Premiere in der Gesundheit Burgenland: Die Abteilung für Innere Medizin in der Klinik Güssing startete die erste Osteoporose-Ambulanz im Burgenland. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil: „Eine alternde Gesellschaft stellt auch unser Gesundheitssystem vor neue Herausforderungen. Mit der neuen Osteoporose-Ambulanz in Güssing setzen wir deshalb einen wichtigen Schritt, um die Versorgung an den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen auszurichten. Unser Anspruch ist klar: Moderne medizinische Leistungen müssen für die Bevölkerung wohnortnah erreichbar sein. Mit diesem Angebot stärken wir die Gesundheitsversorgung in der Region und investieren zugleich in die Zukunft unseres Gesundheitssystems.“
Anfang Oktober eröffnete die erste Osteoporose-Ambulanz des Burgenlands in der Klinik Güssing ihre Pforten. Die neue Anlaufstelle dient der Früherkennung sowie gezielten Behandlung und langfristigen Betreuung bei Osteoporose.Osteoporose ist eine Erkrankung des Skeletts, bei der die Knochenfestigkeit abnimmt und das Risiko für Knochenbrüche steigt. Sie betrifft Frauen und Männer gleichermaßen. Besonders aufmerksam sollte man bei Frauen nach der Menopause, älteren Menschen sowie bei Personen mit bestimmten Vorerkrankungen oder Risikofaktoren sein. Dazu zählen unter anderem Diabetes mellitus, chronische Nierenerkrankungen, rheumatologische Erkrankungen, eine längerfristige Kortisonbehandlung sowie ein erhöhtes Sturz- und Knochenbruchrisiko, insbesondere bei geriatrischen Patientinnen und Patienten.
Auch ein Knochenbruch nach einem leichten Sturz, etwa aus dem Stand, kann ein wichtiges Warnsignal für Osteoporose sein und sollte ärztlich abgeklärt werden.
Frühzeitig erkennen ist entscheidend
„Wir freuen uns sehr, mit der neuen Osteoporose-Ambulanz einen wichtigen Beitrag zur Versorgung der Menschen im Burgenland leisten zu können. Unser Ziel ist es, die Erkrankung frühzeitig zu erkennen, gezielt zu behandeln und dadurch weitere Knochenbrüche zu verhindern“, betont Primaria Mimoza Shema-Kastrati, Leiterin der Abteilung für Innere Medizin an der Klinik Güssing.
In der neuen Osteoporose-Ambulanz der Klinik Güssing werden Erstvorstellungen, Verlaufskontrollen und individuelle Behandlungen durchgeführt. Ziel ist es, Osteoporose frühzeitig zu erkennen, das persönliche Knochenbruchrisiko einzuschätzen und geeignete Maßnahmen einzuleiten, um weitere Knochenbrüche zu vermeiden und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten.
„Die Gesundheit Burgenland setzt hier einen klaren Schwerpunkt auf Prävention und frühzeitige Behandlung, denn gerade bei Osteoporose können rechtzeitige Diagnose und Therapie entscheidend dazu beitragen, Folgeerkrankungen zu vermeiden und Mobilität und Selbstständigkeit möglichst lange zu erhalten“, ergänzt Univ.-Prof. Dr. Stephan Kriwanek, der ärztliche Geschäftsführer der Gesundheit Burgenland.
Ihr Weg in die Ambulanz
Für einen Besuch in der Osteoporose-Ambulanz muss vorab ein Termin vereinbart werden: entweder telefonisch unter 05 7979 31731, mittels Online-Terminvereinbarung oder über Zuweiserinnen oder Zuweiser via Download-Formularen unter der Spezialambulanz auf der Webseite.
Klicken Sie dazu auf den folgenden Link:
www.gesundheit-burgenland.at/guessing/leistungen/abteilungen/innere-medizin
Wichtig: Zur Erstvorstellung beziehungsweise zu den Kontrollen sind vorhandene Befunde, insbesondere die Knochendichtemessung und relevante Laborbefunde, mitzubringen. Welche Unterlagen und Untersuchungen im jeweiligen Fall benötigt werden, erfahren Patientinnen und Patienten bei der Osteoporose-Terminvereinbarung oder auf der Website der Klinik Güssing.
Zum Herunterladen der Fotos klicken Sie auf die folgenden Links:
Shema_Kastrati_Zemljic_Osteoporose
Shema-Kastrati_Zemljic_Untersuchung
Bildtext Shema_Kastrati_Zemljic_Osteoporose: Prim.a Dr.in Mimoza Shema-Kastrati mit Ass.-Dr. Florian Zemljic, der die Ambulanz mitbetreuen wird.
Bildtext Shema-Kastrati_Zemljic_Untersuchung: Die neue Anlaufstelle dient der Früherkennung sowie der gezielten Behandlung und langfristigen Betreuung bei Osteoporose.
Bildquelle: Gesundheit Burgenland
Güssing, 12. Oktober 2026
Rückfragehinweis:kommunikation(at)gesundheit-burgenland.at


