Rekordwert: Jeder zweite privat neu zugelassene Pkw im Burgenland ist ein E-Auto

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Mobilitätsminister Peter Hanke bei einem Besuch des Ministers im Burgenland.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Mobilitätsminister Peter Hanke mit Burgenland-Energie-CEO Stephan Sharma bei der Eröffnung von Österreichs größtem Windpark im Februar dieses Jahres.
BEV-Pkw-Neuzulassungen im Bundesländervergleich.

BM Hanke/LH Doskozil: 49,6 Prozent E-Pkw bei privaten Neuzulassungen im September – Burgenland setzt starkes Zeichen für Elektromobilität

Das Burgenland setzt seinen Erfolgskurs bei der Elektromobilität fort: Im September 2026 war bereits knapp jedes zweite neu zugelassene Privatauto ein rein batterieelektrisches Fahrzeug – ein weiterer Rekord und Spitzenwert in ganz Österreich. Mit 49,6 Prozent erreichte das Burgenland den höchsten Anteil vor Oberösterreich (46,4 %) und unterstreicht damit, wie stark die Elektromobilität auch im privaten Alltag an Bedeutung gewinnt. Mobilitätsminister Peter Hanke und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sehen darin ein starkes Signal für die weitere Entwicklung der Elektromobilität. Gleichzeitig zeigen die neuesten Daten, dass die Elektromobilität gerade auch außerhalb der Ballungszentren kräftig an Fahrt gewinnt.

„Wenn jedes zweite privat neu zugelassene Auto im Burgenland ein E-Auto ist, zeigt das: Elektromobilität ist längst im ländlichen Raum angekommen. Die Technologie entwickelt sich weiter, die Auswahl an leistbaren Fahrzeugen wächst und die Ladeinfrastruktur wird laufend ausgebaut. Unser Ziel ist es, den Umstieg so einfach und alltagstauglich wie möglich zu machen. Mit unserem E-Mobilitätsprogramm eMOVE Austria arbeiten wir daran, die passenden Rahmenbedingungen dafür zu schaffen“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil erklärt: „Die aktuellen Zahlen sind ein starkes Zeichen für das Burgenland. Dass bereits rund 50 Prozent der privat neu zugelassenen Pkw rein elektrisch fahren, zeigt, dass die Elektromobilität bei den Menschen angekommen ist. Wir setzen auf ein Angebot, das im Alltag funktioniert und leistbar ist. Mit unserem Ausbau der Ladeinfrastruktur und günstigen Ladetarifen mit dem Fanclub Burgenland schaffen wir dafür wichtige Voraussetzungen.“ 

Private Neuzulassungen zur Hälfte elektrisch

Besonders deutlich zeigt sich der Wandel bei den privaten Haushalten: Von den 456 privat neu zugelassenen Pkw waren 226 reine Elektroautos. Das entspricht einem Anteil von 49,6 Prozent. Damit lag die Zahl der privaten E-Pkw-Neuzulassungen sogar leicht über jener der neu zugelassenen Benziner inklusive Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge, von denen 220 registriert wurden. Auf Diesel inklusive Hybrid- und Plug-in-Hybridfahrzeuge entfielen nur zehn Neuzulassungen. Diese Zahlen zeigen, dass batterieelektrische Fahrzeuge bei privaten Kaufentscheidungen zunehmend eine zentrale Rolle spielen. Der Umstieg ist dabei nicht nur eine Frage des Antriebs, sondern auch der Alltagstauglichkeit, der Betriebskosten und der verfügbaren Ladeinfrastruktur. Insgesamt (privat und gewerblich) wurden im September im Burgenland 966 Pkw neu zugelassen. Davon waren 386 rein batterieelektrisch, was einem Anteil von rund 40 Prozent entspricht.

Elektromobilität auch außerhalb der Ballungsräume auf dem Vormarsch

Mit dem Burgenland (49,6 Prozent), Oberösterreich (46,4 Prozent) und Niederösterreich (42,1 Prozent) liegen drei Flächenbundesländer an der Spitze der privaten E-Pkw-Neuzulassungen. Wien liegt mit 29,7 Prozent hingegen auf dem vorletzten Platz, nur Salzburg weist mit 28,7 Prozent einen niedrigeren Anteil auf. 

Die aktuellsten Daten zeigen klar, dass die Elektrifizierung des Verkehrs – entgegen einzelner Aussagen von politischen Verantwortlichen – nicht nur in einer „Wiener-Bubble“ stattfindet. Denn der aktuelle Bundesländervergleich zeigt deutlich, dass der Umstieg auf Elektromobilität längst kein ausschließlich städtisches Thema mehr ist – im Gegenteil. Elektromobilität gewinnt gerade in Bundesländern mit großen ländlichen Regionen stark an Bedeutung. „Natürlich muss ein Elektroauto für die Menschen leistbar sein. Deshalb ist es wichtig, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen – mit einem gut ausgebauten Ladenetz, günstigen Ladetarifen und Angeboten, die im Alltag funktionieren. Genau diesen Weg gehen wir im Burgenland“, betont LH Doskozil. 

Dichtes Ladenetz schafft alltagstaugliche Infrastruktur

Das Burgenland verfügt über eines der dichtesten Netze an öffentlicher Ladeinfrastruktur. Im Schnitt gibt es alle 13 Kilometer eine Ladestation, während eine Tankstelle für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nur alle 70 Kilometer zu finden ist. Gleichzeitig entstehen neue E-Tankstellen mit jenem Komfort, den Autofahrerinnen und Autofahrer von herkömmlichen Tankstellen gewohnt sind – mit Preissäule, Wetterschutz sowie Shop- und Sanitärbereich. 

„Unser Ziel ist, dass E-Mobilität im Burgenland nicht nur klimafreundlich, sondern vor allem einfach, alltagstauglich und leistbar ist. Wer Strom aus dem Fanclub Burgenland Energieunabhängig nutzt, kann sein Elektroauto um 3,50 Euro pro 100 Kilometer laden, wenn im Burgenland entsprechend Wind- und Sonnenstrom produziert wird. Die Menschen sollen vom Umstieg auf ein E-Auto auch finanziell profitieren. Denn wenn Elektromobilität im Alltag funktioniert und sich für die Menschen rechnet, dann schaffen wir auch die notwendige Akzeptanz und nehmen die Bevölkerung auf diesem Weg mit“, so Doskozil abschließend.

Ergänzend zum Ausbau der Ladeinfrastruktur und günstigen Ladeangeboten unterstützt das Land Burgenland die Elektromobilität über den Burgenländischen Ökoenergiefonds. Damit werden sowohl die Anschaffung von Elektrofahrzeugen als auch private Lademöglichkeiten gefördert.

Rückfragehinweis:
Land Burgenland
Nora Schleich
Telefon: +43 664 6125832
E-Mail: nora.schleich(at)bgld.gv.at 

BM für Innovation, Mobilität und Infrastruktur
Jan Hofmann
Telefon: +43 1 71162-658114
E-Mail: jan.hofmann(at)bmimi.gv.at 

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Bildtext Archivfoto LH Doskozil_BM Hanke 1: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Mobilitätsminister Peter Hanke bei einem Besuch des Ministers im Burgenland.

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Bildquelle: BMIMI

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Quelle: Statistik Austria/ Darstellung: OLÉ – Österreichs Leitstelle für Elektromobilität @AustriaTech

Eisenstadt, 20. Oktober 2026

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