Elf Pflegestützpunkte haben burgenlandweit ihren Betrieb bereits aufgenommen, und mit dem Bau zahlreicher weiterer Stützpunkte schreitet die Umsetzung des neuen Pflegestützpunkt-Modells weiter mit großen Schritten voran: Am Dienstagvormittag wurde der Grundstein für den Pflegestützpunkt Hirm im Beisein von Soziallandesrat Leonhard Schneemann und Bürgermeister Christian Wöhl gelegt. Der von der Volkshilfe Burgenland betriebene Stützpunkt ist – nach dem 2022 als Pilotprojekt gestarteten Pflegestützpunkt Schattendorf – der dritte Pflegestützpunkt, der im Bezirk Mattersburg errichtet wird, und ist Teil der Pflegeregion Mattersburg. Er wird neben vier Wohneinheiten für Wohnen im Alter auch ein umfassendes Angebot im Bereich der Tagesbetreuung bieten, aber auch Stützpunkt der mobilen Hauskrankenpflege sein. „Der Pflegestützpunkt wird nach seiner Fertigstellung das Pflegeangebot der Region komplettieren und die Lücke zwischen stationärer und häuslicher Pflege schließen. Damit verändert das Pflegestützpunkt-Modell die Pflege und Betreuung im Burgenland nachhaltig in Richtung einer wohnortnahen, gut organisierten, leistbaren und für die Menschen leicht zugänglichen Versorgung“, betonte Schneemann bei der Grundsteinlegung.
Hirm ist einer von drei Pflegestützpunkten in der Pflegeregion Mattersburg, die die Gemeinden Hirm, Antau, Pöttelsdorf, Zemendorf-Stöttera, Mattersburg, Forchtenstein und Sieggraben umfasst. Neben Hirm und dem Hauptstützpunkt Mattersburg wird auch in Forchtenstein ein Pflegestützpunkt für die Region errichtet.
Verantwortlich für die Pflegeregion Mattersburg ist seit der Umstellung des burgenländischen Pflegesystems am 1. April dieses Jahres die Volkshilfe Burgenland. Sie hat als zentraler Ansprechpartner in allen Belangen rund die nicht-stationäre Versorgung zunächst die mobile Hauskrankenpflege in der Region vollumfänglich übernommen und wird nach der Fertigstellung der Pflegestützpunkte von dort aus die gesamte nicht-stationäre Pflegeversorgung – also Hauskrankenpflege, Pflegeassistenz, Heimhilfe und Tagesbetreuung – für die betreuten Gemeinden koordinieren.
„Durch diese Einteilung in die Pflegeregionen und die Bündelung der gesamten nicht-stationären Pflege in der Hand eines zuständigen Trägers haben wir klare Zuständigkeiten und stabile Versorgungsstrukturen geschaffen, für eine bessere Koordination und langfristige Planungssicherheit. Pflege wird dadurch leistbar, kann in Wohnortnähe stattfinden, und vor allem bietet das System auch eine Entlastung für Angehörige“, so Landesrat Schneemann.
Derzeit werden in der Pflegeregion Mattersburg bereits 64 Personen bereits mobil pflegeversorgt, 87 Personen nehmen eine 24-Stunden-Betreuung in Anspruch. Zudem gibt es in der Region ein Pflegeheim mit 50 Pflegeplätze.
Bis spätestens 2029 soll in den 28 burgenländischen Pflegeregionen bei allen 71 Pflegestützpunkten zumindest der Baustart erfolgt sein. Der Ausbau wird schrittweise und regional umgesetzt.
Zum Herunterladen der Fotos klicken Sie auf die folgenden Links:
Grundsteinlegung PSP Hirm 1
Grundsteinlegung PSP Hirm 2
Grundsteinlegung PSP Hirm 3
Bildtext Grundsteinlegung PSP Hirm 1 & 2: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann, der Hirmer Bürgermeister Christian Wöhl, Mattersburgs Bürgermeisterin LAbg. Claudia Schlager, SoWo-Geschäftsführerin DIin Melanie Piskernik und Hirms Vizebürgermeisterin Sandra Puntigam bei der Grundsteinlegung für den Pflegestützpunkt Hirm.
Bildtext Grundsteinlegung PSP Hirm 3: Landesrat Dr. Leonhard Schneemann legte den Grundstein für den Pflegestützpunkt Hirm.
Bildquelle: Büro LR Schneemann
Nina Sorger, 29. September 2026
Landesmedienservice Burgenland
7000 Eisenstadt, Landhaus, Europaplatz 1
Tel: 057/600
Fax: 057/600-2278
post.oa-presse(at)bgld.gv.at
www.burgenland.at



