Der KLANGfrühling Schlaining zählt zu den zentralen kulturellen Höhepunkten im Veranstaltungskalender des Südburgenlandes und hat sich als fixer Bestandteil des regionalen Kulturangebots etabliert. Kulturreferent und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil forciert die nachhaltige Aufwertung des Standorts Schlaining, mit dem Festival werden das kulturelle Angebot sowie die Entwicklung von Tourismus und Region gezielt weiter gestärkt. Landesrat Leonhard Schneemann bei der heutigen Präsentation des Programms: „Der KLANGfrühling auf der Friedensburg Schlaining ist ein fixer kultureller Höhepunkt im Südburgenland und ein starkes Zeichen regionaler Entwicklung. Der Veranstaltungsreigen profitiert von den gezielten Investitionen der letzten Jahre, sowohl in die Burg, den Ticketshop, den Ortskern oder auch in die Infrastruktur. Damit wurde die Grundlage geschaffen, dass sich Kultur hier so erfolgreich entfalten kann. Das Festival verbindet regionale Verankerung mit internationalem Anspruch und bringt Menschen, Kunst und Ideen in die Region. Der KLANGfrühling ist nicht nur Kultur, sondern ein wichtiger Standortfaktor. Er schafft Wertschöpfung, stärkt den Tourismus und erhöht die Lebensqualität im Südburgenland.“
Im Rahmen des Festivals treten 2026 erneut zahlreiche österreichische Künstlerinnen und Künstler auf, darunter Philipp Hochmair zur Eröffnung, Nicholas Ofczarek im Rahmen des Finales mit FRANUI am 21. Juni in der Burgarena, sowie Erika Pluhar, Mavie Hörbinger und Clara Frühstück. Neu im Programm sind ein Pre-Opening am 4. März sowie ein Finale am 21. Juni. Der Hauptfestivalzeitraum findet von 9. bis 17. Mai 2026 statt. Zentrale Spielstätte bleibt das Granarium in der Burg Schlaining. Der Saal verbindet historische Bausubstanz mit moderner technischer Ausstattung. Zusätzlich werden die Ortsteile Altschlaining, Drumling, Goberling, Neumarkt im Tauchental und Stadtschlaining in das Programm eingebunden. Das Festival erstreckt sich damit über mehrere Standorte in der Region. Das Programm umfasst Konzerte, Lesungen, Theaterformate und spartenübergreifende Projekte.
Im wahrsten Sinne des Wortes
Das Motto 2026 lautet WORT (griech. Λόγος - LOGOS). Es beschreibt den inhaltlichen Schwerpunkt auf sprachliche und musikalische Transformationsprozesse. LOGOS befasst sich mit der Veränderbarkeit von Sprache und der Entwicklung musikalischer Ideen.
Von Hochmair bis Ofczarek
Am 10. Mai eröffnet Philipp Hochmair mit „Hochmair, wo bist du?“. Die Produktion verbindet Schauspiel, Sprache und elektronische Musik. Hochmair interpretiert unter anderem Texte von Hofmannsthal und Schiller in Verbindung mit elektronischen Klängen. Das Ensemble OIDA tritt am 13. Mai im Granarium auf. Am 14. Mai folgt „Robert träumt von Else“ mit Mavie Hörbiger und Clara Frühstück als szenische Umsetzung von Schnitzlers „Fräulein Else“. Am 15. Mai gestalten Erika Pluhar, Matthias Schorn und Roland Guggenbichler einen kammermusikalischen Abend aus Text, Klarinette und Klavier. Am 16. Mai ersetzt Andres Gambetta gemeinsam mit seiner Band den ursprünglich vorgesehenen Programmpunkt von Nicholas Ofczarek und Franui, deren Auftritt auf den 21. Juni in die Burgarena verlegt wurde. Am 17. Mai spielt das Vienna Symphony Jazz Project ein Crossover-Programm aus symphonischer Musik und Jazz-Arrangements. Ergänzt wird das Programm durch zusätzliche Formate wie Sonnenaufgangskonzerte, musikalische Gottesdienste und Tafelmusik-Veranstaltungen. Den Abschluss bildet am 21. Juni Franui gemeinsam mit Nicholas Ofczarek in der Burgarena mit Thomas Bernhards „Holzfällen“.
Eine Übersicht über das Programm finden Sie unter www.klangfestivalschlaing.at
Stimmen zum KLANGfrühling
Kulturbetriebe Burgenland-Geschäftsführerin Claudia Priber: „Der Standort Friedensburg Schlaining wird durch das KLANGfestival enorm aufgewertet. Der KLANGfrühling versteht sich nicht nur als Konzertreihe, sondern als Erlebnisraum, in dem sich Disziplinen überschneiden und neue Perspektiven entstehen. Zwischen mittelalterlichen Mauern und zeitgenössischen Klängen entfaltet sich eine Atmosphäre, die sowohl eingefleischte Klassikliebhaber als auch neugierige Besucher anspricht.“
Standortleiter Norbert Darabos: „Die Friedensburg Schlaining hat sich zu einem Aushängeschild für die gesamte Region entwickelt. Das Ambiente der Burg passt perfekt zu diesem Event. Der KLANGfrühling bringt Leben in die Burg und in den gesamten Ort.“
Intendant Gerhard Krammer, der heuer zum zehnten Mal den KLANGfrühling kuratiert: „Es ist eine große Freude, für unser Publikum musikalische Genüsse auszudenken und zu schaffen – und das über das ganze Jahr verteilt. Wir haben Konzerte, die berühren, die mitreißen, die Ruhe vermitteln, die aber eines gemeinsam haben: Die Kraft und die Energie jenes Momentes, in dem lebendige Musik von einzigartigen Künstler:innen entsteht. Diese zauberhaften Momente möchten wir weitergeben, denn gerade in herausfordernden Zeiten braucht es solche ‚Klang-Kissen‘, um kurz durchatmen zu können und wieder Kraft zu tanken!“
KBB-Eventmanager Werner Glösl: „Die Friedensburg Schlaining ist das Herzstück unseres Festivals und verbindet Geschichte mit lebendiger Kultur. Durch die Einbindung der Ortsteile setzen wir ein starkes Zeichen für regionale Verbundenheit und gemeinsames Erleben.“
Reservierungen unter:
KLANGfestival Schlaining
Tel.: 03355/2306-2211
E-Mail: klangfestival(at)kultur-burgenland.at
www.klangfestivalschlaining.at
Download Pressefotos:
Klangfrühling_01
Klangfrühling_02
Klangfrühling_01: Norbert Darabos, Standortleiter Burg Schlaining, Claudia Priber, KBB Geschäftsführerin, Landesrat Leonhard Schneemann und Gerhard Krammer, Intendant KLANGfestival Schlaining
Klangfrühling_02: Gerhard Krammer, Intendant KLANGfestival Schlaining, Damjan Stuller (Violoncello), Norbert Darabos, Standortleiter Burg Schlaining, Claudia Priber, KBB Geschäftsführerin, Landesrat Leonhard Schneemann
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland / Dorothea Müllner-Frühwirth
Dorothea Müllner-Frühwirth, 29. April 2026
Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1
Tel: 057/600
Fax: 057/600-2278
post.oa-presse(at)bgld.gv.at
www.burgenland.at


