Das Land Burgenland setzt seine Gesundheitsoffensive konsequent fort und investiert gezielt in den Ausbau einer modernen, leistungsfähigen und wohnortnahen medizinischen Versorgung. Mit der Anschaffung eines zweiten Magnetresonanztomografie-Geräts (MRT) für das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Eisenstadt werden die diagnostischen Möglichkeiten deutlich erweitert, zusätzliche Untersuchungskapazitäten geschaffen und Wartezeiten für Patientinnen und Patienten um rund ein Drittel verkürzt. Die Investition in modernste 3-Tesla-Technologie ist ein weiterer wichtiger Schritt zur nachhaltigen Stärkung des Schwerpunktkrankenhauses Eisenstadt und zur Sicherstellung einer hochwertigen Gesundheitsversorgung für die Burgenländerinnen und Burgenländer. „Unser Ziel ist klar: Wer eine medizinische Untersuchung braucht, soll sie möglichst rasch und in hoher Qualität bekommen. Deshalb investieren wir gezielt in moderne Medizintechnik und zusätzliche Kapazitäten. Das zweite MRT in Eisenstadt ist ein weiterer konkreter Schritt, um die Versorgung im Nordburgenland weiter auszubauen und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder als wichtigen Schwerpunktstandort zu stärken“, betont Landeshauptmann Hans Peter Doskozil.
Mit einem zweiten Magnetresonanztomografie-Gerät (MRT) wird die radiologische Versorgung im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder erweitert. Das neue 3-Tesla-MRT schafft zusätzliche Untersuchungskapazitäten und ermöglicht insbesondere in der Kardiologie, Neurologie und Onkologie und Orthopädie eine noch präzisere Diagnostik. Kürzlich erfolgte die Übergabe des neuen MRT-Bereichs, die volle Inbetriebnahme des Geräts im Patientinnen- und Patientenbetrieb ist für Anfang November vorgesehen.
Stetig steigende Nachfrage nach MRT-Untersuchungen
Das bestehende Gerät ist sowohl für die ambulante Versorgung von Patientenschaft mit öffentlichen Gesundheitskassen als auch rund um die Uhr für stationäre behandelte Personen im Einsatz. Mit dem zweiten Gerät kann die Wartezeit um gut ein Drittel auf 20 Werktage verkürzt werden. Für dringend erforderliche Abklärungen werden sehr zeitnahe Termine innerhalb des Akutkontingents vergeben. „Mit dem zweiten MRT schaffen wir zusätzliche Kapazitäten und damit mehr Planungssicherheit für unsere Patientinnen und Patienten. Gleichzeitig können wir unseren Versorgungsauftrag für stationäre behandelte Personen auch bei weiter steigenden Untersuchungszahlen langfristig sicherstellen. Das ist ein wichtiger Schritt für eine zukunftsorientierte radiologische Versorgung“, sagt Krankenhausgeschäftsführer Dir. Robert Maurer.
Das neue 3-Tesla-MRT bietet darüber hinaus diagnostische Vorteile. Die höhere Feldstärke ermöglicht hochauflösende Aufnahmen bei bestimmten Untersuchungen und kann gleichzeitig kürzere Messzeiten ermöglichen. Besonders relevant ist dies unter anderem für die kardiologische Bildgebung sowie bei neurologischen, bei orthopädischen und bei onkologischen Fragestellungen. So lassen sich beispielsweise strukturelle Herzerkrankungen detailliert darstellen, neurologische Erkrankungen wie demyelinisierende Erkrankungen des Gehirns präziser beurteilen und kleine Tumoren besser abgrenzen. Muskulatur und Knochen sind exzellent darstellbar.
„Das 3-Tesla-MRT eröffnet uns neue und noch präzisere diagnostische Möglichkeiten. Wir können mit hoher Bildauflösung arbeiten und bei bestimmten Untersuchungen gleichzeitig von kürzeren Messzeiten profitieren. Davon profitieren sowohl die diagnostische Qualität als auch der Untersuchungskomfort für unsere Patientinnen und Patienten“, erklärt Prim. Dr. Martin Wehrschütz, Vorstand der Abteilung für Radiologie.
Neuer MRT-Bereich mit verbesserter Erreichbarkeit
Auch baulich wurde der neue MRT-Bereich an die Anforderungen der Patientenschaft und Mitarbeitenden angepasst. Er ist direkt an den bestehenden Bereich auf derselben Ebene angebunden. Behandelte Personen werden weiterhin im bestehenden MRT-Bereich empfangen und administriert. Daran schließt ein neuer Wartebereich an, der auch für liegende Patientinnen und Patienten geeignet ist. Zusätzlich wurden neue Umkleiden, ein Vorbereitungsraum sowie Technik-, Befund- und Lagerräume geschaffen.
„Der Ausbau der Gesundheitsversorgung geht nicht von heute auf morgen. Aber wir bauen unser medizinisches Angebot derzeit so konsequent aus wie kein anderes Bundesland. Entscheidend ist, dass dieser Ausbau bei den Patientinnen und Patienten ankommt: Mit dem zweiten MRT in Eisenstadt schaffen wir mehr Untersuchungstermine und können die Wartezeit um rund ein Drittel reduzieren. Unser Ziel bleibt, dass die Burgenländerinnen und Burgenländer rasch die Untersuchungen und Behandlungen bekommen, die sie brauchen“, so Doskozil.
Mit den Investitionen in das weitere MRT setzt das Land Burgenland ein klares Signal für eine moderne, leistungsfähige und wohnortnahe Gesundheitsversorgung. Die Investitionen sind Teil der „Masterplanung 2030“ des Krankenhauses und der burgenländischen Gesundheitsoffensive.
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Bildtext Modernste Medizintechnik: Bei einem Rundgang machten sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil, Prim. Dr. Martin Wehrschütz, Vorstand der Abteilung für Radiologie, Krankenhausgeschäftsführer Dir. Robert Maurer, Lukas Hahn BSc, Bereichsleitung Radiologietechnologie und Pater Prior Daniel Katzenschläger OH ein Bild vom neuen MRT-Bereich.
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Eisenstadt, 13. Oktober 2026
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