Welt-Down-Syndrom-Tag: Inklusion wird im Burgenland gelebt

Soziallandesrat Leonhard Schneemann im Gespräch.

LR Schneemann: „Menschen mit Down-Syndrom sind ein selbstverständlicher Teil unserer Gesellschaft – unser Auftrag ist es, echte Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen“

Bunte Socken als Zeichen für Vielfalt – der Welt-Down-Syndrom-Tag macht weltweit sichtbar, wofür es jeden Tag zu arbeiten gilt: eine Gesellschaft, in der Unterschiede nicht trennen, sondern verbinden. Im Burgenland ist dieser Anspruch längst politische Realität. Down-Syndrom wird dabei klar als das verstanden, was es ist – eine genetische Besonderheit, keine Krankheit. Von Beginn an setzt das Land auf eine umfassende und niederschwellige Begleitung. „Im Burgenland wird Inklusion entlang des gesamten Lebensweges gedacht und umgesetzt. Von den ersten Lebensmomenten an setzt das Land auf eine ganzheitliche Begleitung für Kinder mit Down-Syndrom und ihre Familien. Inklusion entlang des gesamten Lebensweges ist für uns kein Schlagwort, sondern ein klarer Auftrag“, betont Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann anlässlich des morgigen Welt-Down-Syndrom-Tag. Im Zentrum stehe dabei eine klare Haltung: „Jeder Mensch hat das Recht auf Teilhabe – in der Bildung, im Arbeitsleben und im gesellschaftlichen Alltag. Down-Syndrom ist keine Einschränkung des Wertes eines Menschen, sondern Teil unserer Vielfalt.“

Konkret zeigt sich dieser Anspruch im Burgenland in einem eng abgestimmten System aus Unterstützung, Förderung und Begleitung, das alle Lebensphasen umfasst. „Im Burgenland begleiten wir Menschen mit Down-Syndrom von Anfang an – verlässlich, individuell und mit dem klaren Ziel, Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen“, versichert Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann.

Mit den „Frühen Hilfen“ bei den Sozialen Diensten Burgenland setzt die Unterstützung bereits vor der Geburt an: Familien werden ab der Schwangerschaft begleitet, beraten und entlastet – niederschwellig und praxisnah. In den burgenländischen Kindergärten ist Inklusion gelebter Alltag: Kinder mit und ohne Behinderung wachsen gemeinsam auf, unterstützt durch individuelle Förderung und den heilpädagogischen Dienst. Auch in der Schule wird dieser Weg fortgesetzt. Spezialisierte Unterstützung ermöglicht aktive Teilnahme am Unterricht und schafft faire Bildungschancen für jedes Kind. Beim Übergang ins Erwachsenenleben setzt das Burgenland auf starke Partner wie soziale Einrichtungen und Trägerorganisationen. Sie begleiten junge Menschen in Beschäftigung und Tagesstruktur – mit Fokus auf Stärken statt Defizite. Schneemann: „Teilhabe am Arbeitsleben ist zentral für Selbstbestimmung. Das Burgenland schafft dafür gezielt die notwendigen Rahmenbedingungen.“

„Im Burgenland ermöglichen wir seit Jahren gleiche Chancen, echte Teilhabe und ein selbstbestimmtes Leben für alle Menschen – unabhängig von individuellen Voraussetzungen“, erläutert Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann abschließend.

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Bildtext LR Schneemann: Soziallandesrat Leonhard Schneemann im Gespräch.

Bildquelle: Büro LR Schneemann

Eisenstadt, 20. März 2026

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