Plattform für Kunstschaffende im Burgenland

Jürgen Hofer

Hofer
© Jürgen Hofer

Tuchmachergasse 6
7423 Pinkafeld

+43 677 61657992
juergen_hofer@gmx.at

Jürgen Hofer wurde am 29.9.1970 in Hollabrunn geboren und wuchs im nördlichen Weinviertel, unweit der
tschechischen Grenze, mit seinen geschichtsträchtigen Orten und beschaulichen Kellergassen auf.

Von der Lage ähnlich wie das Südburgenland durch den eisernen Vorhang damals ein Dead End, strahlt diese
Gegend seit jeher eine besondere Faszination auf Künstler*innen aus.

Jürgen Hofer besuchte die Handelsschule in Retz, wo ihn sein Deutschlehrer, Autor Norbert Silberbauer,
prägen sollte. Auch sein Interesse für Malerei und Grafik zeigten sich schon damals.

Nach erfolgreichem Abschluss ging er nach Wien und arbeitete als Angestellter. Seine erste Ausstellung hatte
er bereits 1989 in Retz. Es folgten zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in ganz Österreich.
Der Fokus seiner Arbeiten liegt dabei auf dem Thema Wein in all seinen Facetten, andererseits beschäftigt er
sich mit der Porträtmalerei und mit der Fotografie.

Mittlerweile fühlt sich Jürgen Hofer im Südburgenland heimisch, seit 2000 wohnt er mit seiner Frau und seinen
beiden Söhnen in Pinkafeld. Sogar das Schibboleth „Biagamoasta“ kann er schon akzentfrei sagen.

Von 2000 bis 2014 arbeitete er als Werbegestalter in Oberwart, seit 2015 ist er im Bereich Marketing und
Grafik tätig.

Wir machen der Reblaus den Garaus – WEINBILDER

Jürgen Hofer versucht mit seinen Bildern, jeden Schluck Wein noch schmackhafter zu machen. Seine Arbeiten
dringen tief in das „Handwerk“ Weinbau ein und schließen mit einem guten Tropfen „Grünen“ ab.
„Initiation“ waren die frühen Erfahrungen auf dem elterlichen Weinbaubetrieb in Niederösterreich, wo der Umgang
mit dem Rebensaft selbstverständlicher Teil der Alltagskultur ist.

Weinreben, Draht, Nägel, Weinstöcke ...

Die Auseinandersetzung mit dem Alltäglichen und Banalen im Weinbau und die Rückbesinnung auf die Ästhetik
dieses Prozesses sind die wesentlichen Aspekte seiner Arbeiten. In den Werken, aus diesem für ihn so wichtigen
Themenkreis, dominieren Zitate aus dem Weinbauprozess mittels Kollagen und intensiven Farben.

Die Gschichd va daine laichdandn Augn

I woaß nid ob-s-d scha amoi
an guadn Rodwain drungan hosd

an richtig rodn
so rod wia dain woams Bluad
so rod und fost so guad

uan vulla Fruchd
so fruchtig wia dain Mund
so fruchtig und so gsund.

Nid eibba a Gleschn
wou ma d Sunn nid ausagschbiad
und wo am nexdn Dog
da Kobf riwöllisch kiad.

Na, an guadn Rodn,
uan, dea bam Ainscheinga scha singg
uan, dea s Heazz dafraid
und daine Augn
zan Laichdn bringg.

(Christian Putz)