„Erlebnisse im Kopf“: Neue interaktive Ausstellung sensibilisiert Jugendliche für psychische Gesundheit

pro-mente-Burgenland-Obfrau und -Geschäftsführerin MMag.a Eva Blagusz, Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler und pro-mente-Burgenland-Geschäftsführerin Katrin Striok, MA, präsentierten die interaktive Ausstellung „Erlebnisse im Kopf“.
Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, und Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler probierten im Rahmen der interaktiven Ausstellung „Erlebnisse im Kopf“ an der Station „Schizophrenieregal“ aus, wie es sich für an Schizophrenie Erkrankte anfühlt, mit den Stimmen in ihrem Kopf alltägliche Aufgaben wie Einkaufen zu bewältigen.
Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, und Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler testeten Alkohol- und Drogenbrillen, die die Sicht so beeinträchtigen, wie es beim Konsum von Alkohol oder Cannabis geschieht, und sogar simple Koordinationsübungen merklich schwierig machen.
Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, und Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler ließen sich von pro-mente-Burgenland-Obfrau und -Geschäftsführerin MMag.a Eva Blagusz die Funktionsweise des Depressionsraumes erklären. In diesem dunklen Raum kann man, durch Westen und Manschetten mit Gewichten beschwert, in die Welt an Depressionen erkrankter Personen eintauchen.
Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler versuchte im Depressionsraum, durch Gewichte in einer Weste und Manschetten beschwert, die Wahrnehmungswelt einer an Depressionen erkrankten Person nachzuempfinden.

LRin Winkler: Interaktive Ausstellung von pro mente Burgenland ist im Juni sowie im November für Schulen im Burgenland geöffnet

Die psychische Gesundheit junger Menschen rückt zunehmend in den Fokus von Schule und Gesellschaft. Mit der neuen kostenlosen interaktiven Ausstellung ,,Erlebnisse im Kopf", die am Montag in Eisenstadt präsentiert wurde, setzt pro mente Burgenland ein Zeichen für Aufklärung, Prävention und Entstigmatisierung psychischer Erkrankungen. „Psychische Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil eines aktiven und erfüllten Lebens. Gerade junge Menschen brauchen Räume, in denen offen über psychische Belastungen gesprochen werden kann. Mit dieser Ausstellung schaffen wir ein innovatives Angebot für Schulen, das Information, Erfahrung und Reflexion verbindet. Durch das unmittelbare Erleben und Spüren, wie sich eine psychische Erkrankung anfühlt, lernen die Jugendlichen Verständnis für diese Krankheitsbilder. Angesichts der Tatsache, dass viele psychische Erkrankungen auch als unmittelbare Folgen von Drogenkonsum auftreten können, leistet diese interaktive Ausstellung einen Beitrag zur Präventionsarbeit“, betonte Bildungslandesrätin Daniela Winkler betonte bei der Präsentation.

Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II – also AHS-Oberstufen, Polytechnische Schulen, Berufsbildende Höhere Schulen und Berufsschulen – und ermöglicht einen altersgerechten, niederschwelligen Zugang zum Thema psychische Gesundheit. An mehreren interaktiven Stationen erleben Jugendliche unterschiedliche Aspekte psychische Erkrankungen und setzen sich mit Themen wie Sucht, Depression, Schizophrenie, Wahrnehmung und Prävention auseinander.

Ziel der Ausstellung ist es, Verständnis und Empathie für Betroffene zu fördern, Vorurteile abzubauen sowie Jugendliche für das eigene psychische Wohlbefinden und vorhandene Hilfsangebote zu sensibilisieren und vor den gesundheitlichen Folgen des Drogenkonsums zu schützen. Die Ausstellung umfasst unter anderem ein Schizophrenieregal, einen Alkohol- und Drogenparcours sowie einen Depressionsraum- Stationen, die psychische Belastungen greifbar und verständlich machen.

„Als Jugend- und Bildungslandesrätin liegt mir das Wohl der Jugendlichen im Burgenland besonders am Herzen. Niemand soll mit den eigenen Sorgen alleine zurückbleiben. Wir brauchen eine Umgebung voller Mitgefühl, Verständnis sowie Offenheit  und es darf zu keiner Ausgrenzung von Menschen mit psychischen Erkrankungen geben. Jeder Mensch muss offen aussprechen können und dürfen, wenn es ihm  schlecht geht. Die Suche nach professioneller Hilfe soll eine Selbstverständlichkeit sein“, so Landesrätin Winkler.

pro mente Burgenland sieht in der Ausstellung einen wichtigen Beitrag zur Präventionsarbeit: „Viele psychische Erkrankungen beginnen bereits im Jugendalter unter anderem durch den Konsum von Alkohol und Drogen. Umso wichtiger ist es, junge Menschen frühzeitig zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und über Unterstützungsmöglichkeiten zu informieren. Mit ,Erlebnisse im Kopf' möchten wir psychische Gesundheit sichtbar machen und einen offenen Umgang mit diesem wichtigen Thema fördern“, erklärte Eva Blagusz, Geschäftsführerin von pro mente Burgenland.

Auch Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, betonte: „Gerade für die jüngere Generation ist psychische Gesundheit heute ein selbstverständlicher Teil eines gesunden Lebens und kein Tabuthema mehr. Junge Menschen setzen sich bewusst mit ihrer mentalen Gesundheit auseinander und sprechen offen darüber. Mit Angeboten wie der Ausstellung ,Erlebnisse im Kopf‘ von pro mente Burgenland erhalten Schulen die Möglichkeit, das Thema psychische Gesundheit nicht nur theoretisch, sondern praxisnah, interaktiv und anschaulich in den Unterricht zu integrieren.“

Erlebnisausstellung im Juni und November in Eisenstadt

Die Erlebnisausstellung ist von 15. Juni bis 2. Juli 2026 sowie von 2. bis 20. November 2026 bei pro mente Burgenland in Eisenstadt zu sehen. Schulklassen haben die Möglichkeit, die Ausstellung kostenlos zu besuchen und sich interaktiv mit dem Thema psychische Gesundheit auseinanderzusetzen. Um eine bestmögliche Betreuung und Organisation zu gewährleisten, wird um eine vorherige Terminvereinbarung gebeten.

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Erlebnisse im Kopf 1

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Erlebnisse im Kopf 3

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Bildtext Erlebnisse im Kopf 1: pro-mente-Burgenland-Obfrau und -Geschäftsführerin MMag.a Eva Blagusz, Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler und pro-mente-Burgenland-Geschäftsführerin Katrin Striok, MA, präsentierten die interaktive Ausstellung „Erlebnisse im Kopf“.

Bildtext Erlebnisse im Kopf 2: Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, und Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler probierten im Rahmen der interaktiven Ausstellung „Erlebnisse im Kopf“ an der Station „Schizophrenieregal“ aus, wie es sich für an Schizophrenie Erkrankte anfühlt, mit den Stimmen in ihrem Kopf alltägliche Aufgaben wie Einkaufen zu bewältigen.

Bildtext Erlebnisse im Kopf 3: Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, und Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler testeten Alkohol- und Drogenbrillen, die die Sicht so beeinträchtigen, wie es beim Konsum von Alkohol oder Cannabis geschieht, und sogar simple Koordinationsübungen merklich schwierig machen.

Bildtext Erlebnisse im Kopf 4: Franz Jeschko, Schulqualitätsmanager für den Fachbereich Inklusion, Diversität und Sonderpädagogik der Bildungsdirektion, und Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler ließen sich von pro-mente-Burgenland-Obfrau und -Geschäftsführerin MMag.a Eva Blagusz die Funktionsweise des Depressionsraumes erklären. In diesem dunklen Raum kann man, durch Westen und Manschetten mit Gewichten beschwert, in die Welt an Depressionen erkrankter Personen eintauchen.

Bildtext Erlebnisse im Kopf 5: Landesrätin Mag.a (FH) Daniela Winkler versuchte im Depressionsraum, durch Gewichte in einer Weste und Manschetten beschwert, die Wahrnehmungswelt einer an Depressionen erkrankten Person nachzuempfinden.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Eisenstadt, 15. Juni 2026

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