Pflegestützpunkt Grafenschachen eröffnet: Neues Pflegekapitel im Burgenland nimmt Fahrt auf

Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann (r.) gemeinsam mit Grafenschachens Vizebürgermeister Johannes Pfeffer, Bürgermeister Marc Hoppel und Caritas Burgenland-Direktorin Mag. Melanie Balaskovics, MA (v.l.) bei der offiziellen Eröffnung des Pflegestützpunktes in Grafenschachen.
Vizebürgermeister Johannes Pfeffer, Bürgermeister Marc Hoppel, Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann, Caritas Burgenland-Direktorin Mag. Melanie Balaskovics, MA mit ihrem Hund, Pflegeleiterin DGKP (Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin) Petra Hufnagel, MSc (Bereichsleitung Betreuung & Pflege, Caritas Burgenland) und Stützpunktleiterin DGKP (Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin) Eva Maria Ellmer (v.l.) in Grafenschachen.
Vizebürgermeister Johannes Pfeffer, Bürgermeister Marc Hoppel, Caritas Burgenland-Direktorin Mag. Melanie Balaskovics, MA, Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann und Stützpunktleiterin Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Eva Maria Ellmer (v.l.).
Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann mit Pflegeleiterin DGKP Petra Hufnagel, MSc (Bereichsleitung Betreuung & Pflege, Caritas Burgenland) und Grafenschachens Bürgermeister Marc Hoppel (v.l.).
Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann bei seiner Festrede.

LR Schneemann: „Mit den Pflegestützpunkten schließen wir die Lücke zwischen mobiler und stationärer Pflege“

Mit der Eröffnung des Pflegestützpunktes in Grafenschachen geht der flächendeckende Ausbau der Pflege-Struktur im Burgenland in die nächste Etappe. Insgesamt entstehen 71 Pflegestützpunkte in 28 Regionen, die mobile Pflege, Tagesbetreuung, Wohnen im Alter sowie Pflege- und Sozialberatung organisatorisch bündeln und regional zusammenführen. Ziel der Reform ist eine einheitlich koordinierte Versorgung aus einer Hand – wohnortnah, leistbar und abgestimmt auf den tatsächlichen Bedarf der Menschen. Der Standort Grafenschachen ist Teil dieser umfassenden Strukturreform. In der Region übernimmt die Caritas als Trägerorganisation die Verantwortung für die mobile Hauskrankenpflege und die Tagesbetreuung – Planung, Koordination und Umsetzung liegen damit in einer Hand. „Wir stehen am Ende eines tiefgreifenden Reformprozesses, in dem wir die Pflege und Betreuung im Burgenland neu strukturiert und neu gedacht haben. Und wir stehen heute am Beginn eines Systems, das erstmals eine echte, abgestimmte Versorgungskette schafft – nah an den Menschen, regional organisiert und langfristig abgesichert. Genau das ist der Anspruch dieser Reform: dass alle Burgenländerinnen und Burgenländer Unterstützung dort bekommt, wo sie gebraucht wird – verlässlich, wohnortnah und aus einer Hand“, betont Landesrat Leonhard Schneemann bei der Eröffnung des Pflegestützpunktes Grafenschachen. 

Mit der Eröffnung des Pflegestützpunktes Grafenschachen geht der flächendeckende Ausbau der neuen Pflege-Struktur im Burgenland in die nächste Etappe. Insgesamt entstehen 71 Pflegestützpunkte in 28 Regionen, die mobile Pflege, Tagesbetreuung, Wohnen im Alter sowie Pflege- und Sozialberatung organisatorisch bündeln und regional zusammenführen. Ziel der Reform ist eine einheitlich koordinierte Versorgung aus einer Hand – wohnortnah, leistbar und konsequent am tatsächlichen Bedarf der Menschen orientiert.

„Mit den Pflegestützpunkten schließen wir die Lücke zwischen mobiler und stationärer Pflege“, betont Landesrat Leonhard Schneemann. Ziel sei es, Versorgung klar zu strukturieren, Zuständigkeiten eindeutig zuzuweisen und damit stabile, langfristig planbare Versorgungsstrukturen zu schaffen. Pflege werde dadurch leistbar, in Wohnortnähe möglich und entlaste gleichzeitig Angehörige. Entscheidend sei, dass jede Person, die Unterstützung benötigt, diese auch tatsächlich erhält – gemeindenah, integriert und bedarfsorientiert.

In der Region Grafenschachen übernimmt die Caritas als Trägerorganisation die Verantwortung für die gesamte nicht-stationäre Pflegeversorgung. Dazu zählen Hauskrankenpflege, Pflegeassistenz, Heimhilfe sowie die Tagesbetreuung. Planung, Koordination und Umsetzung liegen damit in einer Hand und schaffen eine klare, einheitliche Struktur vor Ort.

Mit der Eröffnung dieses Standortes ist die Systemumstellung in den Gemeinden Wiesfleck, Pinkafeld, Riedlingsdorf, Grafenschachen, Neustift und Loipersdorf-Kitzladen vollumfänglich umgesetzt – von der mobilen Pflege über die Tagesbetreuung bis hin zum Wohnen im Alter und zur Pflege- und Sozialberatung. In allen übrigen Pflegeregionen erfolgte die Umstellung zunächst im Bereich der mobilen Pflege und Betreuung. Daran anschließend folgt eine Interimsphase bis zur Fertigstellung der jeweiligen Hauptpflegestützpunkte.

Der Standort ist Teil einer umfassenden Reform, die bestehende Schnittstellen in der Pflege auflöst und Versorgungsketten neu organisiert. „Wir haben uns bewusst für eine grundlegende Systemumstellung entschieden, weil das bisherige System zu viele Brüche und Unklarheiten hatte. Jetzt schaffen wir klare regionale Verantwortung und ein funktionierendes Gesamtsystem“, so Schneemann.

Hauptstützpunkt der Region Grafenschachen 

In Grafenschachen entsteht der Hauptstützpunkt der Region. Die gesamte Region umfasst die Gemeinden Wiesfleck, Pinkafeld, Riedlingsdorf, Grafenschachen, Neustift und Loipersdorf-Kitzladen. In Pinkafeld und Riedlingsdorf werden ebenso Stützpunkte errichtet. 

Angebote am Pflegestützpunkt Grafenschachen

Der Pflegestützpunkt in Grafenschachen beinhaltet vier Wohneinheiten für Wohnen im Alter – drei für jeweils zwei Personen und eine für eine Person – sowie eine Dienstwohnung für Betreuungspersonal. In der Tagesbetreuung können von morgens bis abends bis zu zwölf Personen gleichzeitig betreut werden. Neben einem inkludierten Mittagessen beinhaltet das Angebot einen Aktivitätenplan und es wird auch Ruheräumlichkeiten geben. Außerdem wird das Gebäude als Stützpunkt der mobilen Hauskrankenpflege fungieren und die Pflege- und Sozialberatung für die Region beherbergen. Die einzelnen Trakte werden über einen eigenen Dorfplatz zusammengeführt.

2026: 15 Pflegestützpunkte in Betrieb

Bis spätestens 2029 soll bei allen 71 Pflegestützpunkten zumindest der Baustart erfolgt sein. Der Ausbau wird schrittweise und regional abgestimmt umgesetzt. 
Grafenschachen ist einer von 13 Pflegestützpunkten, die 2026 eröffnet werden. Mit Schattendorf und Stinatz werden bis Ende 2026 also 15 Pflegestützpunkte in Betrieb sein.

Vier Pflegestützpunkte befinden sich darüber hinaus im Bau, und bei 11 weiteren Pflegestützpunkten soll noch im Jahr 2026 der Baubeginn erfolgen.

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Bildtext Eröffnung Pflegestützpunkt Grafenschachen_1: Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann (r.) gemeinsam mit Grafenschachens Vizebürgermeister Johannes Pfeffer, Bürgermeister Marc Hoppel und Caritas Burgenland-Direktorin Mag. Melanie Balaskovics, MA (v.l.) bei der offiziellen Eröffnung des Pflegestützpunktes in Grafenschachen.

Bildtext Eröffnung Pflegestützpunkt Grafenschachen_2: Vizebürgermeister Johannes Pfeffer, Bürgermeister Marc Hoppel, Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann, Caritas Burgenland-Direktorin Mag. Melanie Balaskovics, MA mit ihrem Hund, Pflegeleiterin DGKP (Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin) Petra Hufnagel, MSc (Bereichsleitung Betreuung & Pflege, Caritas Burgenland) und Stützpunktleiterin DGKP (Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin) Eva Maria Ellmer (v.l.) in Grafenschachen.

Bildtext Eröffnung Pflegestützpunkt Grafenschachen_3: Vizebürgermeister Johannes Pfeffer, Bürgermeister Marc Hoppel, Caritas Burgenland-Direktorin Mag. Melanie Balaskovics, MA, Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann und Stützpunktleiterin Diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegerin Eva Maria Ellmer (v.l.).

Bildtext Eröffnung Pflegestützpunkt Grafenschachen_4: Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann mit Pflegeleiterin DGKP Petra Hufnagel, MSc (Bereichsleitung Betreuung & Pflege, Caritas Burgenland) und Grafenschachens Bürgermeister Marc Hoppel (v.l.).

Bildtext Eröffnung Pflegestützpunkt Grafenschachen_5: Soziallandesrat Dr. Leonhard Schneemann bei seiner Festrede.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Daniel Fenz, 17. April 2026

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