Ex-Ministerin Kdolsky und LH Doskozil treiben Maggie’s Centre voran: Vertragsunterzeichnung steht unmittelbar bevor

Andrea Kdolsky brachte zum Arbeitsgespräch mit Landeshauptmann Doskozil auch ihr neues Buch mit, das sich mit dem Leben mit einer Krebsdiagnose auseinandersetzt und viele der Themen aufgreift, die künftig auch im Maggie’s Centre Platz finden sollen.

Dr.in Andrea Kdolsky / LH Doskozil: „Medizinische Versorgung allein reicht nicht – das Maggie’s Centre schließt eine entscheidende Lücke für Betroffene und Angehörige.“

Die Vorbereitungen für das erste Maggie’s Centre Österreichs gehen in die entscheidende Phase: Im Austausch mit Landeshauptmann Hans Peter Doskozil Ende letzter Woche standen für Ex-Gesundheitsministerin und Medizinerin Dr.in Andrea Kdolsky die nächsten konkreten Schritte für das Krebshilfezentrum bei der Klinik Oberwart im Fokus. „Wir setzen einen weiteren konsequenten Schritt unserer umfassenden Gesundheitsoffensive im Burgenland. Mit dem Maggie’s Centre schaffen wir ein österreichweit einzigartiges Angebot. Das Zentrum ergänzt die medizinische Versorgung um das, was Krebspatienten und Angehörige zusätzlich brauchen - mit Fokus auf Menschlichkeit, Verlässlichkeit und Unterstützung“, betont der Landeshauptmann. „Die Vertragsunterzeichnung steht bevor – jetzt geht es darum, das Maggie’s Centre inhaltlich und räumlich richtig aufzusetzen“, so Kdolsky.

Andrea Kdolsky, die seit Oktober die Planungsarbeiten für das Maggie’s Centre leitet, wird bereits in den kommenden Monaten mit Vorträgen in der Klinik Oberwart starten – sowohl für Betroffene als auch für Angehörige. Ziel ist es, aus diesen Gesprächen und Rückmeldungen abzuleiten, welche konkreten Bedürfnisse bestehen. Diese Erkenntnisse sollen direkt in die inhaltliche und räumliche Konzeption des Maggie’s Centres einfließen. „Ich sehe diese Aufgabe als persönliche Mission“, sagt Dr.in Kdolsky. „Menschen mit einer Krebsdiagnose brauchen mehr als medizinische Behandlung. Sie brauchen Orte des Zuhörens, des Austauschs und der Orientierung. Genau das wollen wir im Maggie’s Centre ermöglichen.“ Als selbst Betroffene bringe sie neben medizinischer und gesundheitspolitischer Expertise auch persönliche Erfahrung in das Projekt ein.

Landeshauptmann Doskozil unterstreicht die Bedeutung dieser Kombination: „Andrea Kdolsky ist für diese Aufgabe die ideale Besetzung – mit ihrer fachlichen Kompetenz ebenso wie mit ihrem persönlichen Zugang. Sie weiß, wovon sie spricht, und sie weiß, was Betroffene wirklich brauchen.“

Das Maggie’s Centre bei der Klinik Oberwart wird kein Behandlungszentrum im engeren Sinn sein, sondern die onkologische Versorgung ergänzen. Geplant ist ein Ort für psychologische, emotionale und soziale Unterstützung, für Beratung, Begegnung und Rückzug – in einer offenen, hellen Architektur mit Blick ins Grüne. Mit rund 400 bis 500 Quadratmetern soll das Zentrum auf dem Areal der ehemaligen Klinik entstehen. Ein weiterer Standort im Nordburgenland ist in Gols vorgesehen.

Mit dem Maggie’s Centre setzt das Burgenland einen neuen Schwerpunkt innerhalb der Gesundheitsoffensive: weg von der reinen Infrastruktur, hin zu einer ganzheitlichen Perspektive für Patientinnen, Patienten und ihre Familien. Mit dem bundesweit ersten Zentrum dieser Art nimmt das Burgenland erneut eine Vorreiterrolle in Österreich ein.

Zum Herunterladen des Fotos klicken Sie auf den foldenden Link: Maggie’s Centre Kdolsky

Bildtext Maggie’s Centre: Andrea Kdolsky brachte zum Arbeitsgespräch mit Landeshauptmann Doskozil auch ihr neues Buch mit, das sich mit dem Leben mit einer Krebsdiagnose auseinandersetzt und viele der Themen aufgreift, die künftig auch im Maggie’s Centre Platz finden sollen.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Eisenstadt, 10. Februar 2026

Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1
Tel: 057/600
post.oa-presse(at)bgld.gv.at 
www.burgenland.at