Landesrat Dorner: B61a bringt deutliche Entlastung für Bevölkerung im Bezirk Oberpullendorf

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Einbindung der Gemeinden bei Straßenbauprojekten an oberster Stelle – „Kein Drüberfahren über Anliegen der Bürger!“ *** Infrastrukturlandesrat Mag. Heinrich Dorner machte sich heute vor Ort ein Bild über die Bauarbeiten am letzten Teilstück der B61a im Bezirk Oberpullendorf. Der Landesrat betonte im Rahmen des Baustellenbesuchs, wie wichtig und wesentlich bei Straßenbauprojekten dieser Dimension die enge und partnerschaftliche Abstimmung zwischen Land, Gemeinden und den Bürgern ist. „Die Trassenfindung für die B61a hat sich zu Beginn äußerst schwierig gestaltet. Mit der Einbindung der Bevölkerung und der Gemeinden wurde eine Streckenführung gefunden, die nunmehr von den Menschen voll mitgetragen wird.“ Für ihn, so Dorner, stehe daher auch immer an oberster Stelle, „gemeinsam vorzugehen und an einem Strang zu ziehen – ein Drüberfahren über die Anliegen der Bevölkerung wird es mit mir sicher nie geben!“ Generell plädierte der Landesrat angesichts aktueller Diskussionen im Verkehrsbereich für „mehr Versachlichung statt Verunsicherung“.

Die Fortführung der B61a vom bestehenden Kreisverkehr an der B61 zwischen Mannersdorf a. d. Rabnitz und Rattersdorf-Liebing bis zur österreichisch-ungarischen Staatsgrenze weist eine Länge von 991 m auf und ist das letzte Teilstück auf Österreichischer/Burgenländischer Seite. Die Kosten dafür betragen rund 4,2 Mio. Euro. Die Fertigstellung des letzten Abschnitts der Pullendorfer Straße erfolgt mit November 2019. Erfreut darüber zeigt sich auch der Bürgermeister der Großgemeinde Mannersdorf an der Rabnitz, Johann-Georg Horvath. „Die neue B61a entlastet die Bevölkerung in den Gemeinden im Bezirk Oberpullendorf, die in den vergangenen Jahren unter der Zunahme des Verkehrs gelitten hat, massiv – auch in meiner Gemeinde. Die neue Straße bringt deutlich weniger Verkehr durch die Gemeinden und mehr Sicherheit für unsere Bevölkerung“, so der Bürgermeister.

Mit dem Fall des Eisernen Vorgangs vor 30 Jahren und der Öffnung der Grenzen zu Ungarn seien neue Rahmenbedingungen geschaffen worden, und dadurch wurden auch neue Anforderungen an die Verkehrsinfrastruktur in der Region gestellt, erklärte der Infrastrukturlandesrat. Eine notwendige Lösung im Burgenland und im Bezirk Oberpullendorf war die Verlängerung der S 31 durch die Pullendorfer Straße - B 61 a. „Mit der Verlängerung der S31 über die B61a bis zur Staatsgrenze wird das wichtigste Infrastrukturprojekt für das Mittelburgenland der vergangenen Jahre umgesetzt. Die B61a bedeutet weniger Belastung für die Anrainer – mehr als 8.000 Personen können sich auf mehr Lebensqualität in ihren Gemeinden freuen.“

Auf ungarischer Seite erfolgte vor kurzem die Grundsteinlegung für die Straße von der österreichischen Staatsgrenze bis Köszeg. Das Bauende des Abschnitts von der Staatsgrenze bis Köszeg ist für Juni 2021 geplant. Mit diesem letzten Streckenabschnitt erfolgt der Lückenschluss zwischen dem österreichischen und dem ungarischen Straßennetz.

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Bildtext "PK B61a S31_1" (v.l.n.r.): Johann-Georg Horvath, Bürgermeister von Mannersdorf an der Rabnitz, Infrastrukturlandesrat Mag. Heinrich Dorner und Baudirektor DI (FH) Wolfgang Heckenast.

Bildtext „PK B61a S31_2“: Ungarische Staatsgrenze

Bildquelle: Bgld. Landesmedienservice

Mag. Christian Frasz, 24. Juli 2019

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