Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner absolvierte am Freitag ihren Antrittsbesuch im Burgenland. Im Rahmen eines Arbeitsgesprächs mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil standen der weitere Ausbau von Bildungsangeboten, insbesondere die Entwicklung der Medizinischen Universität Burgenland im Mittelpunkt. „Gerade in herausfordernden Zeiten ist es entscheidend, gezielt in Bildung, Ausbildung und verlässliche Strukturen zu investieren. Die Stärkung und der Ausbau unserer Hochschulangebote mit dem Aufbau der Medizinischen Privatuniversität Burgenland sind zentrale Zukunftsprojekte, die wir konsequent vorantreiben“, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil. Vor dem Gespräch im Landhaus besuchte Bundesministerin Holzleitner gemeinsam mit Landesrätin Daniela Winkler die Frauenberatungsstelle Oberpullendorf. Ziel des Besuchs war es, sich ein umfassendes Bild von den vielfältigen Unterstützungsangeboten für Frauen, Mädchen und Familien im Burgenland zu machen. Thema waren auch die Femizide in der Steiermark und in Niederösterreich und in weiterer Folge Maßnahmen zum Opferschutz. Bundesministerin Holzleitner spricht sich für die Einführung der Fußfessel aus, als Lückenschluss zwischen U-Haft und Wegweisung – für Landesrätin Winkler eine weitere zielführende Maßnahme, um im Anlassfall für betroffene Frauen die notwendige Sicherheit erhöhen zu können.
Die Frauenberatungsstelle Oberpullendorf leistet seit vielen Jahren unverzichtbare Arbeit für Frauen in schwierigen Lebenssituationen. Bundesministerin Eva-Maria Holzleitner betonte die Rolle der Frauenberatungsstellen: „Frauen in allen Lebenslagen zu stärken, ist eine zentrale Aufgabe unserer Politik. Die Frauenberatungsstelle Oberpullendorf zeigt eindrucksvoll, wie professionelle Unterstützung vor Ort geleistet wird und das Leben der Klientinnen positiv verändern kann.“ Auch Landesrätin Daniela Winkler unterstrich die Bedeutung solcher Einrichtungen: „Besonders in Krisenzeiten ist es enorm hilfreich und wichtig, eine kompetente, helfende Anlaufstelle zu haben, die rasch und unbürokratisch Hilfe leisten kann. Das reicht von Beratungen bis zur Unterstützung bei Sofortmaßnahmen. Damit soll zum einen Sicherheit gewährleistet, und zum anderen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht werden. Die steigenden Beratungszahlen wegen Gewalt sind ein Indikator dafür, dass Einrichtungen wie diese unverzichtbar geworden sind.“
Integrationsministerin Bauer am Vormittag zu Antrittsbesuch im Landhaus
Bereits am Vormittag hatte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil Integrationsministerin Claudia Bauer zu einem Arbeitsgespräch im Landhaus Eisenstadt empfangen.
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Bildtext Besuch BM Holzleitner 1: Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner absolvierte ihren Antrittsbesuch im Burgenland und wurde in Eisenstadt von Landeshauptmann Hans Peter Doskozil empfangen.
Bildtext Besuch BM Holzleitner 2: Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner (4.v.l.) und Landesrätin Daniela Winkler (links im Bild) besuchten gemeinsam die Frauenberatungsstelle Oberpullendorf.
Bildtext Besuch BM Bauer: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil empfing Integrationsministerin Claudia Bauer in Eisenstadt zu einem Arbeitsgespräch.
Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland/Dorothea Müllner-Frühwirth/Hans Christian Gmasz
Eisenstadt/Oberpullendorf, 16. Jänner 2026
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