LR Winkler: Burgenland liegt bei Ganztagsbetreuung im Spitzenfeld – Wahlfreiheit für Eltern hat oberste Priorität

Ganztagsbetreuung
LH Hans Peter Doskozil
LRin Daniela Winkler

Bildungslandesrätin Daniela Winkler reagiert auf die aktuelle Berichterstattung über Ganztagsschulen in Österreich und unterstreicht die Vorreiterrolle des Burgenlandes

„An rund 80 Prozent der burgenländischen Schulen wird eine Ganztagesbetreuung angeboten. Mit einer Quote von fast 40 Prozent aller Schülerinnen und Schüler, die die dieses Angebot annehmen, liegt das Burgenland in Sachen Ganztagesbetreuung deutlich über dem bundesweiten Schnitt und sichert sich im bundesweiten Vergleich unter allen Bundesländern den starken dritten Platz. Wir setzen klar auf flexible und bedarfsorientierte Ganztagsbetreuung, das bedeutet Wahlfreiheit für die Eltern“, sagt Landesrätin Winkler.

Die aktuell veröffentlichten Zahlen zum Ausbau der Ganztagsschulen in Österreich bestätigt den erfolgreichen Weg des Burgenlandes. 38,9 Prozent der Pflichtschülerinnen und Pflichtschüler nehmen die schulische Ganztagesbetreuung in Anspruch. Damit liegt das Burgenland im bundesweiten Vergleich im Spitzenfeld und deutlich über dem österreichischen Durchschnitt von 33,7 Prozent. Bildungslandesrätin Daniela Winkler sieht darin eine Bestätigung für das burgenländische Erfolgsmodell. Es sei wichtig, dass bei Bedarf eine ganztägige Betreuung angeboten wird. „Wir setzen im Burgenland bewusst darauf, dass den Eltern Wahlfreiheit eingeräumt wird. Welche Schulform am Standort angeboten wird, entscheidet die Schulpartnerschaft, das heißt der Schulerhalter mit den Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern“, betont die Landesrätin.

Unterschiedliche Modelle – getrennte und verschränkte Schulform

Bei der getrennten Ganztagesschule sind Unterricht und Betreuungszeit klar voneinander getrennt. Vormittags findet der Regelunterricht statt und im Anschluss die Betreuung in Form von Freizeit und Lernzeit. Die Erziehenden können entscheiden, ob und an welchen Tagen ihr Kind die Nachmittagsbetreuung besucht.

Im Gegensatz dazu wechseln bei der verschränkten Form im Laufe des Tages Unterricht, Lern- und Freizeiteinheiten mehrmals ab. Die Anmeldung für die GTS in verschränkter Form gilt für die Dauer des Schulbesuchs.

Im Zukunftsplan 2030, dem aktuellen Regierungsprogramm, wurde klar definiert, dass die schulische Ganztagsbetreuung ausgebaut und optimiert werden, und eine Weiterentwicklung der offenen und verschränkten Form im Sinne der Schulautonomie erfolgen soll. Dazu sollen aus dem unmittelbaren Umfeld des Schulstandortes verstärkt außerschulische Partner wie Vereine, Organisationen und unterschiedliche Institutionen und deren Expertisen eingebunden werden. Das Musikschulwesen soll mit dem Regelunterricht intensiver verschränkt und die Sport- und Bewegungsangebote ausgebaut werden.

Damit verfolgt das Burgenland unter Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Landesrätin Daniela Winkler konsequent den 2019 mit dem Gratiskindergarten eingeschlagenen Weg und setzt wieder eine für Familien bedeutende Maßnahme.

„Wichtig ist, den Eltern die Wahlfreiheit zu ermöglichen und bedarfsorientiert eine flexible Ganztagesbetreuung zu bieten. Das haben wir mit der Einführung des Gratiskindergartens schon im elementarpädagogischen Bereich umgesetzt und das hat sich bei den Familien sehr bewährt. Wir im Burgenland wollen ein hochqualitatives Angebot, das die Eltern freiwillig und entsprechend ihrer Bedürfnisse wählen können. Unser Ziel ist eine flächendeckende, qualitativ hochwertige Betreuung, die den Kindern beste Chancen bietet und den Eltern die Freiheit lässt, ihr Familienleben selbst zu gestalten“, sagt Winkler abschließend.

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Portrait LH Doskozil
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Eisenstadt, 20. Mai 2026

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