eleganz, die bis heute Generationen begeistert. 
Das Besondere an der Inszenierung auf Schloss Tabor ist die Verlegung der Handlung aus dem klassisch historischen Wien auf ein glamouröses Kreuzfahrtschiff. Dadurch entsteht eine völlig neue Atmosphäre, in der sich die romantischen Verwicklungen der Operette in einem stilvollen, maritimen Setting entfalten. Auch das Bühnenbild von Hans Kudlich gewinnt so eine besondere Wirkung und überzeugt mit seiner eindrucksvollen Gestaltung.

Ein kreatives Leading Team

Nach ihrer erfolgreichen Inszenierung der „Großen Robert Stolz Revue“ im Jahr 2025 kehrt Regisseurin Rita Sereinig auf die Bühne von Schloss Tabor zurück und setzt gemeinsam mit Autor Max Niemeyer erneut kreative Akzente.

Für das Bühnenbild zeichnet erstmals Hans Kudlich verantwortlich, während sich das Publikum auch 2026 wieder auf Peter Sommerer als musikalischen Leiter freuen darf. Der international gefragte Maestro dirigierte unter anderem an der Königlichen Oper Kopenhagen, am Opernhaus Zürich und am Nationaltheater München. 
Gemeinsam mit Kostümbildnerin Julia Klug, Choreografin Sabine Arthold, Chefmaskenbildnerin Renate Wutte, Chorleiter Sascha Nader und Orchester Manager Winnetou Sosa entsteht ein Operettenabend zwischen Wiener Eleganz und sommerlicher Festspielatmosphäre.

Große Stimmen auf Schloss Tabor

Auch das Ensemble verspricht Operettengenuss auf höchstem Niveau: Verena Barth-Jurca, Lena Stöckelle, Friederike Meinke, Martin Mairinger, Horst Lamnek, Christian Tschelebiew und Michael Heim stehen im Sommer 2026 auf der Bühne von Schloss Tabor.

Die mehrfach ausgezeichnete Sopranistin Friederike Meinke zählt zu den spannendsten jungen Stimmen ihres Fachs. Nach Engagements an der Komischen Oper Berlin überzeugte sie zuletzt unter anderem als Rosalinde in „Die Fledermaus“ sowie als Sylva Varescu in „Die Csárdásfürstin“. 2024 gewann sie den Johann-Strauß-Wettbewerb, 2025 folgte der erste Preis beim Heinrich-Strecker-Gesangswettbewerb in Baden bei Wien.

Tenor Michael Heim wiederum führte seine Karriere bereits an bedeutende Opernhäuser und Festivals Europas und der USA – darunter die Salzburger Festspiele, die Staatsopern Hamburg, München und Zürich sowie das Lincoln Center New York. Sein Repertoire reicht von Wagner bis Operette und verbindet stimmliche Kraft mit stilistischer Eleganz.

Zusatzvorstellung bereits im Vorverkauf

Aufgrund der großen Nachfrage gibt es bereits jetzt eine erfreuliche Überraschung für das Publikum: Zusätzlich zu den bestehenden Terminen wurde eine weitere Vorstellung am Dienstag, 11. August 2026, ins Programm aufgenommen. Die Zusatzvorstellung ist ab sofort im Vorverkauf erhältlich.

Regionale Kulinarik bei den Festspielen

Auch der kulinarische Genuss darf nicht fehlen: Schloss Tabor erweitert 2026 sein Festspielangebot erstmals um ein großzügiges Festspielbuffet. Ab 18 Uhr erwartet die Besucher regionale Küche vom Kollerwirt und lädt bereits vor Vorstellungsbeginn zum Genießen und Verweilen ein.

Sommerliche Konzerte

Bereits am 20. Juni 2026 startet Schloss Tabor mit dem stimmungsvollen Mittsommernachtsfest in die neue Saison. Wenn die Sommersonnwende hereinbricht, verwandeln THE BAD POWELLS den Schlosshof mit Disco-, Soul- und Funkklassikern von ABBA bis Earth, Wind & Fire in ein sommerliches „Studio 54“ voller Retro-Feeling und Tanzstimmung.

Am 17. Juli 2026 kehren die Global Kryner mit ihrer „2nd Love Tour“ nach langer Bühnenpause zurück auf Schloss Tabor. Mit ihrem legendären Mix aus Oberkrainer-Sound, Jazz, Pop und humorvollen Neuinterpretationen sorgt die Band rund um Christof Spörk und Anton Sauprügl für ein musikalisches Comeback voller Nostalgie und Überraschungen. 
Musikalisch weiter geht es am 22. August 2026 mit „Best of” Monti Beton & Johann K. Gemeinsam mit Thomas Schreiber und Toni Matosic präsentieren Monti Beton und Hans Krankl ein unterhaltsames Programm aus Austropop, Schlagern und Italo.

Ein weiterer Höhepunkt folgt am 23. August 2026, wenn Wolfgang Ambros & Mr. Bojangles auf Schloss Tabor gastieren. In intimer Konzertatmosphäre bringt einer der bedeutendsten Musiker Österreichs seine größten Austropop-Klassiker auf die Bühne und sorgt für einen Sommerabend zwischen Wiener Schmäh, Musikgeschichte und großer Nähe zum Publikum.

Uhudlerlandestheater & Sterzfestival

Auch der Herbstbeginn steht auf Schloss Tabor ganz im Zeichen vielfältiger Kulturangebote. Von 27. August bis 6. September 2026 findet unter der Intendanz von Martin Weinek das Uhudlerlandestheater mit „Orpheus – Wo geht’s denn hier zur Unterwelt“ auf Schloss Tabor statt und bringt mit einer Bearbeitung von Eva Weinek einen ebenso humorvollen wie gesellschaftskritischen Stoff auf die Bühne.
In der turbulenten Geschichte rund um Orpheus und Eurydike treffen Olymp, Unterwelt und moderne Moralvorstellungen aufeinander: Während Eurydike dem ehelichen Alltag entflieht und Pluto in die Unterwelt folgt, sieht sich Orpheus plötzlich mit öffentlicher Meinung, gesellschaftlichen Erwartungen und neuen Rollenbildern konfrontiert. Zwischen Götterhimmel, Höllen-Cancan und bissiger Satire entsteht ein unterhaltsamer Theaterabend voller Tempo, Humor und musikalischer Höhepunkte.

Kulinarisch und regional wird es schließlich beim Sterz, Sturm & Strudel Festival, das am 19. und 20. September 2026 vom Burgenland Tourismus auf Schloss Tabor veranstaltet wird. Das Festival verbindet burgenländische Genusskultur mit regionaler Musik und herbstlicher Atmosphäre und bildet einen stimmungsvollen Abschluss der Sommer-Saison 2026.

Mit seinem umfassenden Jahresprogramm zeigt Schloss Tabor 2026 einmal mehr, wie vielfältig Kultur im Südburgenland sein kann – zwischen Operette, Konzert, Kulinarik und musikalischen Begegnungen unter freiem Himmel.

Jahresprogramm 2026

  • Frühlingsausstellung „Wolfgang Wiedner – Der Himmel voller Farben“ bis 20. Juni
  • Brass Frühschoppen am 14. Juni
  • The Bad Powells am 20. Juni
  • Global Kryner “2nd Love” am 17. Juli
  • „Wiener Blut“ von Johann Strauss: 5. bis 16. August
  • Uhudlerlandestheater – „Orpheus – Wo geht’s denn hier zur Unterwelt?“: 27.August. – 6.September.
  • Monti Beton & Johann K. am 22. August
  • Wolfgang Ambros & Mr. Bojangles am 23. August
  • „Sterz.Strudel.Sturm-Festival“: 19. und 20. September
  • Advent auf Schloss Tabor: 6. bis 8., 13. und 14. Dezember

Für Tickets und Infos klicken Sie auf den folgenden Link: www.schlosstabor.at

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Schloss Tabor - Programmpräsentation_1
Schloss Tabor - Programmpräsentation_2

Bildtext Schloss Tabor - Programmpräsentation_1: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann präsentierte gemeinsam mit Kulturbetriebe Burgenland-Geschäftsführerin Mag.a Claudia Priber, Generalintendant Alfons Haider und Landtagsabgeordneter, Bürgermeister Fabio Halb (v.l., Mühlgraben).

Bildtext Schloss Tabor - Programmpräsentation_2: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann mit Kulturbetriebe Burgenland-Geschäftsführerin Mag.a Claudia Priber und Generalintendant Alfons Haider sowie den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Bezirkes Jennersdorf.

Bildquelle: Schloss Tabor

Neuhaus am Klausenbach, 28. Mai 2026