Mit der Beschaffung zweier mobiler Tankanlagen sowie zweier Kühl- und Gefriercontainer setzt das Land Burgenland einen weiteren Schritt zur Stärkung des Katastrophenschutzes. Die neuen Versorgungsmodule erweitern die logistischen Möglichkeiten bei Katastrophen und außergewöhnlichen Schadensereignissen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit bei länger andauernden Einsätzen. Die gesamten Anschaffungskosten belaufen sich auf 442.000 Euro „Mit diesen Investitionen wird die Katastrophenschutzausstattung nachhaltig verbessert und die Sicherheit der burgenländischen Bevölkerung erhöht“, betont Landesfeuerwehrreferent, Landesrat Heinrich Dorner.
Die beiden mobilen Tankanlagen sind als Module für Wechselladerfahrzeuge (WLF) ausgeführt und verfügen über insgesamt sechs IBC-Behälter mit einem Fassungsvermögen von jeweils 770 Litern. Damit steht eine mobile Gesamtkapazität von 4.620 Litern zur Verfügung. Gerade bei großflächigen Stromausfällen, Naturkatastrophen oder länger andauernden Einsätzen stellt die Treibstoffversorgung eine wesentliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft dar. Durch die mobilen Tankanlagen können zusätzliche Versorgungskapazitäten geschaffen und die Abhängigkeit von stationären Tankstellen reduziert werden.
Ergänzend wurden zwei Kühl- und Gefriercontainer beschafft. Die Kühl- und Gefriercontainer dienen der temperaturgerechten Lagerung von Lebensmitteln und Verpflegungsgütern zur Versorgung der Einsatzkräfte sowie der betroffenen Bevölkerung bei länger andauernden Katastrophenlagen. Damit werden die logistischen Kapazitäten zur Sicherstellung der Versorgung im Katastrophenfall gezielt erweitert.
Fünf-Stufen-Plan als Grundlage gezielter Investitionen
Eine wesentliche Grundlage für diese Beschaffungen bildet das von der Burgenländischen Landesregierung initiierte 5-Phasen-Konzept. „Dieses speziell für das Burgenland entwickelte Beschaffungsprogramm sieht vor, notwendige Investitionen in die materielle Ausstattung des Katastrophenschutzes über einen Zeitraum von fünf Jahren strukturiert und schrittweise umzusetzen. Durch die mehrjährige Planung können erforderliche Einsatzmittel gezielt angeschafft, bestehende Ausstattungslücken geschlossen und die verfügbaren finanziellen Mittel vorausschauend eingesetzt werden“, so Dorner.
Die nunmehr erfolgte Beschaffung der Tankanlagen sowie der Kühl- und Gefriercontainer ist ein weiteres konkretes Ergebnis dieses Konzeptes. Sie verdeutlicht, welchen wichtigen Beitrag eine langfristig ausgerichtete Beschaffungsstrategie zur Stärkung des Katastrophenschutzes leisten kann.
Mit den neuen Versorgungsmodulen werden die vorhandenen Ressourcen des burgenländischen Katastrophenschutzes gezielt ergänzt. Die zusätzlichen Kapazitäten erhöhen die Flexibilität bei der Bewältigung außergewöhnlicher Schadensereignisse und unterstützen die Versorgungssicherheit bei länger andauernden Einsatzlagen.
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Stärkung Katastrophenschutz 1
Stärkung Katastrophenschutz 2
Bildtext Stärkung Katastrophenschutz 1: Claus Paar, Hauptreferatsleiter für Katastrophenschutz und Krisenmanagement, LR Heinrich Dorner und Landesfeuerwehrdirektor Sven Karner vor einem der neuen Kühl- und Gefriercontainer.
Bildtext Stärkung Katastrophenschutz 2: Mit den mobilen Tankanlagen können zusätzliche Versorgungskapazitäten geschaffen und die Abhängigkeit von stationären Tankstellen reduziert werden.
Bildquelle: Büro LR Dorner
Eisenstadt, 29. Oktober 2026
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