LH Doskozil/LRin Winkler: „Burgenländischer Zukunftsplan ist starker Hebel für Lohngerechtigkeit und finanzielle Unabhängigkeit von Frauen“

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Frauenlandesrätin Daniela Winkler.

Zum Equal Pay Day 2026 betont das Burgenland die Bedeutung gezielter Maßnahmen für mehr Einkommensgerechtigkeit. Dazu zählen unter anderem der Mindestlohn, das Pflegemodell sowie der Ausbau der Kinderbetreuung. Im Burgenland ist die Einkommensschere im Bundesländervergleich nach Wien am niedrigsten

Anlässlich des Equal Pay Day 2026 ziehen Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Frauenlandesrätin Daniela Winkler eine positive Zwischenbilanz über die strukturellen Maßnahmen der Burgenländischen Landesregierung für mehr Lohngerechtigkeit. Während Frauen österreichweit statistisch gesehen ab Anfang November für den Rest des Jahres unbezahlt arbeiten, setzt das Burgenland mit konkreten politischen Maßnahmen dort an, wo Ursachen für den Gender Pay Gap liegen. „Wirtschaftliche Unabhängigkeit von Frauen ist eine zentrale Voraussetzungen für eine gerechte Gesellschaft. Daher setzen wir im Burgenland gezielt Maßnahmen, die nicht nur kurzfristig unterstützen, sondern die Lebens- und Einkommenssituation von Frauen strukturell verbessern. Der Mindestlohn, der Ausbau der kostenlosen Kinderbetreuung und die Absicherung pflegender Angehöriger sind wichtige Schritte auf diesem Weg“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. „Echte Gleichberechtigung zeigt sich am Konto. Unser Ziel im Burgenland ist klar, wir wollen Frauen die wirtschaftliche Unabhängigkeit und finanzielle Gleichstellung sichern, die sie verdienen“, betont Winkler: „Wir dürfen nicht darauf warten, bis die gesellschaftliche Entwicklung Änderungen mit sich bringt. Wir müssen die Lebensrealitäten von Frauen aktiv und nachhaltig verbessern. Mit unserem burgenländischen Zukunftsplan tun wir genau das. Der von Landeshauptmann Doskozil eingeführte Mindestlohn ist speziell für Frauen eine wirksame Maßnahme für mehr Lohngerechtigkeit.“ 

Das Land Burgenland setzt dabei auf konkrete Maßnahmen, die direkt gegen die ungleiche Einkommensverteilung wirken:

Burgenländischer Mindestlohn als Einkommens-Booster

Mit dem Mindestlohn im Landesdienst und in landesnahen Betrieben hat das Burgenland ein wirksames Instrument gegen Altersarmut und Niedriglöhne geschaffen. Da Frauen statistisch deutlich häufiger in schlechter bezahlten Branchen arbeiten, profitieren sie von dieser Maßnahme überproportional.

Vorreiter bei der Kinderbetreuung

Der kostenlose Kindergarten sowie der konsequente Ausbau von ganztägigen Betreuungsplätzen sichern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Burgenländische Mütter erhalten dadurch die echte Wahlfreiheit, wie schnell und in welchem Ausmaß sie in den Beruf zurückzukehren. 

Finanzielle Abgeltung und Absicherung für Pflegearbeit

Das burgenländische Anstellungsmodell für pflegende Angehörige setzt die meist von Frauen geleistete, unsichtbare Care-Arbeit auf die richtige Stufe. Die Anstellung garantiert ein eigenes Einkommen sowie vollwertige Pensionsversicherungszeiten. 

MINT-Berufe für Frauen

Im Burgenland gibt es gezielte Initiativen und Programme, um Mädchen und Frauen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) sowie handwerkliche Zukunftsfelder zu begeistern, auszubilden und im Berufsleben zu fördern.

„Die Schließung des Gender Pay Gaps ist kein Frauenthema, sondern eine gesellschaftliche und wirtschaftliche Notwendigkeit. Im Burgenland zeigen wir vor, dass politische Gestaltung den entscheidenden Unterschied machen kann. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen, um Frauen im Land die besten Chancen und faire Löhne zu garantieren“, so Winkler abschließend. 

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LH Doskozil/LRin Winkler

Bildtext LH Doskozil/LRin Winkler: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Frauenlandesrätin Daniela Winkler.

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Eisenstadt, 04. November 2026

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