„HandyHeroes“ bringt Verantwortung und sichere Nutzung auf das Smartphone-Display

LAndesrätin Daniela Winkler präsentiert das Projekt Handyheroes in der Volksschule Breitenbrunn

Winkler: „Vorzeigeprojekt ‚HandyHeroes‘ vermittelt Volksschulkindern spielerisch notwendige Medienkompetenz, um sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen“

Die IT-Betreuerinnen und -Betreuer in den burgenländischen Pflichtschulen haben im Auftrag des Landes Burgenland und der Bildungsdirektion das Projekt „HandyHeroes“ ins Leben gerufen, das darauf abzielt, Kinder im Umgang mit digitalen Endgeräten und sozialen Medien zu sensibilisieren. Gemeinsam in der Klasse mit der Lehrperson sowie den Eltern und Erziehungsberechtigten erwerben die Schülerinnen und Schüler eine wesentliche Medienkompetenz, die heutzutage wichtiger denn je ist. „Smartphones und soziale Netzwerke sind aus dem Alltag unserer Kinder nicht mehr wegzudenken. Als Land Burgenland setzen wir jedoch nicht auf Verbote, sondern auf Bildung und Prävention. Mit dem neuen Vorzeigeprojekt ‚HandyHeroes‘ vermitteln wir unseren Volksschulkindern spielerisch die notwendige Medienkompetenz, um sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen“, sagte Bildungslandesrätin Daniela Winkler bei der Präsentation dieses neuen Projekts gemeinsam mit Franz Bock, Leiter der Bildungsregion Nord und Schulqualitätsmanager in Vertretung von Bildungsdirektor Alfred Lehner, und dem Breitenbrunner Bürgermeister Helmut Hareter.

Smartphones, Personal Computer, Tablets und soziale Netzwerke begleiten Kinder in der heutigen Zeit oft schon ab dem Kindergartenalter. Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet zahlreiche Chancen, birgt jedoch auch vielfältige Risiken. Umso wichtiger ist es, Kindern bereits in dieser frühen Phase Orientierung und Begleitung im Umgang mit digitalen Geräten zu geben. Die burgenländischen IT-Betreuerinnen und -Betreuer der Pflichtschulen nahmen das als Anlass, um das Projekt „HandyHeroes“ ins Leben zu rufen. Seit Anfang April läuft die Pilotphase in acht ausgewählten Volksschulen. Die Ausrollung auf alle Volksschulen im Burgenland soll dann mit dem Schuljahr 2026/27 beginnen.

Winkler unterstrich: „Unser Ziel ist klar: Wir wollen Kinder im Umgang mit den digitalen Medien und gegen Cybermobbing stärken, sie für den Schutz ihrer Daten sensibilisieren und ein respektvolles Miteinander in Klassenchats fördern. Entwickelt von Experten aus der Praxis, wird dieses Projekt nach der aktuellen Pilotphase ab dem Schuljahr 2026/27 flächendeckend in allen burgenländischen Volksschulen ausgerollt. Mit diesem Projekt und der kürzlich implementierten Cybermobbing-Ombudsstelle setzen wir im Burgenland wichtige Impulse in Sachen Kinderschutz und digitaler Fairness.“

Bock ergänzte: „Mit ‚HandyHeroes‘ zeigen wir, dass ein reines Handyverbot in der Schule zu wenig Wirkung haben kann. Der verantwortungsvolle Umgang mit Handys und anderen digitalen Medien als täglicher Begleiter muss bereits frühzeitig gelernt werden. Die künftige Basis dafür ist in unseren Schulen ‚HandyHeroes‘. Die Erkenntnisse dieser Initiative möchten wir nutzen, um in den weiteren Schulstufen ähnliche Maßnahmen zu entwickeln.“  

Darum geht es bei „HandyHeroes“

Die Zielgruppe von „HandyHeroes“ sind die Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Schulstufe in den heimischen Volksschulen. Dabei ist die Absicht des Projektes, die Medienkompetenz der Kinder zu stärken und sie dabei zu unterstützen, digitale Geräte verantwortungsvoll und sicher zu nutzen, sowie respektvoll im Umgang mit anderen Onlineusern zu sein. Im Projekt inhaltlich wesentlich sind dabei folgende Themen:

·    der Schutz persönlicher Daten
·    das korrekte Verhalten in Klassenchats und in sozialen Netzwerken
·    das Erkennen von Fake News
·    das Cybermobbing – erkennen, reagieren, helfen
·    die Bildschirmzeit und ihre Auswirkungen
·    die Fairness und der Respekt im digitalen Raum

Ein besonderer Schwerpunkt von „HandyHeroes“ liegt dabei auf der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus. Medienerziehung kann nur dann nachhaltig wirken, wenn Schülerinnen und Schüler sowohl in der Schule als auch zu Hause gut begleitet werden. Im Rahmen des Projekts werden deshalb ebenfalls Informations- und Unterstützungsangebote für Eltern und Erziehungsberechtigte sowie Lehrerinnen und Lehrer mitgedacht. Diese enthalten praktische Impulse, Gesprächsanregungen und hilfreiche Tipps für den Familienalltag mit digitalen Endgeräten und Medien. Außerdem wird das Projekt auch durch Kooperationen mit externen Partnerinnen und Partnern erweitert. Dazu zählen beispielsweise die Landespolizeidirektion Burgenland, die Initiative Safer Internet und das Zentrum für Gewalt- und Mobbingprävention und Persönlichkeitsbildung der Privaten Pädagogischen Hochschule Burgenland.

So funktioniert „HandyHeroes“

Smartina und Smartin, die Maskottchen des Projekts, laden die Schülerinnen und Schüler ein, Mitglieder im Club der „HandyHeroes“ zu werden. Um in ihrem Level aufzusteigen, müssen die Kinder im Zuge des Projekts „Fortbildungen“ absolvieren. Ihren Fortschritt sowie ihre Produkte dokumentieren die Schülerinnen und Schüler in einem eigenen gedruckten Begleitheft. Für jedes der drei Level, Pixel-Pionier*in – Daten-Detektiv*in – Handy-Hero, absolvieren die Kinder Aktivitäten und erhalten dann jeweils einen Sticker für ihr Begleitheft. 
Für einen einfachen Zugang zum Projekt wurde die Webseite smarttogether.at erstellt, auf der alle Inhalte abrufbar sind. Diese wiederum wurden mit der Lernplattform skooly erstellt.

Die Köpfe hinter dem Projekt

„HandyHeroes“ wurde zur Gänze von den burgenländischen IT-Betreuerinnen und -Betreuern in den Pflichtschulen entwickelt. Sie leiten demnach auch die Pilotierung. Die IT-Betreuerinnen und -Betreuer sind nicht nur ausgebildete Lehrkräfte, sondern vor allem ein Team von Expertinnen und Experten, die den digitalen Unterricht an den burgenländischen Schulen bereits seit vielen Jahren konsequent weiterentwickeln.

Das Pressefoto zum Herunterladen:

LRin_Winkler_Handyheroes_VS_Breitenbrunn 

Bildtext LRin_Winkler_Handyheroes_VS_Breitenbrunn (v.l.n.r.): Johannes Radax (IT-Betreuer d. burgenländischen Pflichtschulen), Claudia Veigl (IT-Betreuerin d. burgenländischen Pflichtschulen), Gerald Wallner (IT-Betreuer d. burgenländischen Pflichtschulen), Landesrätin Daniela Winkler, Franz Bock (Leiter Bildungsregion Nord - Bildungsdirektion Burgenland), Karl Hofwimmer (Direktor der Volksschule Breitenbrunn), Bgm. Helmut Hareter (Bürgermeister von Breitenbrunn) bei der Präsentation des Projekts "HandyHeroes" in der Volksschule Breitenbrunn

Bildquelle: Büro LR.in Winkler / Novak

Eisenstadt, 16. April 2026

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