Mit einer mehrteiligen Schulungsreihe will die Mobilitätszentrale Burgenland wichtige Impulse setzen, um Gemeinden bei aktuellen Mobilitätsfragen gezielt zu unterstützen und langfristig zu stärken. Der Fokus auf den sicheren Schulwegen bildet dabei den ersten Schritt innerhalb eines umfassenderen Angebots, das weitere Themen der gemeinderelevanten Mobilitätsgestaltung aufgreift und vertieft. Den Auftakt bildete heute, Freitag, das Modul „Sichere Schulwege“, das in Neutal von Verkehrslandesrat Heinrich Dorner eröffnet wurde. Der Landesrat betonte in seiner Rede, dass die Sicherheit unserer Kinder „kein Zufallsprodukt sein darf“. Dorner: „Es braucht klare Rahmenbedingungen, fundiertes Wissen und vor allem den Mut, vor Ort die richtigen Entscheidungen zu treffen. Mit dieser Schulungsreihe unterstützen wir unsere Gemeinden dabei, Mobilität umfassend zu denken und konkrete Verbesserungen Schritt für Schritt umzusetzen.“
Die vorliegende Schulungsreihe ist Teil eines im Rahmen des LEADER-Förderprogramms unterstützten Projekts zum Aufbau von kommunalem Mobilitätsmanagement im Mittel- und Südburgenland. Ziel ist es, praxisnahe Lösungen zu entwickeln, kommunale Handlungsspielräume bestmöglich zu nutzen und nachhaltige Mobilität vor Ort aktiv zu gestalten. Ein zentraler Baustein dieses Angebots ist die nun gestartete, mehrteilige Schulungsreihe, die nach dem Startschuss in Neutal am 4. März nochmals in Stegersbach stattfinden wird.
Der Schulweg ist für viele Familien ein zentrales Thema – gleichzeitig stellt seine sichere Gestaltung Gemeinden vor komplexe Aufgaben. Rechtliche Rahmenbedingungen, Fragen der Verkehrsorganisation sowie die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung müssen dabei gleichermaßen berücksichtigt werden. Genau hier setzt die Schulung an: Sie zeigt konkrete, rechtlich fundierte und praxisnahe Maßnahmen auf, die auf Gemeindeebene realistisch umsetzbar sind und gleichzeitig auf die lokalen Gegebenheiten abgestimmt werden können.
Ein besonderer Fokus lag auf der Frage, welche Verantwortung Gemeinden im Bereich der Schulwegsicherheit übernehmen können und müssen – und wo rechtliche oder organisatorische Grenzen liegen. Ebenso wurde aufgezeigt, wie entscheidend eine gute Kommunikation sowie die Einbindung von Eltern, Schulen und weiteren Akteurinnen und Akteuren für eine erfolgreiche Umsetzung sind.
Die Inhalte wurden von Expertinnen und Experten der Burgenländischen Mobilitätsorganisationsgesellschaft (BUMOG), des Verkehrsplanungsbüros komobile sowie der Mobilitätszentrale Burgenland vermittelt und gemeinsam mit den Teilnehmenden erarbeitet. Neben fachlichen Inputs standen insbesondere der Austausch von Erfahrungen sowie die Entwicklung konkreter Lösungsansätze im Vordergrund.
Zu den zentralen Themen zählten der Mehrwert selbstständiger Mobilität von Kindern sowie der Umgang mit Hol- und Bringdiensten, alles rund um die Einrichtung von Schulstraßen, Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduktion in sensiblen Bereichen sowie mögliche Verbesserungen im schulischen Mobilitätsmanagement.
„Die Schulung ist bewusst praxisnah gestaltet: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren eingeladen, eigene Fragestellungen, Planunterlagen oder Skizzen aus ihren Gemeinden einzubringen“, erklärte Christine Zopf-Renner von der Mobilitätszentrale Burgenland.
Das Pressefoto zum Herunterladen:
LR_Dorner_Schulweg_Mobilitätszentrale_001
Bildtext LR_Dorner_Schulweg_Mobilitätszentrale_001 (v.l.n.r.): Marco Dernberger (komobile – Büro für Verkehrsplanung), Cordula Müller (Mobilitätszentrale Burgenland), Alexander Chloupek (BUMOG - Burgenländische Mobilitätsorganisationsgesellschaft mbH – Bereich Verkehrsplanung), Christine Zopf-Renner (Leiterin der Mobilitätszentrale Burgenland) und Verkehrslandesrat Heinrich Dorner
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Eisenstadt, 27. Feber 2026
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