Archiv und Bibliothek zu Zentrum für Landeskunde des Burgenlandes in Mattersburg gebündelt

Kulturzentrum Mattersburg

LH Doskozil: „Klare Strukturen und Stärkung der landeskundlichen Forschung: Mattersburg als zentraler Standort für die Geschichte und Identität des Burgenlandes“

Das Landesarchiv, die Landesbibliothek und die neu geschaffene Landeskundliche Forschungsstelle werden seit 1. Jänner 2026 als zentrale Einrichtung für die Erforschung und Vermittlung der Geschichte und Kultur des Landes gebündelt. Hintergrund ist eine umfassende Strukturreform innerhalb der Abteilung 7 des Amts der Burgenländischen Landesregierung. Im Zuge dieser Neuordnung wurden Aufgaben im Bereich Bildung großteils in die Bildungsdirektion überführt, Kulturagenden in die Kultur-Betriebe Burgenland (KBB). Die landeskundlichen Kernaufgaben verbleiben als starke, eigenständige Organisationseinheit im Amt der Landesregierung und örtlich im Kulturzentrum Mattersburg angesiedelt. Landeshauptmann Hans Peter Doskozil betont: „Mit der Neuaufstellung haben wir klare Strukturen geschaffen und wir stärken die landeskundliche Forschung im Burgenland. Unsere Geschichte und Identität sollen sichtbar, gut zugänglich und professionell erforscht werden – Mattersburg ist dafür ein zentraler Standort.“

Das Zentrum ist weiterhin eine wichtige Anlaufstelle für Forscherinnen und Forscher im Landesarchiv sowie für Benützerinnen und Benützer der Landesbibliothek. Das Landesarchiv ist auch künftig sowohl in Mattersburg als auch in Eisenstadt tätig und erfüllt nach wie vor seine wichtige Aufgabe als Aktenregistratur für alle Abteilungen des Landes. Die Landesbibliothek mit ihrem Schwerpunkt auf burgenländischer Literatur wurde zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben zur Service- und Förderstelle für regionale Bibliotheken im ganzen Land ausgebaut.

Neu ist, dass in der Landeskundlichen Forschungsstelle neben wissenschaftlicher Arbeit und Forschung auch die Herausgabe von Publikationen, die Organisation von Vorträgen und Tagungen sowie das Förderwesen für Hochschulschriften und die Kriegsgräberfürsorge angesiedelt und organisatorisch gebündelt wird. Der Leiter des Zentrums, Gert Polster, ergänzt: „Die neue Struktur eröffnet vielfältige und spannende Aufgaben für unser 17-köpfiges Team. Dazu zählen auch Vermittlungsangebote wie Führungen im Landtag, mit denen wir Geschichte lebendig machen.“

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Bildtext KUZ Mattersburg: Archivbild des Kulturzentrums Mattersburg.

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

Eisenstadt, 10. Jänner 2026

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