Land Burgenland in tiefer Trauer um Andrea Kdolsky

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Andrea Kdolsky arbeiten intensiv bei der Entwicklung des geplanten Maggie’s Centre in Oberwart zusammen – hier bei einer Pressekonferenz 2025.

LH Doskozil: „Sie war eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Ihre Menschlichkeit und ihr Engagement werden bleiben“

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil zeigt sich tief betroffen über das Ableben von Andrea Kdolsky. Er würdigt die ehemalige Gesundheitsministerin und Ärztin für ihr langjähriges Wirken im Gesundheitswesen und ihren besonderen Einsatz für das Burgenland. In den vergangenen Monaten hatte er intensiv mit ihr zusammengearbeitet und zahlreiche Gespräche mit ihr geführt. „Andrea Kdolsky war eine außergewöhnliche Persönlichkeit. Sie hat im Burgenland in kurzer Zeit einen Anker geworfen – nicht nur beruflich, sondern auch persönlich“, so Doskozil. „Der Tod von Andrea Kdolsky trifft mich persönlich sehr. Ich habe Andrea in den vergangenen Monaten als große Kämpferin erlebt. Ihre Offenheit, ihre Menschlichkeit und ihre Kraft haben mich tief beeindruckt. Sie hat sich bis zuletzt mit unglaublicher Energie und Überzeugung für andere Menschen eingesetzt“, sagt Doskozil. Andrea Kdolsky sei für ihn in den vergangenen Jahren eine wichtige Mitstreiterin im Gesundheitswesen und ein Mensch gewesen, den er persönlich sehr geschätzt habe. Kdolsky war maßgeblich an der Entwicklung des ersten Maggie’s Centre in Österreich beteiligt, das in Oberwart entstehen wird und ihren Namen tragen soll.

Besonders verbunden hat Doskozil mit Kdolsky das Maggie’s Centre in Oberwart. Sie hat dieses Projekt mit großer persönlicher Überzeugung, viel Erfahrung und unglaublich viel Energie vorangetrieben. „Andrea Kdolsky wusste aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, Menschen mit einer schweren Erkrankung und ihre Angehörigen nicht alleine zu lassen. Unser gemeinsames Ansinnen war es, krebskranken Menschen und ihren Angehörigen neben der medizinischen Behandlung auch psychologische, soziale und persönliche Unterstützung zu bieten“, betont Doskozil. Gerade Menschen, die mit einer schweren Diagnose konfrontiert sind, brauchen auch Unterstützung, Orientierung und einen Ort, an dem sie sich aufgehoben fühlen. „Dass dieser Ort den Namen Andrea Kdolskys tragen wird, ist auch ein Zeichen dafür, was sie dem Burgenland und diesem Projekt hinterlassen hat“, sagt Doskozil. „Andrea Kdolsky hat mit ihrer Erfahrung, ihrer Energie und ihrer persönlichen Überzeugung einen wichtigen Beitrag geleistet. Sie hat sich bis zuletzt mit großer Kraft für dieses Projekt eingesetzt. Dafür und für ihren Einsatz für das Burgenland werde ich ihr immer dankbar sein“, so Doskozil.

Doskozil betont abschließend: „Was von einer Persönlichkeit bleibt, ist nicht nur das, was sie beruflich erreicht hat, sondern vor allem das, was sie für andere Menschen bewirkt hat. Andrea Kdolsky hat im Gesundheitswesen und insbesondere im Burgenland wichtige Spuren hinterlassen. Ihre Menschlichkeit, ihre Offenheit und ihr Engagement werden bleiben.“ Seine Gedanken seien bei Kdolskys Familie und allen Menschen, die ihr nahestanden, so der Landeshauptmann heute.

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Bildtext Archivfoto Maggie’s Centre: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Andrea Kdolsky arbeiteten intensiv bei der Entwicklung des geplanten Maggie’s Centre in Oberwart zusammen – hier bei einer Pressekonferenz 2025.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Eisenstadt, 30. September 2026

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