Corona-Impfung

COVID-19: Was Sie über die Impfung wissen sollten…

Info-Hotline

Allgemeines:

Warum sollte ich mich impfen lassen?
Seit Jahrzehnten können durch Impfungen viele tödliche Krankheiten verhindert und gesundheitliche Schäden vermieden werden. Auch eine Impfung gegen COVID-19 trägt zum eigenen Schutz und zur Eindämmung der Pandemie bei.

Ist die Impfung freiwillig?
Es gibt keine Impfpflicht. Die Impfung ist freiwillig.

Was kostet mich die Impfung?
Die Impfung gegen COVID-19 ist gratis.

Kann ich nach der Impfung auf die derzeit üblichen Schutzmaßnahmen und auf die Maske verzichten?
Nein! Derzeit sind die Informationen darüber, wie stark der Impfstoff die Übertragung in der Allgemeinbevölkerung reduzieren kann und wie lange der Schutz anhält, begrenzt. Daher sollten Sie auf jeden Fall auch weiterhin die Schutzmaßnahmen (tragen von Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten, Hände waschen) einhalten.

Wer, wann und wo?

Ab wann kann ich mich impfen lassen?
Das hängt davon ab, welcher Personengruppe Sie angehören. Derzeit werden aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos vorrangig BewohnerInnen und Personal von Altenwohn- und Pflegeheimen – wo immer wieder Fallhäufungen auftreten – sowie das Personal der COVID-Stationen geimpft. Danach kommen ältere Personen (zunächst die Altersgruppe ab 80 Jahren) dran.

Bitte bedenken Sie allerdings: Ab wann generell eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab.

Im Burgenländischen Impfplan sind für die Impfungen 3 Phasen vorgesehen.

  • Impfphase 1 (ab Mitte Jänner 2021):
    Geimpft werden Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Altenwohn- und Pflegeheimen, Personal im Gesundheits- und Pflegebereich sowie Personen, bei denen das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs besteht oder an einer COVID-19-Infektion zu sterben.
  • Impfphase 2 (voraussichtlich ab April 2021):
    In einer weiteren Phase sollen systemrelevante Berufe wie Lehrerinnen und Lehrer, Polizistinnen und Polizisten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur etc. geimpft werden.
  • Impfphase 3 (voraussichtlich ab Juni 2021):
    Im Juni sollte so viel Impfstoff in Österreich zur Verfügung stehen, dass alle Personen, die geimpft werden möchten, Zugang zur Impfung haben.

Wo kann ich mich impfen lassen?
In der Phase 1 des Burgenländischen Impfplans (Pflegeheime und Spitäler) werden die Impfungen direkt vor Ort durchgeführt.

Ab Phase 2 werden die Impfungen zu einem großen Teil in den Burgenländischen Impf- und Testzentren (BITZ) sowie in den Praxen von niedergelassenen Ärzten erfolgen.
Bitte bedenken Sie allerdings: Ab wann eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab.

In Planung ist eine Vormerkplattform, auf der Sie bzw. Ihr Arzt Ihre Impfanfrage sowie etwaige Risikoerkrankungen angeben können und entsprechend gereiht werden. Sobald es nähere Informationen gibt, werden diese über unsere Homepage www.burgenland.at/coronaimpfung und auch über die Medien kommuniziert.

Wo kann ich mich zur Impfung anmelden?
In Planung ist eine Vormerkplattform, auf der Sie bzw. Ihr Arzt Ihre Impfanfrage sowie etwaige Risikoerkrankungen angeben können und entsprechend gereiht werden. Sobald es nähere Informationen gibt, werden diese über unsere Homepage www.burgenland.at/coronaimpfung und auch über die Medien kommuniziert.
Bitte bedenken Sie allerdings: Ab wann eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab.

Werde ich automatisch für die COVID-19-Schutzimpfung registriert?
Nein. Es gibt keine automatische Registrierung. Die Registrierung/Anmeldung muss über das Vormerksystem erfolgen, das derzeit in Entwicklung ist.

Kann man sich ab 23. Jänner in den Impfstraßen impfen lassen?
Die Burgenländischen Impf- und Testzentren (kurz: BITZ) öffnen voraussichtlich mit 23. Jänner ihre Pforten. Derzeit ist dort nur ein kostenloser Antigen-Schnelltest möglich.
Derzeit befinden wir uns in Phase 1 des burgenländischen Impfplans. In dieser Phase werden aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos vorrangig BewohnerInnen und Personal von Altenwohn- und Pflegeheimen – wo immer wieder Fallhäufungen auftreten – sowie das Personal der COVID-Stationen geimpft.

Bitte bedenken Sie allerdings: Ab wann eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab. Erst wenn ausreichend Impfstoff vorhanden ist, um auch Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen zu impfen, wird auch eine Impfung in den BITZ möglich sein.

Dürfen demente Personen einfach so geimpft werden?
Bei dementen Personen ist ein schriftliches Einverständnis des Erwachsenenvertreters oder Vorsorgebevollmächtigten erforderlich.

Was passiert, wenn keine Einverständniserklärung vorliegt?
Ohne Einverständnis ist eine Impfung nicht möglich.

Wann werden Bewohner/Personal von Behinderteneinrichtungen geimpft?
In Phase 1 der COVID-19-Impfstrategie werden aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos vorrangig BewohnerInnen und Personal von Altenwohn- und Pflegeheimen – wo immer wieder Cluster auftreten – sowie das Personal der COVID-Stationen geimpft. Ab wann BewohnerInnen und Personal von Behinderteneinrichtungen geimpft werden, hängt von den zur Verfügung stehenden Impfkontingenten ab.

Wann wird das Personal der mobilen Pflege geimpft?
In Phase 1 der COVId-19-Impfstrategie werden aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos vorrangig BewohnerInnen und Personal von Altenwohn- und Pflegeheimen – wo immer wieder Cluster auftreten – sowie das Personal der COVID-Stationen geimpft. Danach ist je nach Impfstoffverfügbarkeit eine Impfung der älteren Bevölkerung, angefangen von Personen im Alter über 80 Jahre, vorgesehen. Das Personal der mobilen Pflege wird teilweise bereits parallel zum Personal in den Altenwohn- und Pflegeheimen geimpft. Gesamtgruppe der MitarbeiterInnen der mobilen Pflege wird geimpft, sobald ausreichend Impfstoff verfügbar ist.

Praxis-Beispiele:

Mein Mann und ich sind über 80 Jahre alt. Wir leben noch zu Hause und würden gerne wissen, ob und wo wir uns für eine Corona-Impfung anmelden könnten.
Derzeit werden aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos vorrangig BewohnerInnen und Personal von Altenwohn- und Pflegeheimen – wo immer wieder Fallhäufungen auftreten – sowie das Personal der COVID-Stationen geimpft. Ab wann eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab.
In Planung ist – voraussichtlich bis Ende Jänner – eine Vormerkplattform, auf der Sie bzw. Ihr Arzt Ihre Impfanfrage sowie etwaige Risikoerkrankungen angeben können und entsprechend gereiht werden. Sobald es nähere Informationen gibt, werden diese über unsere Homepage www.burgenland.at/coronaimpfung und auch über die Medien kommuniziert.

Meine Mutter ist über 90 und wird von der Hauskrankenpflege betreut. Wie kommt sie zu einer Corona-Impfung?
Derzeit werden aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos vorrangig BewohnerInnen und Personal von Altenwohn- und Pflegeheimen – wo immer wieder Fallhäufungen auftreten – sowie das Personal der COVID-Stationen geimpft. Ab wann eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab.

Ich bin 80 Jahre alt und wohne noch zu Hause. In welcher Phase bzw. wann habe ich die Möglichkeit zur Impfung?
Derzeit werden aufgrund des erhöhten Ansteckungsrisikos vorrangig BewohnerInnen und Personal von Altenwohn- und Pflegeheimen – wo immer wieder Fallhäufungen auftreten – sowie das Personal der COVID-Stationen geimpft. Ab wann eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab.

Meine Gattin ist Krebspatient jedoch vorerst ausgeheilt, aber das Immunsystem ist schwer geschädigt; Alter 72 Jahre. In welche der Impfphasen 1-3 fallen wir?
Da sich alle Bundesländer im Wesentlichen weiterhin an den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums orientieren, können Sie davon ausgehen, dass die Altersgruppe der über 70-Jährigen in die Phase 2 fallen wird. Ab wann eine Impfmöglichkeit generell für diese Personengruppe bestehen wird, ist noch Gegenstand der Planungen. Im Wesentlichen hängt es aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmenge ab.

In Planung ist eine Vormerkplattform, auf der Sie bzw. Ihr Arzt Ihre Impfanfrage sowie etwaige Risikoerkrankungen angeben können und entsprechend gereiht werden. Sobald es nähere Informationen gibt, werden diese über unsere Homepage www.burgenland.at/coronaimpfung und auch über die Medien kommuniziert.

Ich bin 73-Jahre, habe COPD-2. Wann und wo komme ich zur Impfung?
Da sich alle Bundesländer im Wesentlichen weiterhin an den Empfehlungen des Nationalen Impfgremiums orientieren, können Sie davon ausgehen, dass die Altersgruppe der über 70-Jährigen in die Phase 2 fallen wird. Ab wann eine Impfmöglichkeit generell für diese Personengruppe bestehen wird, ist noch Gegenstand der Planungen. Im Wesentlichen hängt es aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffmenge ab.

In Planung ist eine Vormerkplattform, auf der Sie bzw. Ihr Arzt Ihre Impfanfrage sowie etwaige Risikoerkrankungen angeben können und entsprechend gereiht werden. Sobald es nähere Informationen gibt, werden diese über unsere Homepage www.burgenland.at/coronaimpfung und auch über die Medien kommuniziert.

Ich bin Physiotherapeut/Masseur mit eigener Praxis. Komme ich als körpernaher Beruf in Phase 1 zum Impfen dran?
Im Impfplan des Bundes und Priorisierung des nationalen Impfgremiums, an denen sich auch die Impfstrategie das Landes Burgenland orientiert, wird Ihre Berufsgruppe als "Niedergelassene und mobile nicht-ärztliche Gesundheitsberufe" und somit als "Personal in medizinischen Einrichtungen mit moderatem Expositionsrisiko" eingestuft. Daher kämen Sie in Phase 2 zum Impfen dran.

Bitte bedenken Sie allerdings: Ab wann eine Impfmöglichkeit für Personen außerhalb von Pflegeeinrichtungen und COVID-Stationen bestehen wird, hängt aber von der Menge der vom Bund zur Verfügung gestellten Impfstoffdosen ab.

Die Impfung

Wie oft muss ich geimpft werden?
Bei den Impfstoffen von BioNTech/Pfizer und Moderna muss die Impfung zwei Mal im Abstand von 21 bzw. 28 Tagen erfolgen. Für den Impfschutz ist es unbedingt erforderlich, dass die vorgegebene zweite Impfung nach drei oder vier Wochen erfolgt.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Wie sicher ist die Impfung?
In der EU und daher auch in Österreich wird ein Impfstoff nur dann zugelassen, wenn er alle drei Phasen des klinischen Studienprogramms erfolgreich bestanden hat. Diese nationalen und internationalen Qualitätsstandards gelten wie bei allen anderen Impfstoff-Entwicklungen auch bei der Zulassung einer Coronavirus-Impfung. Nach der Marktzulassung wird die Impfstoff-Anwendung weiter eng überwacht und bewertet, um auch sehr seltene Nebenwirkungen zu erfassen.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Ist man nach einer Impfung nicht mehr ansteckend?
Das steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht endgültig fest. Experten gehen jedoch davon aus, dass, falls weiterhin Ansteckung besteht, diese durch die Impfung deutlich kürzer ist und auch die Viruslast deutlich niedriger.

Die ersten COVID-19-Impfstoffe wurden entwickelt, um bestmöglichen Schutz vor einer Erkrankung zu gewährleisten. Ob sie auch davor schützen, eine Infektion weiterzugeben, kann erst nach längerer Beobachtungszeit zuverlässig beurteilt werden. Untersuchungen dazu finden statt.

Daher sollten Sie auf jeden Fall auch weiterhin die Schutzmaßnahmen (tragen von Mund-Nasen-Schutz, Abstand halten, Hände waschen) einhalten.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Wie lange wird der Impfschutz anhalten?
Wie lange der Impfschutz bestehen bleibt, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht fest. Deshalb werden auch nach der Zulassung Studien durchgeführt, um herauszufinden, wie lange der Schutz durch den jeweiligen Impfstoff anhält.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Garantiert eine Impfung einen hundertprozentigen Schutz vor einer Erkrankung?
Nein, keine Impfung garantiert hundertprozentigen Schutz. Auch kein anderes Arzneimittel kann jeder Patientin/jedem Patienten eine hundertprozentige Wirksamkeit garantieren.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Kann ein COVID-19-Impfstoff Schutz bieten, wenn das SARS-CoV-2-Virus mutiert?
Die Mutation von Viren ist ein natürlicher Vorgang, bei dem sich das genetische Material des Virus verändert. Wenn ein Virus mutiert, heißt dies nicht automatisch, dass die genetische Veränderung die Wirksamkeit des Impfstoffs beeinflusst.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Hilft die Impfung auch gegen die kürzlich entdeckte Mutation des Virus?
Nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist davon auszugehen, dass die bisher beobachteten Virusmutationen keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe haben. mRNA-Impfstoffplattformen bieten insbesondere den Vorteil, dass sie schnell an Mutationen angepasst werden können.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Welche Impfreaktionen sind möglich?
Impfreaktionen sind nicht gefährlich, können aber unangenehm sein und entstehen zumeist an der Impfstelle in Form einer Rötung, eventuell einer Schwellung und auch Schmerzhaftigkeit. Möglich sind auch z.B. Müdigkeit, Kopfschmerzen, leichtes Fieber, allgemeines „grippiges“ Gefühl und andere. Diese möglichen Beschwerden sind keine gefährlichen Nebenwirkungen, sondern ein Zeichen der normalen Auseinandersetzung des Körpers mit dem Impfstoff, die zu einer Schutzwirkung führt. Diese Impfreaktionen klingen üblicherweise in wenigen Tagen folgenlos ab.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Können COVID-19-Impfstoffe Nebenwirkungen verursachen?
Spezifische Nebenwirkungen des mRNA-Impfstoffs sind bisher nicht bekannt. Zu erwartende echte Nebenwirkungen werden im Rahmen der Zulassungsstudien erfasst.  Auch nach der Marktzulassung erfolgt daher eine ständige penible Kontrolle zum Erfassen von möglichen. Diese Nebenwirkungen sind in der Fachinformation und der Gebrauchsinformation des Impfstoffes detailliert aufgelistet.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Müssen Allergiker bei der Impfung etwas Besonderes beachten?
Allergien sind kein Grund, sich nicht impfen zu lassen, das gilt zum Beispiel auch bei Heuschnupfen. Wie bei allen Medikamenten und Impfungen kann es jedoch Allergien gegen einen der Inhaltsstoffe geben. Dann sollte nicht geimpft werden.

In der Einwilligung, die vorab abgeben werden muss, wird deswegen abgefragt, ob es bei nach einer früheren Impfung schon einmal eine allergische Reaktion gab oder andere schwere anaphylaktische Reaktionen in der Vergangenheit. Hier sollte ein Nachbeobachtungszeit von 30 Minuten nach der Impfung eingehalten werden.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Soll ich mich impfen lassen, wenn ich schon an Covid-19 erkrankt war?
Da die Impfung nach bisherigen Erkenntnissen gleich gut vertragen wird, unabhängig davon, ob jemand bereits eine SARS-CoV2-Infektion hatte oder nicht, kann die Impfung auch nach bereits durchgemachter Erkrankung oder positiver Testung erfolgen.
Momentan ist zudem nicht ausreichend bekannt, ob und wie lange nach einer durchgemachten SARS-CoV2-Infektion eine Immunität und ein Schutz vor einer neuerlichen Erkrankung besteht. Es wird daher empfohlen, allen Personen in den entsprechenden Zielgruppen eine Impfung anzubieten, auch wenn bereits eine Infektion durchgemacht wurde.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Werden Kinder geimpft?
Vorerst nicht. Da der Impfstoff bislang nicht an Kindern untersucht wurde, ist er für Personen jünger als 16 Jahre nicht zugelassen. Der Schwerpunkt wurde bzw. wird zunächst daraufgelegt, diejenigen zu schützen, die am schwersten an COVID-19 erkranken oder versterben können. Und das sind in erster Linie Erwachsene und insbesondere Personen höheren Alters. Wenn ausreichend Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe bei Erwachsenen zur Verfügung stehen, werden weitere Studien geplant, in die auch Kinder eingeschlossen werden.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Ich bin schwanger, sollte ich mich lieber nicht impfen lassen?
Schwangere Frauen waren aus ethischen Gründen so wie Kinder von den Impfstudien ausgeschlossen. Deswegen ist dazu nichts bekannt. Es sind Studien geplant, die das untersuchen.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Ich stille, kann ich mich impfen lassen?
Es gibt keine Daten zur Sicherheit von COVID-19-Impfstoffen bei stillenden Frauen oder zu den Auswirkungen von mRNA-Impfstoffen auf den gestillten Säugling. mRNA-Impfstoffe stellen vermutlich kein Risiko für den Säugling dar. Eine stillende Mutter, die zu einer Gruppe gehört, für die ein Covid-19-Impfstoff empfohlen wird, sollte sich für die Impfung entscheiden.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt oder die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.

Wer übernimmt die Verantwortung und die Haftung für Impfschäden nach COVID-19-Impfungen?
Für derartige Gesundheitsschädigungen gibt es das Impfschadengesetz. Hier hat der Bund für Schäden Entschädigung zu leisten, die durch Impfungen verursacht worden sind, die nach der Verordnung über empfohlene Impfungen zur Abwehr einer Gefahr für den allgemeinen Gesundheitszustand der Bevölkerung im Interesse der Volksgesundheit empfohlen sind.
Für genauere Informationen kontaktieren Sie bitte die nationale Impf-Hotline 0800 555 621.