Extremwetterereignisse wie Starkregen, Stürme oder Hitzeperioden nehmen sowohl an Häufigkeit als auch an Intensität zu. Damit steigen auch die Anforderungen an Einsatzorganisationen und Behörden. Um im Ernstfall noch rascher, zielgerichteter und abgestimmter handeln zu können, wurde nun eine enge Kooperation der Behörden mit GeoSphere Austria im Wetterdienst vereinbart. Eine zentrale Rolle spielt dabei die frühzeitige Verfügbarkeit präziser meteorologischer Informationen. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Wetterdienst sollen Prognosen, Warnungen und Lagebilder künftig noch schneller und gezielter in Entscheidungsprozesse einfließen. „Eine Katastrophe, eine Krise oder ein Unwetter kündigen sich zumeist schon zuvor an: Genau da setzt die Kooperation zwischen den Behörden des Landes und dem Wetterdienst GeoSphere Austria an. Ziel ist es, den steigenden Herausforderungen durch Extremwetterereignisse und deren Auswirkungen noch wirksamer und koordinierter begegnen zu können“, begrüßt Landesrat Dorner die künftige Zusammenarbeit. Vorgestellt wurde diese im Rahmen einer Informationsveranstaltung zum „Austrian Multi-Hazard Impact-based Advice Service“ (AMAS) von GeoSphere Austria.
Kooperationspartner von GeoSphere sind auf Behördenseite das Hauptreferat Katastrophenschutz und Krisenmanagement sowie die Landessicherheitszentrale – beide angesiedelt in der Abteilung 8 - Kompetenzzentrum Sicherheit, die für Wasser, Klima und Energie zuständige Abteilung 5 sowie die Bau- und Betrieb Burgenland GmbH (BBB).
Situations- und wetterabhängig werden dabei auch Expertinnen und Experten aus der Landesgeologie, dem Hydrographischen Dienst oder der Gesundheitsabteilung in die Erstellung der Lagebilder eingebunden. Diese bilden eine wesentliche Entscheidungsgrundlage für Behörden und Politik.
Geplant sind unter anderem regelmäßige Abstimmungsformate sowie die Weiterentwicklung gemeinsamer Lage- und Informationssysteme. Ziel ist es, sicherzustellen, dass im Krisenfall alle relevanten Stellen auf einer einheitlichen Informationsbasis agieren können.
„Nur durch abgestimmtes Handeln und die Bündelung von Fachwissen können wir Herausforderungen wirksam begegnen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Behörde und Wetterdienst bildet dabei eine zentrale Grundlage, um zukünftige Extremwetterereignisse bestmöglich zu bewältigen und deren Auswirkungen zu minimieren“, so Dorner abschließend.
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Bildtext GeoSphere: Landesrat Heinrich Dorner mit ExpertInnen von GeoSphere Austria sowie des Landes bei der Informationsveranstaltung zum „Austrian Multi-Hazard Impact-based Advice Service“ (AMAS) von GeoSphere Austria.
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland
Eisenstadt, 07. Mai 2026
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