Burgenland hat bundesweit höchsten Neuzulassungsanteil bei E-PKW

Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Mobilitätsminister Peter Hanke bei einem Besuch des Ministers im Burgenland.
Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und Mobilitätsminister Peter Hanke mit Burgenland-Energie-CEO Stephan Sharma bei der Eröffnung von Österreichs größtem Windpark im Februar dieses Jahres.

BM Hanke/LH Doskozil: 37 Prozent E-PKW bei Neuzulassungen im Juli – neuer Rekordwert für das Burgenland

Das Burgenland setzt ein starkes Zeichen für die Elektromobilität: Im Juli 2026 war mehr als jedes dritte neu zugelassene Auto im Burgenland ein rein batterieelektrischer PKW. Mit einem Anteil von 37 Prozent erreichte das Burgenland einen neuen Bundesland-Rekord und lag damit bundesweit an der Spitze. Österreichweit lag der Anteil der rein elektrischen PKW-Neuzulassungen im Juli bei 27,39 Prozent. Damit zeigt sich: Die Elektromobilität gewinnt auch im Burgenland deutlich an Bedeutung. Bundesweit wurde die Marke der 300.000 E-PKW im Juli überschritten. Mobilitätsminister Hanke und Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sind erfreut über diese positive Entwicklung hin zum emissionsfreien Verkehr: „300.000 E-PKW auf Österreichs Straßen sind ein starkes Signal: Die Elektromobilität ist endgültig in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Besonders erfreulich ist, dass wir gleichzeitig bei den Neuzulassungen einen neuen Rekord sehen. Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein E-Auto, weil das Angebot größer wird, die Technologie ausgereifter ist und die Ladeinfrastruktur kontinuierlich wächst. Diesen Weg werden wir mit unserem E-Mobilitätsprogramm eMOVE Austria konsequent weitergehen“, so Mobilitätsminister Peter Hanke. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betont: „Das Burgenland ist beim Umstieg auf Elektromobilität bundesweit ganz vorne dabei. 37 Prozent E-PKW bei den Neuzulassungen im Juli sind ein beeindruckender Wert und zeigen, dass Elektromobilität längst im Alltag der Burgenländerinnen und Burgenländer angekommen ist. Wir wollen diesen Weg weitergehen und die Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass klimafreundliche Mobilität im ganzen Land einfach und alltagstauglich möglich ist.“

Burgenland mit Rekord auf Platz eins

Der Juli 2026 brachte für das Burgenland einen neuen Höchststand beim Anteil batterieelektrischer PKW an den Neuzulassungen, es wurden gar doppelt so viele zugelassen wie im Vorjahresmonat. Mit 37 Prozent setzte sich das Burgenland damit auch an die Spitze aller österreichischen Bundesländer und lag mit rund zehn Prozentpunkten über dem österreichischen Durchschnitt was den Anteil der E-PKW bei Neuzulassungen im Juli 2026 betrifft. Zum Vergleich: Oberösterreich kam auf 32,6 Prozent, Salzburg auf 30,0 Prozent. Damit wird deutlich, wie dynamisch sich die Elektromobilität im Burgenland entwickelt. Immer mehr Menschen entscheiden sich bei der Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für einen batterieelektrischen Antrieb. Die Neuzulassungsanteile im Burgenland steigen seit Jahresbeginn kontinuierlich. Lag der E-PKW-Anteil im Jänner noch bei 16 Prozent, war er im März bereits bei 27 Prozent, im Mai bei 31 Prozent und schließlich im Juli bei rund 37 Prozent.

Dichtes Ladenetz schafft alltagstaugliche Infrastruktur 

Das Burgenland verfügt über eines der dichtesten Netze an öffentlicher Ladeinfrastruktur. Im Schnitt gibt es alle 13 Kilometer eine Ladestation, während eine Tankstelle für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor nur alle 70 Kilometer zu finden ist. Gleichzeitig entstehen neue E-Tankstellen mit jenem Komfort, den Autofahrerinnen und Autofahrer von herkömmlichen Tankstellen gewohnt sind – mit Preissäule, Wetterschutz sowie Shop- und Sanitärbereich. Die erste dieser neuen E-Tankstellen wurde diesen Sommer in Mattersburg eröffnet und wird bereits sehr gut angenommen.

„Unser Ziel ist, dass E-Mobilität im Burgenland nicht nur klimafreundlich, sondern vor allem einfach, leistbar und alltagstauglich ist. Dazu braucht es ein dichtes Ladenetz und verlässliche Preise“, so Doskozil. „Das Einzigartige an unserem burgenländischen E-Mobilitätskonzept ist die Sicherheit und Preisstabilität. Man tankt um 3,50 Euro auf 100 Kilometer, immer wenn im Burgenland Wind- und PV-Strom aus dem Fanclub Burgenland Energieunabhängig produziert wird.“

Verlässliche Förderung begleitet den Ausbau 

Begleitet wird der Ausbau der Ladeinfrastruktur im Burgenland durch eine langjährige Förderung der E-Mobilität über den Burgenländischen Ökoenergiefonds. Seit 2013 wurden knapp 8.000 Förderfälle mit insgesamt 7,24 Millionen Euro unterstützt. Aktuell fördert das Land den Kauf von E-Autos mit bis zu 2.000 Euro sowie private Ladeinfrastruktur mit bis zu 300 Euro. Allein 2026 wurden bis Ende Juli bereits 1.022 Förderfälle für Fahrzeuge und Ladeinfrastruktur mit insgesamt 1,36 Millionen Euro unterstützt – damit wurde nach sieben Monaten beinahe das Niveau des gesamten Vorjahres erreicht.

Spitzenwerte auch in einzelnen Bezirken 

Wie stark die Elektromobilität regional bereits an Bedeutung gewinnt, zeigt auch der Blick auf die Bezirke. Im Juli lagen drei Bezirke österreichweit bei einem Anteil von mehr als 50 Prozent E-PKW an den Neuzulassungen. Murau erreichte 52 Prozent, Güssing 51,25 Prozent und Rohrbach 51 Prozent. Damit findet sich mit Güssing auch ein burgenländischer Bezirk unter den österreichweiten Spitzenreitern. Das Ergebnis von Güssing zeigt besonders deutlich, dass E-Mobilität längst kein rein urbanes Thema mehr ist.

Auch österreichweit erreicht E-Mobilität neuen Höchststand 

Der Rekord im Burgenland fällt in eine Phase eines insgesamt starken Hochlaufs der Elektromobilität in Österreich. Im Juli 2026 waren österreichweit 27,39 Prozent der neu zugelassenen PKW rein batterieelektrisch. Insgesamt wurden im selben Monat 7.073 E-PKW neu zugelassen. Gleichzeitig wurde im Sommer die Marke von 300.000 batterieelektrischen PKW im österreichischen Fahrzeugbestand überschritten.

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Bildquelle: BMIMI

Eisenstadt, 17. August 2026

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