Die Frauenservicestelle „Die Tür“ in den Bezirken Eisenstadt und Mattersburg bietet Frauen und Mädchen seit dem Jahr 1993 kostenlos, anonym und vertraulich Beratung und Unterstützung. „Die Frauenservicestelle ‚Die Tür‘ ist für die Frauen- und Sozialpolitik im Burgenland ein wichtiger Partner und bietet Unterstützung in nahezu allen Lebenslagen“, sagte Landesrätin Daniela Winkler, die in der Burgenländischen Landesregierung für Frauenpolitik verantwortlich ist, bei ihrem Besuch in der zentralen Koordinierungsstelle in Eisenstadt. „Diese Anlaufstellen bieten Frauen und Mädchen, die Hilfe oder Beistand benötigen, Unterstützung, Beratung und Begleitung. In solchen Fällen ist es wichtig, dass diese unbürokratisch, vertraulich und niederschwellig erhältlich sind, wie das mit diesen Angeboten möglich ist“, betonte Winkler.
Im Zentrum für Frauen- und Mädchenberatung sind alle Projekte – das sind „Die Tür“, MonA-Net und FEMININA – untergebracht. Das Spektrum von „Die Tür“ umfasst die Themenfelder Arbeit, Soziales, psychische Beratungen, Rechtsberatung wie auch das Frauenkaffee und das Sprach-Café. Der Schwerpunkt von MonA-Net liegt neben der psychosozialen Beratung im Themenbereich junge Frauen und Mädchen in technischen Berufen. Bei Projekten wie dem Roberta-Cup, dem Mini-Girls-Day oder Besuchen in Kindergärten sollen junge Frauen und Mädchen für technische Berufe begeistert werden. Mit FEMININA ist ein Zentrum für Frauengesundheit entstanden. Vor Ort gibt es zahlreiche Beratungsangebote in den unterschiedlichsten Bereichen. Auftrag von FEMININA ist es auch, Beratungen und Workshops beispielsweise an burgenländischen Schulen durchzuführen.
Aktuelles Projekt: StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt
StoP ist ein Gewaltpräventionsprojekt, das von der Frauenservicestelle umgesetzt wird, mit dem Ziel, das Tabu um häusliche Gewalt aufzubrechen und zivilcouragiertes Handeln gegen (sexualisierte) Gewalt in der Nachbarschaft zu fördern. Dieses Projekt bietet Schulungen für Interessierte und für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, Workshops mit Jugendlichen, Nachbarschaftstische für interessierte Personen, Aufklärung in Social Media, der Öffentlichkeit wie auch bei Vernetzungstreffen.
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Beratungen seit über 35 Jahren
Der Verein „Die Tür“ wurde im Jahr 1990 mit der Beratungsstelle in Mattersburg als Frauenservicestelle gegründet, drei Jahre danach – 1993 – wurde der Standort Eisenstadt eröffnet. Seit mittlerweile mehr als 35 Jahren stellt sich „Die Tür“ in den Dienst der Frauen, die Hilfe in den verschiedensten Lebenslagen benötigen. Und diese Unterstützung erhalten Frauen vertrauensvoll, kostenlos und anonym. Das Beratungsspektrum wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Arbeitsmarktpolitische Beratung, juristische Beratung im Bereich Scheidungs-, Unterhalts- und Sorgerecht, Sozial- und Beihilfeberatungen bis hin zu Unterstützungen bei Wohnungssuche gehören zum Angebotsspektrum wie auch Workshops zu Frauengesundheit und niederschwellige Angebote wie ein Sprach-Café, damit sich Frauen mit nicht-deutscher Muttersprache austauschen und vernetzen können. In vielen Fällen geht es in den Beratungen darum, dass Frauen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben führen können.
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Besuch MonaNet DieTür Feminina Eisenstadt
Bildtext Besuch MonaNet DieTür Feminina Eisenstadt: Elisabeth Roller (Projektkoordination StoP Eisenstadt/Mattersburg), Isabell Semmelweis-Valenta (Projektkoordinatorin MonA-Net), Elke Aufner-Hergovich (Geschäftsführerin „Die Tür“), Ruth Hammerschmidt (Büro Mattersburg), Arlène Geneviève Müller (Psychologin). Landesrätin Daniela Winkler, Sandra Schabl (Projektmitarbeiterin Feminina), Sylvia Thoma (Sozialarbeiterin), Babette Kögler (Sozialarbeiterin), Viktoria Laszlo (Büro Eisenstadt), Katharina Okoli (Sprach-Café, Übergangswohnung, Projektmitarbeiterin Feminina) und Astrid Gruber (Projektkoordinatorin Feminina) (v.l.).
Bildquelle: Büro LRrin Winkler/Christoph Novak
Eisenstadt, 19. Feber 2026
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