Plattform für Kunstschaffende im Burgenland


Manu Tober

Hauptstraße 109
7062 Sankt Margarethen im Burgenland

+43 664 4023682
atelier@manutober.at
www.manutober.at

Geboren und aufgewachsen in Wien, lebt und arbeitet seit mehr als 10 Jahren in St. Margarethen im Burgenland. Nach einem abgebrochenen Biologie-Studium und während einer darauf folgenden 12-jährigen Berufslaufbahn im Tourismus beschäftigt sich manutober laufend mit Zeichnung, Malerei, Grafik und Fotografie (Wiener Kunstschule, diverse Sommerakademien, Selbststudium), bevor sie sich mit 32 Jahren zu einer Ausbildung für Illustration & Grafik-Design am New Design Centre in St. Pölten entschließt. Nach erfolgreichem Abschluss beginnt sie ihre selbstständige Tätigkeit als Illustratorin und Grafik-Designerin, betätigt sich als Amateur-Schauspielerin (Trainings in Sprache, Körper und Schauspiel) und gestaltet Werbemittel, Theaterplakate und Bühnenbilder.

Ab 2006 widmet sich manutober der intensiven Auseinandersetzung mit der freien Zeichnung, insbesondere mit der Linie. Es entstehen Zeichnungen auf diversen Materialien (Wände, Sand, Holz, Gips, Hühnereier, Porzellan, Glas ...) und weiters Texte, Collagen und Objekte. In ihrer mehrjährigen Unterrichtstätigkeit als Trainerin im Foundation Course der New Design University in St. Pölten legt sie den Fokus auf Zeichnen und Kreativität. In ihrer Kunst konzentriert sie sich seit 2013 auf das freie Kunstschaffen und tritt verstärkt unter dem Namen manutober auf. Sie setzt verschiedenste künstlerische Projekte um und ist in Einzel- und Gruppenausstellungen in Österreich und Italien vertreten.

Seit 2014 entwickelt manutober in Kooperation mit der Künstlerin Tatjana Zinner „KUNST GEHT HEIM. Spiele für das Leben“. Diese ermöglichen allen Menschen die eigenverantwortliche Begegnung mit Kunst und trainieren Bewusstsein, Verantwortung und Freiheit. Sie finden statt in Form von Ausstellung, Aktion, Projekt, Installation und Expedition. Seit 2019 findet eine KUNSTspielTOUR mit laufenden SpielRUNDEN statt. Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.kunstgehtheim-spiele.at

2015 gründet manutober ihr „atelier zur kunstvollen ERFORSCHUNG, grenzenlosen BEFLÜGELUNG und radikalen BEWAHRUNG fantastischer kosmen“. Innerhalb dieses Leitmotivs entstehen seither Kunst, Bücher und Projekte. Darunter etwa 2015 ein einmonatiger Kunstaufenthalt auf der Insel Susak in Kroatien (Bau von Schwemmgut-Bildern und -Objekten), die Teilnahme am ICLA 2016 (International Choreo Lab Austria) im Bildhauerhaus / Naturraum St. Margarethen und im Tanz Atelier Wien, 2017 die Anfertigung der 1. Auflage des Künstlerinnenbuches HÜPFinsBUCH! und 2020 der Zyklus LICHT DER MENSCHHEIT, eine Serie von Leuchtbildern plus Ausstellung. Seit 2019 baut die Künstlerin einen 81 m² großen Gemüsegarten in Permakultur auf, als Lernfeld und Bestandteil der Erforschung fantastischer Kosmen. Viele ihrer Projekte werden durch Arbeitsstipendien des Bundeskanzleramtes Kunst und Kultur, von Land Burgenland und Energie Burgenland sowie durch Sponsoring gefördert.

DIE ERFORSCHUNG FANTASTISCHER KOSMEN:
Obwohl wir uns alle im selben Universum bewegen, so hat doch jedes Wesen sein ganz eigenes fantastisches Universum in sich. Jedes Tier, jede Pflanze, jeder Stein, jeder Mensch ist ein Kosmos für sich. Jeder Strich, jedes Wort, jeder Klecks, jedes noch so kleine Objekt hat für mich die Kraft, der Anfang eines ganzen Universums zu sein. Mein „atelier zur kunstvollen ERFORSCHUNG, grenzenlosen BEFLÜGELUNG und radikalen BEWAHRUNG fantastischer kosmen“ gibt mir den Rahmen, innerhalb dessen jedwedes künstlerische und das Leben betreffende Experiment möglich ist. Meine Arbeiten sind Ausdruck dieser Experimente und bilden gemeinsam ein vielfältiges Ganzes. Ich untersuche dabei innere und äußere Kosmen, das Leben in und mit der Natur sowie die Wirkung von künstlerischen Aktivitäten mit Menschen. Dabei sind die Zeichnung und das Verwenden von vorhandenen (Natur-)Materialien fast immer integraler Bestandteil meiner Arbeit, in der ich mich nicht auf herkömmliche Definitionen zurückziehen will, sondern meinen gesamten Reichtum ausschöpfen, alle meine Fähigkeiten in immer neuen Kombinationen ausspielen, ausreizen und dazulernen. Nur so wachse ich.

TEIL SEIN:
Mein Kunstansatz ist ganzheitlicher Natur. Künstlerische Prozesse sind Prozesse des Lebens. Sie bedeuten Artenvielfalt und Permakultur. Das Motto ist Vielfalt, Gesamtheit, Gesundheit. Wir Menschen sind Teil des Gesamten, nicht besser, nicht größer als alles andere, das im Kosmos existiert. Das Besondere an uns ist die Möglichkeit, uns durch künstlerische Aktivität auszudrücken. Das ist unser Spezial-Werkzeug, welches ich versuche zu nützen. Das Schaffen öffnet meinen Geist und mein Herz, verleiht mir Verständnis und Toleranz, gibt mir Kraft und Leichtigkeit, schafft Verbindungen zu anderen Lebewesen. Es ist das, was ich der Welt geben kann und will, was mich und andere reich macht, die das berührt. Indem ich schaffe, bin ich zufrieden und offen für die Schönheit. Es bewahrt mich davor, an der Zerstörung der Welt teilzunehmen. Das ist mein Beitrag.

BEDROHTES UNGLEICHGEWICHT – EINE FANTASTISCH VISIONÄRE UTOPIE:

NATUR-SCHUTZGEBIET FANTASIE
Betreten erwünscht! Fantasie fördert die Gesundheit, steigert das Wohlbefinden, ermöglicht persönliches Wachstum und verleiht intensive Empfindungen.

NATUR-SCHUTZGEBIET KUNST
Die Fähigkeit des Menschen, sich den verschiedensten Ausdrucksformen hinzugeben und darüber zu kommunizieren, ist eine vollkommen natürliche Anlage, eine soziale und gesellschaftliche Lebensnotwendigkeit, und als solche schützenswert.

NATUR-SCHUTZGEBIET MENSCH
Niemand darf unaufgefordert in unsere inneren Wesenswelten eindringen und mit Worten oder Taten etwas verändern oder kaputt machen – auch nicht wir selbst! Unser eigenes Wesen und das der Anderen ist ausnahmslos schützenswert. So können wir uns ohne Angst in voller Pracht zeigen und so können wir weder uns selbst, noch irgendein anderes Lebewesen verletzen.

Einzelausstellungen:
BEDROHTES UNGLEICHGEWICHT – eine fantastisch visionäre Utopie, Auslagenvitrinen der Werkstatt Babsi Daum, Wien 2
MEINE–WELT–RAUM – die Erforschung der transformativen Kraft meiner Kunst im Raum, Kunstmesse TRANSFORM-ARTE, Eisenstadt
OSMOS AUF! – Einblicke in das Universum von manutober am Ort des Geschehens, St. Margarethen im Bgld.
LiEBE, Einzelausstellung mit Bildern, Objekten und Texten, Karner St. Othmar in Mödling, NÖ
ko[s]misch!, Galerie Sandpeck, Wien 8

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl):
2020 mitHERZ!, Gruppenausstellung, Weitra
USTRIAMENTIS-COLLECTION1, Gruppenausstellung, Casa Manno, Alghero, Sardinien
IMPRIM-AT 2, Gruppenausstellung, Galleria CULT, Alghero, Sardinien
KUNST@ADVENT, Gruppenausstellung, Pop-up „Kunstcafé Südpol”, Weitra
EIN BAD IM GRÜNEN SALON, Gemeinschaftsausstellung mit Eva Ferchichi, Cselley-Mühle, Oslip
13D, Gruppenausstellung mit 13 Strich, Galerie Die Schöne, Wien 16
FRUKTIFIKATION, Gruppenausstellung mit 13 Strich, Atelierrundgang Q202, Off-Space, Fruchtgasse, Wien 2
KUNSTimBISS | EINmachGLAS, ein KUNST GEHT HEIM. Spiel für das Leben, Rechnungshof Wien
ARTverwandt, Gemeinschaftsausstellung mit Alexander Strohmaier, Galerie am Park, Wien 6
WORTBILDWECHSEL mit 13 Strich und eingeladenen Autor|innen, Ausstellung und Lesung im WUK Wien, Ausstellung auf der Werkschau für Grafisches und Illustratives, Wien 1, Ausstellung auf Schloss Raabs, NÖ
IDIOSYNKRASIE, Gruppenausstellung mit 13 Strich, Galerie Die Ausstellung, Wien 8
AUS DER SCHUBLADE, Gruppenausstellung mit 13 Strich, WERK Wien

Publikationen, Bücher:

  • beziehungsleise, Lyrik-Band von Lorenz Maierhofer, Illustrationen manutober, Helbling Verlag
  • HÜPF INS BUCH!, 1. Auflage des Künstlerinnenbuches, signiert und nummeriert, manutober, 12 Stück
  • wohin & wie weit, Lyrik-Band von Lorenz Maierhofer, Illustrationen manutober, Helbling Verlag
  • WORTBILDWECHSEL, das Buch zum Projekt (Hrsg. manutober, Anka Luger, Moisl, Verlag Bibliothek der Provinz
  • Lausige Zeiten für Paula, Kinderbuch von Saskia Hula, Illustrationen manutober, Obelisk-Verlag
  • Vossi vergisst sich, Kinderbuch von Saskia Hula, Illustrationen manutober