LH-Stv.in Haider-Wallner: Erfolgreiche Tierschutz-Stammtische in Eisenstadt und Güssing

Wie schon am 30. Jänner in Güssing kam es auch beim Tierschutz-Stammtisch in Eisenstadt zu angeregten Gesprächen und einem konstruktiven Austausch

Austausch, Information und konkrete Maßnahmen für das Burgenland

Im Jänner und Februar lud die burgenländische Landeshauptmann-Stellvertreterin und Tierschutzlandesrätin Anja Haider-Wallner zu zwei Tierschutz-Stammtischen ins Süd- und Nordburgenland. Die Veranstaltungen fanden am 30. Jänner in Güssing sowie am 11. Februar in Eisenstadt statt. Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Tierschutzvereinen, engagierte Privatpersonen sowie Expertinnen und Experten der Veterinärabteilung nahmen daran teil. „Der direkte Austausch mit den engagierten Menschen vor Ort ist mir ein großes Anliegen. Die beiden Stammtische haben gezeigt, wie wertvoll Vernetzung, Information und Zusammenarbeit für einen starken Tierschutz im Burgenland sind“, betont Haider-Wallner.

Der Runde Tisch in Güssing war geprägt von intensiven Diskussionen über die praktische Tierschutzarbeit der im Süden ansässigen Tierschutz-Vereine. Im Mittelpunkt standen rechtliche Fragestellungen, die gemeinsam mit der anwesenden Veterinärabteilung besprochen und weitgehend geklärt werden konnten. Besonders positiv wurde der Austausch zwischen den einzelnen Vereinen aufgenommen: Mehrere Organisationen trafen erstmals persönlich aufeinander und nutzten die Gelegenheit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch. 

Der Stammtisch in Eisenstadt stand unter dem Schwerpunkt „Was tut sich bereits im Burgenland?“. Neben Vereinsvertreterinnen und -vertretern nahmen hier auch viele engagierte Privatpersonen teil. Informiert wurde über bereits umgesetzte Maßnahmen des Landes, darunter insbesondere die im Herbst 2025 eingeführte Tierschutzförderungsrichtlinie, durch die bereits mehrere Vereine und Privatpersonen unterstützt werden konnten. Die Veterinärabteilung sowie ein Amtstierarzt waren ebenfalls vor Ort und beantworteten Fragen aus der Praxis.

Bei beiden Veranstaltungen wurde deutlich, dass es bei der Umsetzung der Streunerkatzen-Kastrationsgutscheine in den Gemeinden noch Abstimmungs- und Informationsbedarf gibt. Die Gutschein-Aktion selbst wird von allen Beteiligten positiv bewertet. „Die Kastrationsgutscheine sind ein bewährtes und wirksames Instrument, um Tierleid nachhaltig zu reduzieren. Hier wollen wir weiterhin eng mit den Gemeinden zusammenarbeiten“, so Haider-Wallner.

Bewährte Maßnahmen und neue Projekte für 2026

Das Land Burgenland setzt auch 2026 zentrale Tierschutzmaßnahmen fort:

  • Die bewährten Kastrationsgutscheine sowie die Förderung der Erstbehandlung von Fundtieren werden weitergeführt.
  • Der Heimtier- und Nutztiernotdienst bleibt ebenfalls aufrecht.
  • Die im Herbst 2025 umgesetzte Tierschutzförderungsrichtlinie wird fortgesetzt und weiter bekannt gemacht.
  • Zur Unterstützung der Gemeinden wurden 60 Chip-Lesegeräte angekauft, die bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden und sowohl für die Identifizierung von Fundtieren als auch zur Ausleihe an Bürgerinnen und Bürger genutzt werden können.

Darüber hinaus ist für 2026 die Realisierung eines Projekts zum Thema Wildtiere in Kooperation mit “Tierschutz macht Schule” geplant. Dabei werden Workshops zum Thema Wildtiere für das Burgenland erarbeitet; die Projektbeauftragung ist bereits erfolgt. Parallel dazu werden auf der Website des Landes künftig die wichtigsten FAQs zum Thema Wildtierhilfe für Bürgerinnen und Bürger bereitgestellt. Diese Informationsplattform entsteht in Zusammenarbeit von Tierschutz, Naturschutz und Jägerschaft.

Zudem ist ein weiterer strukturierter Austausch mit den burgenländischen Gemeinden geplant, um offene Fragen, Zuständigkeiten und Unterstützungsbedarf im Bereich Tierschutz gemeinsam zu klären. „Unser Ziel ist ein gut vernetzter, praxisnaher und lösungsorientierter Tierschutz im ganzen Burgenland. Die Stammtische haben gezeigt, dass wir gemeinsam viel für das Wohl der Tiere erreichen können“, so Haider-Wallner abschließend.

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Bildtext Runder Tisch: Wie schon am 30. Jänner in Güssing kam es auch beim Tierschutz-Stammtisch in Eisenstadt zu angeregten Gesprächen und einem konstruktiven Austausch.

Bildquelle: Büro LH-Stv.in Haider-Wallner

Eisenstadt, 13. Februar 2026

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