Projekt EvA: Wirksame Unterstützung für Frauen gegen Armut im Burgenland

Frauenlandesrätin Daniela Winkler mit Projektleiterin Nicole Jasczurok, itworks Personalservice

Frauenlandesrätin Daniela Winkler: „Mit dem Projekt ´EvA – Einkommen verbessern und Arbeit fördern´ setzt das Land Burgenland gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfonds ein starkes Zeichen im Kampf gegen Frauenarmut

Im September 2024 startete im Burgenland das Projekt EVA. Dabei handelt es sich um eine Maßnahme, die armutsgefährdeten bzw. armutsbetroffenen Frauen im Burgenland niederschwellig Unterstützung bietet. Die praktische Umsetzung und die unterschiedlichen kostenlosen Unterstützungsleistungen werden von der itworks Personalservice & Beratung gemeinnützige GmbH besorgt. Für Landesrätin Daniela Winkler ist die gezielte Stärkung von Frauen im Berufsleben ein zentrales Thema für soziale Gerechtigkeit und eine positive persönliche und gesellschaftliche Entwicklung der Betroffenen. „Frauenarmut ist kein Randthema, sondern eine reale Herausforderung für viele Burgenländerinnen. Mit EvA bieten wir konkrete, niederschwellige Unterstützung, die wirkt und Perspektiven schafft“, betont Frauenlandesrätin Daniela Winkler im Rahmen eines Austausches mit den Projektverantwortlichen Arno Nowak und Nicole Jasczurok.

Ziel von EvA ist, armutsgefährdete Frauen zu erreichen und sie auf ihrem Weg zu einem verbesserten Einkommen bzw. besseren Erwerbschancen zu begleiten. Der Zugang erfolgt über ein dichtes Netzwerk aus Bezirkshauptmannschaften, Gemeinden, Beratungsstellen, AMS-Projekten, Frauenhäusern, Sozialmärkten, soziale Medien sowie über Weiterempfehlungen von Teilnehmerinnen.

Die bisherigen Ergebnisse zeigen eine klare Wirkung: 58 Frauen konnten bereits in das Projekt aufgenommen werden, 19 Teilnehmerinnen haben inzwischen eine Qualifizierung abgeschlossen oder einen Arbeitsplatz gefunden.

„Armut ist stark schambehaftet. Umso wichtiger ist es, Frauen dort abzuholen, wo sie stehen, um ihnen Unterstützung zu ermöglichen“, so Winkler. Diese Herausforderung konnte bislang durch die enge Zusammenarbeit mit bestehenden Einrichtungen sowie durch niederschwellige Zugänge wie Online-Terminbuchungen und soziale Medien sehr gut bewältigt werden.

EvA bietet im gesamten Burgenland individuelle Einzelberatungen vor Ort an. Nach einer umfassenden Analyse der persönlichen Situation, der Stärken und der vorhandenen Möglichkeiten wird gemeinsam mit den Teilnehmerinnen ein nachhaltiger Ausstiegsplan aus der Armut erarbeitet. Die Beraterinnen begleiten die Frauen bei der Umsetzung, etwa bei Amtswegen, Förder- und Unterstützungsansuchen, Wohn-, Schulden- oder Betreuungsthemen, bei der beruflichen Orientierung sowie bei der Suche nach einer passenden Qualifikation oder Arbeitsstelle. Ergänzt wird das Angebot durch Bildungsmodule, Workshops und Vernetzungstreffen.

Häufige Ursachen für Frauenarmut sind Trennungssituationen, psychische Belastungen, Erkrankungen oder die Betreuung und Pflege von Angehörigen. Gerade in solchen Lebenslagen brauchen Frauen gezielte Unterstützung, um bestehende Hilfsangebote zu finden und nutzen zu können.

„EvA schließt eine wichtige Lücke in der burgenländischen Armutsbekämpfung. Das Projekt zeigt, wie wirkungsvoll individuelle Begleitung, Vertrauen und Vernetzung in persönlich außergewöhnlich schwierigen Situationen sein können“, so Landesrätin Winkler abschließend.

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Bildtext FT Projekt EvA: Frauenlandesrätin Daniela Winkler mit Projektleiterin Nicole Jasczurok, itworks Personalservice (v.l.).

Bildquelle: Büro LRin Winkler

Eisenstadt, 11. Februar 2026

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