„Freedom 250 Concert“ zum 250. Geburtstag der USA im Lisztzentrum Raiding

Landesrat Dr. Leonhard Schneemann und US-botschafter Art Fisher sowie Protokollchef WHR Mag. Rainer Winter und Raidings Bürgermeister Dipl. Ing. (FH) Markus Landauer erhielten von den Intendanten des Lisztfestivals, Johannes und Eduard Kutrowatz, eine exklusive Führung durch das Lisztmuseum in Franz Liszts Geburtshaus.
Landesrat Dr. Leonhard Schneemann und US-botschafter Art Fisher mit Dirigent William Garfield Walker, der mit seinem Nova Orchester Wien sowie mit Sopranistin Marta Poliszot und Bariton Adrian Eröd zum 250. Geburtstag der USA das „Freedom 250 Concert“ im Lisztzentrum Raiding gestaltete.
Das Nova Orchester Wien unter der Leitung von Dirigent William Garfield Walker.

LR Schneemann/US-Botschafter Fisher: Auslandsburgenländerinnen und -burgenländer wurden in den USA Teil einer neuen Gesellschaft und knüpften ein unzerreißbares Band zwischen beiden Ländern

Heuer ist es 250 Jahre her, dass in Philadelphia die „Declaration of Independence“, also die Unabhängigkeitserklärung, unterzeichnet wurde, die die Geburtsstunde der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) bedeutete. Dieses besondere Jubiläum wird auch im Österreich mit einer Reihe von Veranstaltungen gefeiert. Zum „Freedom 250 Concert“ mit dem Nova Orchester Wien unter der Leitung seines Gründers und Dirigenten William Garfield Walker luden am Dienstagabend US-Botschafter Art Fisher und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil ins Lisztzentrum Raiding. In Vertretung des Landeshauptmannes nahm Landesrat Leonhard Schneemann an der Veranstaltung teil, um das Jubiläum und die Freundschaft der beiden Länder zu feiern.

Landesrat Leonhard Schneemann betonte die verbindende Kraft von Musik und Kultur: „Dieses Konzert führt uns eindrucksvoll vor Augen, dass es die Kultur ist, die uns als Menschen zusammenbringt und uns daran erinnert, wie viel wir miteinander teilen.“ Weiters würdigte der Landesrat die jahrzehntelangen freundschaftlichen Beziehungen zwischen den USA und dem Burgenland, die nicht zuletzt in den Auswanderungswellen des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts ihre Wurzeln haben: „Zehntausende Burgenländerinnen und Burgenländer verließen damals schweren Herzens ihre Dörfer, um in den USA eine neue Existenz aufzubauen. Sie kamen als Fremde und wurden Teil einer neuen Gesellschaft. Doch das Entscheidende ist: Sie haben ihre Wurzeln nie vergessen. In Städten wie Chicago, New York oder Lehigh Valley blieben burgenländische Traditionen lebendig. Diese Auslandsburgenländerinnen und Auslandsburgenländer haben ein unsichtbares, aber unzerreißbares Band zwischen unseren Ländern geknüpft – getragen von familiären Bindungen, die bis heute, über Generationen hinweg, tief in unseren Herzen verankert sind“, so Schneemann.

US-Botschafter Art Fisher hob ebenfalls die besondere Verbindung zwischen den USA und dem Burgenland im Kontext mit dem besonderen Jubiläum hervor: „Es ist besonders bedeutungsvoll, dieses Jubiläum hier im Burgenland zu feiern – einer Region mit tiefen und beständigen Verbindungen zu den Vereinigten Staaten. Generationen von Burgenländerinnen und Burgenländern überquerten den Atlantik, brachten ihre Traditionen, Talente und Hoffnungen mit und prägten Gemeinschaften in ganz Amerika. Wenn wir 250 Jahre Vereinigte Staaten feiern, feiern wir auch die kulturellen Verbindungen, die gemeinsame Geschichte und die dauerhafte Freundschaft, die unsere Gesellschaften durch die Kunst bis heute vereinen.“

Das Nova Orchester Wien

Das Nova Orchester Wien ist ein internationales Ensemble mit Sitz in Wien, bestehend aus professionellen Musikerinnen und Musikern aus mehr als dreißig Ländern. Seine Entstehung geht auf das Jahr 2020 zurück, als die Musik aufgrund der Covid-19-Pandemie vielerorts stumm bleiben musste. Das Ensemble trat erstmals für das G20 Forum auf, zunächst als einmalig geplantes Projekt. Daraus entwickelte sich das Nova Orchester Wien zu einer festen Formation – getragen von einer neuen Generation internationaler Musikerinnen und Musiker, die Wien als künstlerische Heimat teilen. Unter der künstlerischen Leitung des US-amerikanischen Dirigenten William Garfield Walker knüpft das Orchester an die Wiener Musiktradition an und entwickelt zugleich eine deutlich zeitgenössische künstlerische Stimme für das einundzwanzigste Jahrhundert.

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Freedom 250 Concert 1
Freedom 250 Concert 2
Freedom 250 Concert 3

Bildtext Freedom 250 Concert 1: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann und US-botschafter Art Fisher sowie Protokollchef WHR Mag. Rainer Winter und Raidings Bürgermeister Dipl. Ing. (FH) Markus Landauer erhielten von den Intendanten des Lisztfestivals, Johannes und Eduard Kutrowatz, eine exklusive Führung durch das Lisztmuseum in Franz Liszts Geburtshaus.

Bildtext Freedom 250 Concert 2: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann und US-botschafter Art Fisher mit Dirigent William Garfield Walker, der mit seinem Nova Orchester Wien sowie mit Sopranistin Marta Poliszot und Bariton Adrian Eröd zum 250. Geburtstag der USA das „Freedom 250 Concert“ im Lisztzentrum Raiding gestaltete.

Bildtext Freedom 250 Concert 3: Das Nova Orchester Wien unter der Leitung von Dirigent William Garfield Walker.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Raiding, 20. Mai 2026

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