Neue Tierschutzombudsfrau im Burgenland

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (rechts im Bild) mit der neuen Tierschutzombudsfrau Amelie Göschl.
Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (links im Bild) mit der neuen Tierschutzombudsfrau Amelie Göschl.

Amelie Göschl übernimmt Tierschutzombudsstelle – wissenschaftliche Expertise und internationale Tierschutzerfahrung

Mit Amelie Göschl übernimmt eine ausgewiesene Expertin die Tierschutzombudsstelle des Burgenlandes. Die gebürtige Burgenländerin verbindet eine fundierte wissenschaftliche Ausbildung mit internationaler Tierschutzerfahrung und mehr als 20 Jahren Praxis im Umgang mit Tieren. „Ich möchte zunächst zuhören, die Menschen und Gemeinden im Burgenland kennenlernen und mir vor Ort ein Bild machen. Mein Ziel ist, die Tierschutzombudsstelle als sichtbare und greifbare Anlaufstelle zu etablieren“, sagt Göschl zu ihrem Amtsantritt.

Göschl studierte Zoologie sowie Verhaltens-, Neuro- und Kognitionsbiologie an der Universität Wien und absolvierte anschließend den international renommierten Studiengang „Clinical Animal Behaviour“ an der University of Lincoln in Großbritannien. Beruflich leitete sie unter anderem das Training and Behaviour Team des Tierschutzvereins Dogs Trust in Wales. Nach ihrer Rückkehr nach Österreich arbeitete sie als Clinical Animal Behaviourist und war auch für VIER PFOTEN International in verschiedenen Tierschutzprojekten tätig.

Ihr Erfahrungsspektrum reicht von Heimtieren und Tierheimarbeit bis hin zur Nutztierhaltung. Dabei setzt Göschl auf einen evidenzbasierten und ganzheitlichen Zugang. 

„Wie wir mit Tieren umgehen, sagt viel über uns als Gesellschaft aus. Tierschutz braucht deshalb Verantwortung, Wissen und einen respektvollen Umgang mit unseren Mitgeschöpfen“, so Landeshauptmann-Stellvertreterin und Tierschutzlandesrätin Anja Haider-Wallner. „Mit Amelie Göschl bekommt das Burgenland eine fachlich hervorragend qualifizierte Tierschutzombudsfrau, die Wissenschaft und Praxis miteinander verbindet.“

Information und Prävention

Als Tierschutzombudsfrau will Göschl die Ombudsstelle stärker als sichtbare und niederschwellige Anlaufstelle etablieren und aktiv auf Gemeinden und Menschen im Burgenland zugehen. Ein Schwerpunkt soll auf Information und Prävention liegen – etwa beim artgerechten Umgang mit Heim-, Nutz- und Wildtieren sowie bei den Meldewegen für mögliche Verstöße.

„Tierschutz beginnt nicht erst dort, wo etwas schiefgeht. Gute Information und Aufklärung können viele Probleme verhindern“, betont Haider-Wallner. „Gleichzeitig braucht es eine klare Haltung, wenn Tiere zu Schaden kommen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und wünsche Amelie Göschl für ihre neue Aufgabe viel Erfolg und Freude.“

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Neue Tierschutzombudsfrau 1
Neue Tierschutzombudsfrau 2 

Bildtext Neue Tierschutzombudsfrau 1: Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (rechts im Bild) mit der neuen Tierschutzombudsfrau Amelie Göschl.

Bildtext Neue Tierschutzombudsfrau 2: Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner (links im Bild) mit der neuen Tierschutzombudsfrau Amelie Göschl.

Bildquelle: Caterina Hoffmann

Eisenstadt, 09. September 2026

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