Der Europäische Ausschuss der Regionen (AdR) hat am 13. Oktober einen Beschluss zur Stärkung der digitalen Infrastruktur und Cybersicherheit in Europa gefasst. Im Mittelpunkt stehen die Schaffung eines europäischen Binnenmarktes für elektronische Kommunikation, die Förderung von Investitionen in moderne Glasfasernetze sowie die raschere Umsetzung des europäischen Rahmens für Cybersicherheitszertifizierung. Ein weiterer Schwerpunkt sind die zunehmenden Sicherheitsrisiken in den Lieferketten der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT).
Künftig sollen strengere Anforderungen an das Risikomanagement, die Meldung von Sicherheitsvorfällen und die Einhaltung einheitlicher EU-Sicherheitsstandards für mehr Schutz sorgen. Gleichzeitig müssen die besonderen Herausforderungen der Gemeinden und Regionen berücksichtigt werden. Dazu zählen begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen, fehlende Fachkräfte, eingeschränkte Verwaltungskapazitäten sowie die sichere Beschaffung von IT-Systemen und die Absicherung digitaler Lieferketten.
Der burgenländische Landtagsabgeordnete und Vertreter des Burgenlandes im Europäischen Ausschuss der Regionen, Robert Hergovich, unterstreicht die Bedeutung dieser Maßnahmen: „Cybersicherheit ist längst keine rein technische Frage mehr, sondern betrifft uns alle. Unsere Gemeinden, Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen müssen sich auf sichere digitale Netze verlassen können. Gerade für eine Region wie das Burgenland ist es wichtig, dass Europa nicht nur in Ballungsräume, sondern auch in ländliche Regionen investiert. Schnelles Internet und hohe Sicherheitsstandards sind entscheidend für unsere wirtschaftliche Entwicklung und die Lebensqualität der Menschen“, betont Hergovich.
Besonders wichtig sei, die Gemeinden bei der Umsetzung nicht allein zu lassen. „Wir können nicht immer höhere Sicherheitsanforderungen beschließen, ohne gleichzeitig die notwendigen finanziellen und personellen Voraussetzungen zu schaffen. Gerade kleinere Gemeinden brauchen Unterstützung, damit Cybersicherheit nicht an fehlenden Fachkräften oder begrenzten Budgets scheitert“, so Hergovich.
Abschließend hält Hergovich fest: „Europa muss bei der digitalen Infrastruktur unabhängiger, sicherer und leistungsfähiger werden. Davon profitieren auch die Menschen und Betriebe im Burgenland.“
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AdR LAbg. Hergovich 1
AdR LAbg. Hergovich 2
Bildtext AdR LAbg. Hergovich 1 & 2: Der burgenländische Landtagsabgeordnete und Vertreter des Burgenlandes im Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR), Robert Hergovich, bei der Plenarsitzung des AdR.
Bildquelle: Thomas Schwentenwein
Eisenstadt, 14. Oktober 2026
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