Mit der Veröffentlichung des neuen Sujets gibt Schloss Tabor den ersten Ausblick auf die Operettenproduktion 2027: Generalintendant Alfons Haider präsentiert in der kommenden Saison Emmerich Kálmáns Meisterwerk „Die Csárdásfürstin“ – eine Operette die das Publikum mit einer Geschichte voller Leidenschaft und einer Achterbahnfahrt der Emotionen begeistern wird.
Landeshauptmann und Kulturreferent Hans Peter Doskozil zeigt sich überzeugt, dass die „Csárdásfürstin“ auch im kommenden Sommer wieder zahlreiche Operettenfreundinnen und Operettenfreunde nach Schloss Tabor und ins Südburgenland locken wird: „Schloss Tabor hat sich in den vergangenen Jahren hervorragend entwickelt, die Auslastung ist kontinuierlich gestiegen und lag im Vorjahr bei beeindruckenden 91 Prozent. Das zeigt, dass das Publikum die Qualität und die besondere Atmosphäre schätzt. Davon profitiert die gesamte Region – von der Gastronomie über die Hotellerie bis zu den vielen Betrieben vor Ort. Ich bin überzeugt, dass wir diese Erfolgsgeschichte mit der ‚Csárdásfürstin‘ fortsetzen werden.“ Die Geschichte von Sylva Varescu erzählt von Selbstbestimmung, gesellschaftlichen Erwartungen und der Kraft, den eigenen Weg zu gehen – Themen, die auch heute nichts an Bedeutung verloren haben. „Damit bringen Alfons Haider und sein Team 2027 ein Stück auf die Bühne, das nicht nur ein musikalischer Klassiker ist, sondern auch ein Werk mit zeitgemäßer Aussagekraft."
Diese Verbindung aus klassischer Ästhetik und moderner Ausstrahlung greift auch das neue Sujet auf, es setzt auf eine ebenso elegante wie ikonische Bildsprache. Im Mittelpunkt steht ein Parfümflakon, der Assoziationen an einen der berühmtesten Düfte der Welt weckt. Als Symbol für Eleganz, Selbstbewusstsein und zeitlosen Stil verweist er zugleich auf die starke weibliche Hauptfigur der Operette und lädt dazu ein, Bekanntes neu zu betrachten.
Generalintendant Alfons Haider betont: “In dieser Operette heißt es: „Weißt du, wie lange der Globus sich noch dreht? Bis morgen ist es vielleicht zu spät.“ Dieser Satz bringt eindrucksvoll zum Ausdruck, wie sehr die Menschen jener Zeit von der Unsicherheit der Zukunft geprägt waren. Gerade diese Ungewissheit machte den Wunsch umso stärker, den Augenblick zu genießen und das Leben in vollen Zügen auszukosten. Kaum eine andere Operette erinnert uns so eindringlich daran, das Glück im Hier und Jetzt zu suchen. Mit ihren hinreißenden Melodien von Emmerich Kálmán und den mitreißenden Tanzszenen eroberte Die Csárdásfürstin die Bühnen der Welt – von Japan über die Vereinigten Staaten und Russland bis in den gesamten europäischen Raum. Sie gilt bis heute als die Visitenkarte der sogenannten „guten alten Zeit“ – einer Epoche, die bei genauerem Hinsehen vielleicht gar nicht so gut war, deren Sehnsucht nach Lebensfreude und unbeschwerten Momenten jedoch bis heute berührt.
Die Liebesgeschichte gegen alle Konventionen
Im Zentrum der Handlung steht die gefeierte Varietésängerin Sylva Varescu und ihre Liebe zum jungen Fürstensohn Edwin von Lippert-Weylersheim. Doch ihre Beziehung steht von Beginn an unter keinem guten Stern: Edwins adelige Familie lehnt die Verbindung ab, da Sylva als Künstlerin nicht als standesgemäße Ehefrau angesehen wird.
Um die Liebe der beiden zu verhindern, greifen Edwins Eltern zu einer List und arrangieren seine Verlobung mit seiner Cousine Stasi. Enttäuscht verlässt Sylva Budapest – doch schon bald kreuzen sich ihre Wege erneut mit Edwin. Auf seiner Verlobungsfeier in Wien sorgt ihr überraschendes Auftauchen, begleitet von Edwins Freund Graf Boni, für ein turbulentes Spiel aus Missverständnissen, Verwechslungen und unerwarteten Wendungen.
Während sich Boni und Stasi näherkommen, müssen Edwin und Sylva erkennen, ob ihre Liebe stark genug ist, die gesellschaftlichen Grenzen zu überwinden. Erst als ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht kommt, verlieren die Standesvorurteile ihre Glaubwürdigkeit und der Weg für ein glückliches Ende wird frei.
Ein Klassiker mit zeitloser Aktualität
Seit ihrer Uraufführung begeistert „Die Csárdásfürstin“ mit unvergesslichen Melodien, mitreißenden Tanznummern und einer gehörigen Portion „Pfeffer“ in Humor und Handlung. Zugleich erzählt Kálmáns Meisterwerk von Themen, die bis heute aktuell geblieben sind. Gerade die Figur der Sylva Varescu steht für eine Frau, die sich nicht über Herkunft oder gesellschaftliche Regeln definieren lässt, sondern selbstbewusst für ihre Wünsche und ihre Freiheit eintritt. Diese zeitlose Botschaft macht die Operette auch mehr als hundert Jahre nach ihrer Entstehung zu einem Publikumsliebling.
Auftakt für die Operettensaison 2027
„Die Csárdásfürstin“ ist von 4. bis 15. August 2027 auf der stimmungsvollen Freiluftbühne von Schloss Tabor zu erleben.
Während aktuell die finalen Hauptproben für die diesjährige Operettenproduktion Wiener Blut stattfinden, richtet sich der Blick bereits auf die kommende Saison. Der Vorverkauf für „Die Csárdásfürstin“ startet im Rahmen der Generalprobe von Wiener Blut am 3. August 2026.
Für weitere Informationen klicken Sie auf den folgenden Link: www.schlosstabor.at
Zum Herunterladen des Fotos klicken Sie auf den folgenden Link: „Die Csárdásfürstin“
Bildtext „Die Csárdásfürstin“: Alfons Haider präsentiert in der kommenden Saison Emmerich Kálmáns Meisterwerk „Die Csárdásfürstin“ – eine Operette die das Publikum mit einer Geschichte voller Leidenschaft und einer Achterbahnfahrt der Emotionen begeistern wird.
Bildquelle: KBB/Andreas Hafenscher
Eisenstadt, 30. Juli 2026
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