Mit der gezielten Stärkung des Standorts Mattersburg setzt das Land Burgenland ein zentrales Vorhaben seiner Dezentralisierungsstrategie um: Mattersburg wurde schrittweise als zweites Standbein der Landesverwaltung etabliert – eine Entwicklung, die vom Bau und der Sanierung des Kulturzentrums bis zur heutigen Bündelung zentraler Einrichtungen des Landes reicht. Seit 1. Jänner 2026 sind im Kulturzentrum (KUZ ) Mattersburg das Burgenländische Landesarchiv, die Landesbibliothek sowie die neu geschaffene Landeskundliche Forschungsstelle organisatorisch zusammengeführt. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch die Ansiedelung von Teilen der Kulturabteilung des Landes. Damit erhält Mattersburg zusätzliche Verwaltungs- und Forschungsfunktionen und wird nachhaltig in die Struktur der Landesverwaltung eingebunden. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sieht darin die konsequente Umsetzung eines politischen Versprechens: „Ziel war es von Beginn an, Landeskompetenzen zu dezentralisieren und bestehende Infrastruktur sinnvoll zu nutzen. Mattersburg ist heute ein wichtiger Standort für Verwaltung und Forschung und damit ein stabiles zweites Standbein der Landesverwaltung.“ Die KBB (Kulturbetriebe Burgenland) beschäftigen an dem Standort sieben Personen, das Amt der Burgenländischen Landesregierung 16. Weiters belebt wird der Gebäudekomplex durch das Literaturhaus Mattersburg und die Volkshochschule (VHS).
Die abgeschlossene Sanierung des Kulturzentrums schafft dafür zeitgemäße räumliche Voraussetzungen. Mit der Konzentration von Kultur, Verwaltung und Forschung an einem Standort wird nicht nur fachliche Zusammenarbeit gestärkt, sondern auch dauerhaft qualifizierte Arbeitsplätze in der Stadt gesichert.
Bürgermeisterin Claudia Schlager spricht von einem wichtigen Entwicklungsschritt für Mattersburg: „Die stärkere Verankerung des Landes in unserer Stadt ist ein klares Zukunftssignal und unterstreicht die Bedeutung Mattersburgs über die Region hinaus.“
Auch für die Landeskundliche Forschungsstelle ist der Standort zentral, betont deren Leiter Gert Polster: „Die Bündelung der landeskundlichen Einrichtungen ermöglicht neue Synergien und stärkt Mattersburg als Zentrum der burgenländischen Landesforschung.“
Mit dieser Entwicklung zieht das Land Burgenland eine erste Zwischenbilanz eines langfristig angelegten Projekts: Mattersburg hat sich vom Kulturstandort zu einem festen Bestandteil der Landesverwaltung und -forschung entwickelt – ein wesentlicher Schritt der Dezentralisierungspolitik des Landes.
Insgesamt begrüßten das KUZ, das Literaturhaus und die VHS im Jahr 2024 26.364 Gäste. Für 2025 wird eine ähnliche Statistik erwartet, alleine die Eigenveranstaltungen des KUZ lockten im letzten Jahr 14.118 Besucherinnen und Besucher nach Mattersburg.
Eisenstadt, 11. Februar 2026
Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1
Tel: 02682/600
post.oa-presse(at)bgld.gv.at
www.burgenland.at

