Landesrätin Winkler dankt Landesmusikschulreferent und Geschäftsführer Gerhard Gutschik

Bildungslandesrätin Mag.a Daniela Winkler mit dem scheidenden Landesmusikschulreferent und Geschäftsführer Gerhard Gutschik (r.) sowie seinem Nachfolger Mag. Thomas Mersich, MAS (l.).
Bildungslandesrätin Mag.a Daniela Winkler überreichte Gerhard Gutschik anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes ein Präsent.
Mag. Thomas Mersich, MAS, Zentralmusikschuldirektorin MMag.a Katrin Stöttenbauer (Mattersburg), MAS, Gerhard Gutschik und Bildungslandesrätin Mag.a Daniela Winkler (v.l.).

LRin Winkler: „Gutschik prägte das burgenländische Musikschulwesen in mehreren Funktionen über Jahrzehnte hinweg maßgeblich“ – seit 1981 im burgenländischen Musikschulwesen tätig, seit 1994 Landesmusikschulreferent und seit 2001 Geschäftsführer des Burgenländischen Musikschulwerks

Im Rahmen der Tagung für burgenländische Musiklehrerinnen und Musiklehrer im Lisztzentrum Raiding wurde Landesmusikschulreferent und Geschäftsführer Gerhard Gutschik am Freitagvormittag anlässlich seines bevorstehenden Ruhestands für seinen jahrzehntelangen Einsatz und seine Verdienste um das burgenländische Musikschulwesen gewürdigt. Bildungslandesrätin Daniela Winkler dankte ihm für seinen sein umsichtiges, erfolgreiches und überaus menschenfreundliches Wirken: „Gerhard Gutschik hat das burgenländische Musikschulwesen mit Pioniergeist, Innovationskraft und großem persönlichem Engagement weiterentwickelt. Er baute die Elementare Musikpädagogik aus und verankerte innovative Klassenmodelle wie Bläser-, Streicher- und Singklassen nachhaltig.“

Gutschik setzte wichtige Impulse bei der Vernetzung von Musik- und Pflichtschulen, der Zusammenarbeit mit der Joseph-Haydn-Privathochschule sowie der Förderung des musikalischen Nachwuchses. Als Hauptinitiator des Jugendsinfonieorchesters Burgenland und treibende Kraft hinter der Bläserphilharmonie Burgenland schuf er jungen Talenten wichtige Auftrittsmöglichkeiten. Gutschik wirkte auch auf Bundesebene, unter anderem als Mitglied des Bundesfachbeirates „Musik der Jugend“ und als Vorsitzender der Konferenz der Österreichischen Musikschulwerke (KOMU) von 2004 bis 2012.

Neben seiner fachlichen Expertise zeichnete er sich durch außergewöhnliche Führungskompetenz, hohe Motivationskraft und einen stets respektvollen, kollegialen Umgang aus. „Gerhard Gutschik hat das burgenländische Musikschulwesen über Jahrzehnte hinweg maßgeblich geprägt. Mit großem Fachwissen und persönlichem Engagement setzte er sich für unsere Musikschulen und vor allem für die musikalische Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen ein. Dafür gebührt ihm großer Dank und Anerkennung“, sagte Landesrätin Daniela Winkler.

Die erfolgreiche Entwicklung zeigt sich auch bei den Anmeldezahlen: Für das Schuljahr 2026/27 liegen 6.799 Anmeldungen vor, womit die Rekordzahl des Vorjahres von 6.726 übertroffen wird. Da Schülerinnen und Schüler parallel in anderen Instrumenten unterrichtet werden, wird wieder mit rund 7.400 Fächerbelegungen gerechnet.
Für seinen neuen Lebensabschnitt wünschte die Landesrätin Gutschik Gesundheit und viel Zeit für jene Dinge, die während seines beruflichen Wirkens vielleicht zu kurz gekommen sind. „Für seinen unermüdlichen Einsatz gehört ihm unser allerherzlichster Dank und größter Respekt“, schloss Winkler.

Zur Person Gerhard Gutschik

Gerhard Gutschik war ab 1981 als Klavierlehrer an den Musikschulen Oberpullendorf, Deutschkreutz und Mattersburg tätig. 1988 legte er die staatliche Lehrbefähigungsprüfung für Klavier ab. 1994 wurde er Landesmusikschulreferent des Kuratoriums für Musikschulwesen. Seit der Umwandlung zum Burgenländischen Musikschulwerk im Jahr 2001 war er Landesmusikschulreferent und Geschäftsführer.

Thomas Mersich als Nachfolger vorgestellt

Zugleich wurde mit der Verabschiedung des scheidenden Geschäftsführers Thomas Mersich als dessen Nachfolger vorgestellt. Praktische musikalische Erfahrung sammelte Mersich während des Klavier- und Musiktheoriestudiums am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt. Weiters studierte der künftige Geschäftsführer Musik- und Theaterwissenschaft sowie Kulturmanagement. Mersich war in mehreren Positionen als Geschäftsführer im Festspielbereich in der burgenländischen Kulturlandschaft (Liszt Festival Raiding, Schloss Spiele Kobersdorf sowie in den Kultur Betrieben und Festival Betrieben Burgenland) tätig.

An der Tagung in Raiding, bei der Workshops und Fortbildungsmaßnahmen sowie die künftige Ausrichtung des Unterrichts in den Musikschulen im Mittelpunkt standen, nahmen mehr als 170 Lehrerinnen und Lehrer teil. Landesrätin Winkler bedankte sich bei den Anwesenden für Ihre Teilnahme und ihr Engagement sowie für die Organisation dieses Formats. Die Bildungslandesrätin unterstrich die herausragende qualitative Entwicklung im burgenländischen Musikschulwesen und sieht darin auch einen der Gründe für das große Interesse und die hohen Anmeldezahlen für eine musikalischen Ausbildung im Burgenland. 

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Bildtext Verabschiedung Gerhard Gutschik_1: Bildungslandesrätin Mag.a Daniela Winkler überreichte Gerhard Gutschik anlässlich seines bevorstehenden Ruhestandes ein Präsent.

Bildtext Verabschiedung Gerhard Gutschik_2: Bildungslandesrätin Mag.a Daniela Winkler mit dem scheidenden Landesmusikschulreferent und Geschäftsführer Gerhard Gutschik (r.) sowie seinem Nachfolger Mag. Thomas Mersich, MAS (l.).

Bildtext Verabschiedung Gerhard Gutschik_3: Mag. Thomas Mersich, MAS, Zentralmusikschuldirektorin MMag.a Katrin Stöttenbauer (Mattersburg), MAS, Gerhard Gutschik und Bildungslandesrätin Mag.a Daniela Winkler (v.l.).

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Daniel Fenz, 11. März 2026

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