LR Schneemann: Erstes stationäres Hospiz im Burgenland: Ein Ort für würdevolle Begleitung am Lebensende

Besuch auf der Baustelle: Ewald Schlaffer, Projektleiter Soziale Dienste Burgenland GmbH, Soziallandesrat Leonhard Schneemann, Pflegedienstleiterin Katharina Gartner, Bernhard Luef, Heimleiter des Pflegewohnhauses Oberpullendorf – St. Peter und Andreas Predl, Geschäftsführer Burgenländische Pflegeheim Betriebs-GmbH.
Ewald Schlaffer, Projektleiter Soziale Dienste Burgenland GmbH, Soziallandesrat Leonhard Schneemann, Pflegedienstleiterin Katharina Gartner, Bernhard Luef, Heimleiter des Pflegewohnhauses Oberpullendorf – St. Peter und Andreas Predl, Geschäftsführer Burgenländische Pflegeheim Betriebs-GmbH vor dem zukünftigen Hospiz.
Gemeinsam mit den Verantwortlichen begutachtet Soziallandesrat Leonhard Schneemann die Baupläne für das erste stationäre Hospiz des Burgenlands, das zehn schwerkranken Menschen künftig einen Ort der Geborgenheit und würdevollen Begleitung bieten wird.

In Oberpullendorf entsteht das erste stationäre Hospiz des Burgenlands mit zehn Betten. Anlässlich des Internationalen Hospiz- und Palliativtags am 10. Oktober rücken das Bauprojekt und die bestehenden mobilen Angebote in den Mittelpunkt.

Menschen mit einer schweren, unheilbaren Erkrankung bestmöglich zu begleiten und ihre Angehörigen zu unterstützen, ist eine zentrale Aufgabe der Hospiz- und Palliativversorgung. Mit dem ersten stationären Hospiz in Oberpullendorf wird dieses Angebot im Burgenland erweitert. Bei einem Baustellenbesuch anlässlich des Internationalen Hospiz- und Palliativtags verschaffte sich Landesrat Leonhard Schneemann einen Überblick über den aktuellen Baufortschritt. Die Arbeiten verlaufen planmäßig, die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen. Die Einrichtung entsteht in unmittelbarer Nähe zum bestehenden Pflegewohnhaus und zur Klinik Oberpullendorf. „Mit dem ersten stationären Hospiz des Burgenlandes setzen wir einen historischen Meilenstein für die Soziallandschaft unseres Landes. Hier geht es nicht in erster Linie um Betten oder Quadratmeter, sondern um Menschlichkeit, Würde, Nähe und Respekt. Wir wollen, dass Menschen im Burgenland in keiner Lebensphase allein gelassen werden – auch dann nicht, wenn eine Betreuung zu Hause nicht mehr möglich ist. Dieses Hospiz schließt eine wichtige Lücke in unserer Hospiz- und Palliativversorgung und ergänzt die bereits bestehenden mobilen Angebote im ganzen Land. Damit schaffen wir einen Ort, an dem schwerkranke Menschen bis zuletzt würdevoll und bestmöglich begleitet werden können. Das Burgenland übernimmt Verantwortung – von Anfang bis zum Ende des Lebens“, betont Soziallandesrat Leonhard Schneemann.

Zehn Betten und ein multiprofessionelles Team
Das stationäre Hospiz wird schwerkranken und sterbenden Menschen einen Ort der Geborgenheit bieten, wenn eine Versorgung zu Hause nicht mehr möglich ist. Vorgesehen sind zehn Betten und ein multiprofessionelles Team mit rund 25 Voll- und Teilzeitbeschäftigten. Neben der Pflege werden unter anderem Fachkräfte aus Sozialarbeit und Psychologie zur umfassenden Begleitung beitragen. Der Betrieb erfolgt durch die Burgenländische Pflegeheim Betriebs-GmbH, ein Tochterunternehmen der Sozialen Dienste Burgenland.
Mobile Palliativteams: 615 Menschen im laufenden Jahr betreut
Bereits heute sind die beiden mobilen Palliativteams der Sozialen Dienste Burgenland von Eisenstadt und Güssing aus im gesamten Burgenland im Einsatz. Sie unterstützen schwer erkrankte Menschen und ihre Angehörigen und arbeiten eng mit Hausärztinnen und Hausärzten, der Hauskrankenpflege sowie stationären Einrichtungen zusammen.
Im laufenden Jahr 2026 haben 16 MitarbeiterInnen bislang 615 Menschen betreut und rund 7.500 Leistungsstunden erbracht. Im gesamten Jahr 2025 wurden 736 Personen begleitet, rund 9.500 Leistungsstunden geleistet und etwa 2.600 Patientenbesuche durchgeführt.
Ehrenamtliche Hospizbegleitung schenkt Zeit und Nähe
Eine weitere wichtige Säule sind die mobilen Hospizteams. Die Ehrenamtlichen schenken Zeit, hören zu und stehen Betroffenen sowie ihren Angehörigen zur Seite. Ihre Begleitung ergänzt die professionelle Versorgung, umfasst jedoch keine Pflegeleistungen.
Die Sozialen Dienste Burgenland organisieren die ehrenamtliche Begleitung in Oberpullendorf sowie in der Region Süd mit den Bezirken Güssing und Jennersdorf. Insgesamt engagieren sich dort zurzeit neun ehrenamtliche MitarbeiterInnen, weitere Personen durchlaufen zurzeit den notwendigen Befähigungskurs. Im laufenden Jahr 2026 haben sie bislang 67 Besuche durchgeführt und rund 150 Stunden für die Begleitung aufgewendet. In den Bezirken Neusiedl am See, Eisenstadt-Umgebung und Mattersburg ist das Rote Kreuz Burgenland und im Bezirk Oberwart die Diakonie Burgenland für die ehrenamtliche Hospizbegleitung zuständig.

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Erstes stationäres Hospiz_01 

Erstes stationäres Hospiz_02

Erstes stationäres Hospiz_03

Erstes stationäres Hospiz_01: Besuch auf der Baustelle: Ewald Schlaffer, Projektleiter Soziale Dienste Burgenland GmbH, Soziallandesrat Leonhard Schneemann, Pflegedienstleiterin Katharina Gartner, Bernhard Luef, Heimleiter des Pflegewohnhauses Oberpullendorf – St. Peter und Andreas Predl, Geschäftsführer Burgenländische Pflegeheim Betriebs-GmbH.

Erstes stationäres Hospiz_02:Ewald Schlaffer, Projektleiter Soziale Dienste Burgenland GmbH, Soziallandesrat Leonhard Schneemann, Pflegedienstleiterin Katharina Gartner, Bernhard Luef, Heimleiter des Pflegewohnhauses Oberpullendorf – St. Peter und Andreas Predl, Geschäftsführer Burgenländische Pflegeheim Betriebs-GmbH vor dem zukünftigen Hospiz.

Erstes stationäres Hospiz_03: Gemeinsam mit den Verantwortlichen begutachtet Soziallandesrat Leonhard Schneemann die Baupläne für das erste stationäre Hospiz des Burgenlands, das zehn schwerkranken Menschen künftig einen Ort der Geborgenheit und würdevollen Begleitung bieten wird.

Bildquelle: Landesmedienservice / Dorothea Müllner-Frühwirth

Dorothea Müllner-Frühwirth, 7. Oktober 2026

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