Landeshauptmann Hans Peter Doskozil empfing den im vergangenen September gewählten Präsidenten des Roten Kreuzes Burgenland, Werner Krischka, zum Antrittsbesuch. Im Zentrum des Gesprächs mit dem neuen Präsidenten sowie Landesgeschäftsleiterin Tanja König und Landesgeschäftsleiter Thomas Wallner stand die enge Zusammenarbeit des Roten Kreuzes mit dem Land Burgenland. Diese wurde durch das neue Rettungsgesetz, das 2024 in Kraft getreten ist, sowie durch die Neuaufstellung des Rettungswesens und die Umsetzung der Pflegeregionen weiter gestärkt. Vier dieser Pflegeregionen werden vom Roten Kreuz betreut. „Gemeinsam mit den Rettungsorganisationen begegnen wir den Herausforderungen im Rettungs- und Gesundheitswesen. Auch in der Pflege gibt es eine enge Abstimmung: Das Rote Kreuz trägt nun in vier Pflegeregionen die Verantwortung für Pflegestützpunkte und Hauskrankenpflege. Es hat sich stets als verlässlicher und kompetenter Partner erwiesen“, so Landeshauptmann Doskozil, der dem neuen Präsidenten zu seiner Wahl gratulierte: „Werner Krischka ist seit 45 Jahren in den unterschiedlichsten Funktionen beim Roten Kreuz tätig, kennt die Organisation und hat dabei von medizinischen Notfällen über die Corona-Pandemie bis zur Flüchtlingskrise vieles erlebt. Ich bin überzeugt, dass wir im Rettungsbeirat und darüber hinaus auch weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten und alle künftigen Aufgaben erfolgreich für die Menschen im Burgenland bewältigen werden.“
Die Neuaufstellung des burgenländischen Rettungswesens mit dem neuen Rettungsgesetz sei ein bedeutender Schritt im Gesundheitsbereich gewesen, so LH Doskozil: „Höchste Qualität im Rettungswesen ist im Burgenland gelebte Realität. Durch die Neugestaltung der Rettungsdienste und technische Aufrüstungen ist die Rettungskette besonders effizient. Alle Partner arbeiten Hand in Hand, damit Patientinnen und Patienten schnell und zielgerichtet die bestmögliche Versorgung erhalten. Diese Qualität ist auch der konstruktiven Zusammenarbeit mit Organisationen wie dem Roten Kreuz zu verdanken.“
Der neue Präsident des Roten Kreuzes Burgenland
Werner Krischka ist Chefarzt und Leiter des Medizinischen Dienstes der Österreichischen Gesundheitskasse im Burgenland. Darüber hinaus ist er seit 45 Jahren im Roten Kreuz Burgenland aktiv – zunächst als Sanitäter, später als Notarzt, Einsatzleiter und in zahlreichen weiteren Funktionen, zuletzt als Vizepräsident.
Der neue Rot-Kreuz-Präsident betonte bei seinem Besuch: „Es sind nicht wir als Einzelne, die den Unterschied machen, sondern das Zusammenspiel vieler helfender Hände. Für mich bedeutet dieses Amt mehr als ein Titel – ich möchte gemeinsam mit unseren haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Zivildienern und Freiwilligen die Zukunft des Roten Kreuzes gestalten. Was uns stark macht, ist unser Zusammenhalt, unsere Menschlichkeit und die Verlässlichkeit, dass wir da sind, wenn wir gebraucht werden.“
Krischka sieht sich mit aktuellen Herausforderungen konfrontiert, für die er das Rote Kreuz Burgenland fit machen will: „Die künstliche Intelligenz wird auch uns betreffen, ebenso die Vereinsamung der Menschen – auch hier werden wir versuchen, als Rotes Kreuz Lösungen anzubieten“, so Krischka, der weiter erklärt: „Eine Herausforderung ist auch die rückläufige Zahl der freiwilligen Mitarbeiter und – durch die geburtenschwachen Jahrgänge – auch der Zivildiener. Daher hoffen wir, wieder mehr junge Leute für die Freiwilligenarbeit beim Roten Kreuz begeistern zu können.“
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Antrittsbesuch RK-Präsident Krischka
Bildtext Antrittsbesuch RK-Präsident Krischka: Rot-Kreuz-Landesgeschäftsleiter Mag. Thomas Wallner, Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, der neue Präsident des Roten Kreuzes Burgenland, MR Dr. Werner Krischka, und Rot-Kreuz-Landesgeschäftsleiterin Dir.in Mag.a Tanja König.
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Eisenstadt, 03. Februar 2026
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