In den Sommerferien 2021 hat das Land Burgenland die Lern- und Feriencamps ins Leben gerufen und damit einen bildungs- und familienpolitischen Meilenstein gesetzt. Unter dem Motto „fit4future - Mehr als Lernen“ wurden die Kinder vormittags auf den bevorstehenden Schulstart vorbereitet und der Nachmittag stand ganz im Zeichen von Sport, Spaß und Spiel mit unterschiedlichsten Schwerpunkten. Diese Inhalte wurden neu konzipiert und der Fokus ist bedeutend stärker auf die individuelle Persönlichkeitsentwicklung und die Förderung von Talenten gerichtet. Fernab von klassischem Schulalltag und dem Schulstoff von Deutsch und Mathe werden die Kreativität, der Forschergeist und die soziale sowie die sprachliche Kompetenz der Kinder gefördert. „Die Sommerferien sind für die meisten Schülerinnen und Schüler das Highlight des Jahres. Sie bieten aber nicht nur Gelegenheit, sich zu erholen. Sie dienen auch dazu, dass sich die Kinder und Jugendlichen außerhalb der Schule in anderen Bereichen entwickeln und verstärkt ihren Interessen und Vorlieben nachgehen können“, sagt Bildungs- und Familienlandesrätin Daniela Winkler.
Das Burgenland unterstützt die Kinder dabei mit den landesweiten Feriencamps, die an zwölf Standorten in allen Bezirken des Bundeslandes angeboten werden. Damit verfolgt die Landesrätin ein klares Ziel: Jedes Kind soll seine eigenen Stärken entdecken und fördern und mit gestärktem Selbstvertrauen in das neue Schuljahr gehen. „Das Angebot der Feriencamps Burgenland geht über jenes der Sommerschule hinaus und die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Sommerschule des Bundes geben ein enges Korsett vor, das keinen Platz für eine Weiterentwicklung der burgenländischen Inhalte lässt. Daher gehen wir einen neuen Weg und bieten heuer eine neue Art der Feriencamps an. Unser Fokus ist stärker auf Talententwicklung, als auf Wiederholen von Lehrinhalten und Lernen am Fach gerichtet. Im Vordergrund steht der Erwerb von überfachlichen Kompetenzen. Mit einem weit gefächerten Angebot wollen wir zum einen die Neugierde der jungen Menschen wecken und befriedigen und zum anderen gewisse praktische Lebenskompetenzen vermitteln“, erklärt Winkler.
Drei starke Säulen: Betreuung, Förderung und Transition
Gelernt wird in den Feriencamps in begabungs- und bedürfnisorientierten Workshops. Zur Wahl stehen Fit4Languages & Arts sowie Fit4MINT & Life.
In diesen Interessenskursen werden Englisch und die Volksgruppensprachen sowie die mündliche Konversation gefördert. Es wird mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet, ob mit Farben, Gips, Ton oder anderen Naturmaterialien. Dem gegenüber stehen naturwissenschaftliche Versuche und algorithmisches Denken sowie lebenspraktische Kompetenzen wie Kochen, Erste Hilfe, Berufsorientierung und vieles mehr. Ein wesentlicher Faktor in den Feriencamps ist die Förderung von Kreativität, Interessen und Begabungen. Die Kinder arbeiten in altersgerechten, praxisnahen Workshops, die künstlerische, musische, naturwissenschaftliche, technische und sprachliche Zugänge verbinden. Ergänzt wird das Programm durch Bewegung, soziales Miteinander oder Alltagskompetenzen. Lernen wird so erlebbar, sinnvoll und mit Freude verbunden.
Ein weiteres bedeutendes Thema ist die Transition. Kinder werden gezielt auf den bevorstehenden Schulein- oder -übertritt vorbereitet. Die Feriencamps unterstützen diese Übergänge gezielt, stärken Selbstständigkeit, soziale Kompetenzen und geben den Kindern Sicherheit für den nächsten Schritt. Die Feriencamps Burgenland sind nicht nur für die Kinder und Familien eine gewinnbringende Initiative, sie sind zudem die größte Praktikumsoffensive des Landes. SchülerInnen der BAfEP Oberwart haben dabei Gelegenheit, Praxis und Erfahrung zu sammeln, indem sie direkt mit den Kindern arbeiten.
Lernen, entdecken, ausprobieren, mit Freude und Vielfalt
Das Burgenland bietet an den zwölf Standorten Bruckneudorf, Neusiedl am See, Frauenkirchen, Eisenstadt, Siegendorf, Mattersburg, Stoob, Pinkafeld, Oberwart, Stegersbach, Güssing und Jennersdorf ein ganztägiges Ferien-, Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder vom verpflichtenden Kindergartenjahr bis zur 8. Schulstufe. „Unsere Lern- und Feriencamps zeigen, wie moderne Bildung im Burgenland aussieht: Jedes Kind wird mit seinen individuellen Stärken gefördert und begleitet“, betont Bildungslandesrätin Daniela Winkler. „Mit den Feriencamps verbinden wir qualitätsvolle Betreuung, gezielte Bildungsförderung und echte Chancengerechtigkeit. Gleichzeitig unterstützen wir Familien bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie auf regionale Zusammenarbeit“, unterstreicht Winkler.
Für Anmeldungen und weitere Informationen klicken Sie auf den folgenden Link:
Die vom Land geförderten Kosten für eine Woche Vollverpflegung betragen 129 Euro pro Kind. Organisiert werden die Lern- und Feriencamps von der Gästehäuser & Küchen Burgenland GmbH.
Zum Herunterladen der Fotos klicken Sie auf die folgenden Links:
Feriencamps_01: Bildungslandesrätin Daniela Winkler, Projektleiter Daniel Karacsonyi und Carina Pinzker (BAfEP Oberwart) bei der Präsentation der Feriencamps Burgenland 2026.
Feriencamps_02: Bildungslandesrätin Daniela Winkler, Projektleiter Daniel Karacsonyi und Carina Pinzker (BAfEP Oberwart) bei der Präsentation der Feriencamps Burgenland 2026.
Bildquelle: Büro LRin Winkler/Christoph Novak
Dorothea Müllner-Frühwirth, 5. Feber 2026
Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1
Tel: 057/600
Fax: 057/600-2278
post.oa-presse(at)bgld.gv.at
www.burgenland.at


